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| PROJECT-CANON | kanonisch | 1.0 |
Projektkanon
Ziel
Realistische Handlungsfähigkeit in Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung entwickeln.
Zielgruppe und Format
- Frauen und Mädchen ungefähr 16 bis 45/50 Jahre.
- etwa zehn Teilnehmerinnen.
- zehn Einheiten zu je drei Stunden.
- männlicher Haupttrainer plus weibliche Assistenz/Begleitung.
Didaktik
- praxis- und erlebnisorientiert,
- traumasensibel, aber keine Therapie,
- Wahlfreiheit und Stopprecht,
- keine erzwungene Selbstauskunft,
- keine unnötige Überregulierung,
- wenige starke Übungsfamilien statt künstlicher Mikroübungen,
- komplexe Übungen dürfen zunächst als Ganzes erlebt und später fokussiert werden,
- Reflexion, Anwendung und Transfer erhalten reale Zeit.
Auditprinzip für Übungen
- Übungskern bestimmen.
- Tatsächlich entwickelte/sichtbare Fähigkeiten bestimmen.
- Nicht vorschnell ändern.
- Anpassungen nur bei konkreten Sicherheits-, Passungs- oder Lernzielproblemen.
Sicherheitsprinzipien
- keine Überraschungsangriffe,
- keine realen Intimberührungen,
- keine improvisierte Eskalation,
- keine Bewertung von Freeze, Beschwichtigen, Schweigen oder Nicht-Handeln,
- keine Pflicht zur Deeskalation,
- keine Pflicht zur Gegenwehr,
- Verantwortung bleibt bei der übergriffigen Person.