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feat: Zuordnen ohne Freeze und zuerst die letzten Wochen
Katalogsuche und Bestätigen blockieren die UI nicht mehr; offene Namen starten bei den aktuellen Tagebucheinträgen, alter Ballast bleibt unter Alle.

Co-authored-by: Cursor <cursoragent@cursor.com>
2026-09-12 16:14:24 +02:00

32 lines
2.4 KiB
Markdown

# BLS-Lebensmittelreferenz und FDDB-Mapping
**Stand:** 2026-09-12 · **Status:** Phase 1 (Umsetzung)
## WAS
Optionale Grundlage für verlässliche Nährwerte: offizieller Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) 4.0 plus manuelle Katalogerweiterung, lernendes Mapping von FDDB-Bezeichnern, persistierte Tagebuchzeilen. Reine Tagesmakros bleiben First Class.
## Zuordnung (UX)
Offene Zuordnungen zeigen **Vorschläge in der Zeile** (z. B. Haferflocken → Hafer Flocken); Bestätigen ohne Dialog. Mehrere nahe Treffer werden gekennzeichnet. Fehlt ein Treffer (z. B. Salz), **Neu anlegen** in derselben Zeile. Zusätzlich Popup-Suche. Nicht-Gramm-Einheiten (Stück, EL, TL, …) bekommen ein **Gramm-pro-Einheit**-Feld am Mapping. Vorschläge und Katalogsuche laufen nur für die sichtbare Arbeit, nicht über alle offenen Namen auf einmal. Die Offene-Liste startet bei den **letzten 4 Wochen**; ältere Namen (z. B. Getreide nach Glutenverzicht) bleiben unter „Alle“ und müssen nicht gemappt werden.
## FDDB-Listen / eigene Rezepte
FDDB-Tagebuchexport fasst selbst angelegte Listen oft zu **einer Zeile** (Rezeptname + Menge) zusammen. Die Zutaten stehen in einem **separaten Listen-Export** (`lists_*.csv`, Spalte `produkte`). Ablauf: Listen importieren → passende Tagebuchzeilen werden als Rezept verknüpft → **Zutaten** zuordnen, nicht das Rezept als Ganzes. Unvollständige Zutaten-Mappings fallen auf die FDDB-Makros der Tagebuchzeile zurück.
Gelernte Zuordnungen und Listen lassen sich als **JSON sichern** und auf einer anderen Instanz (Dev → Prod) wieder einspielen. Offizielle Lebensmittel werden über den BLS-Code gefunden — der BLS-Katalog muss auf dem Ziel bereits importiert sein.
## Fachliche Regeln
- BLS-Code (`bls_code`, Stoff-`attr_key`) bleibt die stabile Identität bei Reimports.
- BLS 4.0 (~7140 Lebensmittel) ist frei nutzbar (MRI / blsdb.de); Dateien nicht im Git.
- Mapping ohne KI: Normalisierung + exakter Lookup (User vor Global) + Bestätigung neuer Namen.
- Gelernte Zuordnungen bleiben dauerhaft, sind aber änder- und löschbar.
- Ungemappte / Fertiggerichte: FDDB-Makros, keine erfundenen Mikros.
- Fasten und „unvollständig“ sind explizite Marken, kein Auto-Schluss aus fehlendem Import.
- Import-Policy (Profil): nachfragen / Katalog überschreiben / FDDB überschreiben / Makros behalten.
## Später
Platzhalter (Registry) für Mikros, Esszeitpunkte (`logged_at`), Fasten; Bezug Gitea #106 (Grundlage) und #75 (Folge).