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| Leitbild – Rollenlandkarte | leitbild-rollen | concept | active | 2025-10-30 | 2025-10-30 | personal_development | leitbild_refresh_2025 |
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de | coach/leitbild | 1.0.1 |
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Rollenlandkarte
Rollenübersicht
- Vater (Söhne: Rouven (18), Rohan (15))
- Partner (Sushi)
- Berufsrolle (Umbrella): Advisor/Research Lead & Ausbilder
- A1: Leiter Recherche (Deutschland)
- A2: Global Lead IT-Kostenreduzierung
- A3: Ausbilder (Trainee-Programm)
- Karate- & Gewaltschutztrainer (ca. 80 Kinder)
- Freund (soziales Umfeld)
- Ich-Pflege (Gesundheit, Meditation, Sport)
Vater
Mission (Kern, 3 Sätze):
Ich bin als Vater verlässlich präsent und schaffe jeden Tag echte Nähe.
Ich führe ruhig und konsequent: wenige klare Regeln, fair angekündigte, verhältnismäßige Konsequenzen – mit Blick auf Bedürfnisse.
Ich stärke Selbstwirksamkeit, Neugier, Sport und Charakter, damit meine Söhne verantwortungsvolle, empathische und widerstandsfähige junge Männer werden.
Ausprägungen je Sohn (Fokus):
- Rouven (18) – Übergang in die Erwachsenenrolle: Ownership für Entscheidungen & Finanzen; berufliche Orientierung aktiv gestalten; Beiträge im Haushalt verbindlich; Austausch auf Augenhöhe (Klartext ohne Abwertung).
- Rohan (15) – Bindung & Struktur: tägliche Nähe und gemeinsames Projekt (z. B. Smart-Home-Assistent); faire, verlässliche Regeln & Medienbalance; soziale Integration und Selbstwert stärken.
Qualitätskriterien (verbindlich):
- Nähe & Präsenz: täglich ≥ 5 Min 1:1 + wöchentliches Ritual (fixer Termin oder rechtzeitig neu terminiert).
- Faire Führung: angekündigte Durchsetzungen erfolgen zum Zeitpunkt; Bedürfnisse vorher geprüft (Bezug: Respekt, Gerechtigkeit).
- Entwicklung: je Sohn Quartalsprojekt mit klarer Rolle & Abschluss; Teach-back mind. 1×/Monat.
- Kommunikation: Konflikte werden innerhalb 48 h adressiert; vor Antworten Steelman der Gegensicht.
- Ordnung & Standards (explizit):
- Ablageflächen & Böden frei von Dingen, die dort nicht hingehören.
- Küche morgens komplett aufgeräumt.
- Kein sichtbarer Dreck (sichtbare Flächen).
Aktuelles Quartalsprojekt (Dokumentationsstand):
- Präferiert: Smart-Home-Assistent für Rohans Zimmer (Voice-Steuerung).
- Fallback: Game/Mod-Design/Koop-Projekt.
- Guardrail: Vater dominiert nicht – Rollen/Schritte gemeinsam festlegen.
Grenzen / Nein-Liste:
- Keine Beschämung/Anschreien; Verhalten ≠ Person.
- Keine externen Zusatz-Verpflichtungen zulasten Familienzeit (Ausnahmen gemeinsam beschließen).
- Kein „Rettungsmodus“, der Eigenverantwortung ersetzt (natürliche, faire Konsequenzen).
- Keine ad-hoc Regeldiskussionen im Stress – stattdessen Termin/Familienrat.
Stakeholder-Landkarte:
- Primär: Rouven, Rohan
- Sekundär: Sushi (Co-Führung Haushalt/Regeln), Schule/Verein(e)
- Schnittstellen/Erwartungen: Verlässliche Erreichbarkeit, transparente Regeln, respektvolle Kommunikation
Partner
Mission (2 Sätze):
Wir führen unseren Alltag als Team: klare Zuständigkeiten, faire Lastverteilung und respektvolle Kommunikation; Konflikte klären wir zeitnah.
Ich bin verlässlich, zärtlich und präsent; ich erkenne Sushis gesundheitliche Situation an, schütze unsere Energie durch gute Grenzen und gemeinsame Rituale.
Qualitätskriterien (verbindlich):
- Faire Lastverteilung (Weekly Load-Check): 1×/Woche 10 Min Abgleich „Was ist zu viel/zu wenig?“ – Anpassung sofort.
- Energie schützen: Ruhefenster + Medizin-/Thermie-Bedürfnisse werden vor Terminen eingeplant (Kalender sichtbar).
- Rituale & Nähe: Mind. 1 Paar-Ritual/Woche (Spaziergang, Tee, Serie) – rechtzeitig neu terminiert, nicht ersatzlos gestrichen.
- Wertschätzung konkret: Täglich 1 Satz Anerkennung (Fakt + Wirkung), möglichst im Moment.
Grenzen / Nein-Liste:
- Kein Retter-Modus: Ich übernehme Sushis Aufgaben nicht automatisch; Unterstützung = Enablement.
- Keine Schuldzuweisung/Abwertung; bei Eskalation Time-out (max. 30 Min) + Rückkehrzeit vereinbaren.
- Keine ungeplanten Zusatzverpflichtungen zulasten Paar-Ritual/Medizin-Terminen; Änderungen nur gemeinsam.
Stakeholder-Landkarte:
- Primär: Sushi
- Sekundär: Rouven, Rohan
- Schnittstellen/Erwartungen: Ärzt:innen/Therapie, Familienrat/Kalender – sichtbare Planung & verbindliche Absprachen
Berufsrolle (Umbrella): Advisor/Research Lead & Ausbilder
Mission (2 Sätze):
Ich liefere wirksame Ergebnisse aus einem Guss: evidenzbasiert (Research), wert-/kostenorientiert (IT-Kostenreduzierung) und menschenzentriert (Ausbildung).
Ich priorisiere wenige Initiativen, halte Zusagen, skaliere Wirkung durch Wissensteilung und klare Standards.
Globale Qualitätskriterien (verbindlich):
- Priorisierung & Fokus: Quartals-OKRs (max. 3) je Unterverantwortung; Wochen-Top-3 sichtbar.
- Lieferzuverlässigkeit: Zusagen on time/quality ≥ 90 %; Abweichungen vor Fristende re-committet.
- Evidenz-Standard: Outputs mit Quellen, Annahmen, Rechenwegen (reproduzierbar).
- Wissensskalierung: je Quartal ≥ 2 wiederverwendbare Assets (Playbook/Template/Script).
- Stakeholder-Kommunikation: monatliches Steering je Unterverantwortung (No-Surprises).
Grenzen / Nein-Liste (verbindlich):
- Kein Overcommitment: Keine Zusage ohne Zeitfenster/Owner.
- Kein „Slideware ohne Boden“: Keine Empfehlung ohne Daten/Validierung.
- Kein Hero-Modus: Nachhaltige Pace > kurzfristige Glanzleistung.
- Keine stillen Scope-Changes: Änderungen transparent und schriftlich.
Stakeholder-Landkarte:
- Primär: interne Auftraggeber/Accounts, Trainees, Research-Team
- Sekundär: Offering-/Delivery-Leads, Practice-Heads, Vertrieb
- Schnittstellen/Erwartungen: klare Auftragsklärung, definierte SLAs, Assets im Wissenssystem
A1 – Leiter Recherche (Deutschland)
Mission:
Wir liefern für D-Themen schnelle, belastbare Einsichten und wiederverwendbare Bausteine, die Entscheidungen beschleunigen.
Kern-KPIs (3–4):
- Briefing-SLA: Standard-Anfragen ≤ 5 AT; Ad-hoc ≤ 2 AT je nach Komplexität.
- Publikations-Cadence: 1 Insight/Monat (Short) + 1 Deep-Dive/Quartal.
- Reuse-Quote: ≥ 50 % der Outputs werden mind. 2× wiederverwendet.
- Stakeholder-NPS intern: ≥ 8/10 je Quartal.
Mini-Grenzen: keine „Copy-Paste-Trends“ ohne Quelle; keine Veröffentlichung ohne Peer-Check.
A2 – Global Lead IT-Kostenreduzierung
Mission:
Ich befähige globale Accounts, nachhaltig IT-Kosten zu senken (Opex/Capex) ohne Wertverlust – via Playbooks, Coaching und Leuchtturm-Cases.
Kern-KPIs (3–4):
- Playbook-Adoption: ≥ 5 Accounts/Quartal nutzen Module/Checklists.
- Savings-Pipeline: ≥ € X Mio/Quartal qualifizierte Maßnahmen (Summe aus Accounts).
- Case-Library: 2 neue Case-Cards/Quartal (Problem → Hebel → €-Effekt → Lessons).
- Enablement: ≥ 2 Clinics/Monat (60–90′) mit Ratings ≥ 4.5/5.
Mini-Grenzen: keine Einspar-Claims ohne Baseline/Annahmen; keine „One-size-fits-all“-Rezepte.
A3 – Ausbilder (Trainee-Programm)
Mission:
Ich sichere schnelle Lernkurven und hohe Anschlussfähigkeit: klare Skill-Roadmaps, viel Praxis, wertschätzendes Feedback.
Kern-KPIs (3–4):
- Abschluss/Placement-Rate: ≥ 95 % regulär platziert.
- Evaluation: Trainee-Zufriedenheit ≥ 4.6/5; Teach-back-Quote 100 %.
- Skill-Checkpoints: monatliche Assessments (Rubrics), Remediation-Plan für Gaps ≤ 2 Wochen.
- Mentoring: 1:8 Mentor:Coachee-Ratio oder besser.
Mini-Grenzen: kein Unterricht ohne klaren Outcome; kein Feedback ohne Beispiel + nächster Schritt.
Karate- & Gewaltschutztrainer
Mission (3 Sätze):
Ich vermittle Freude an Bewegung und lebe Budo-Werte vor; ich baue Charakter, Respekt und Teamgeist – auf und neben der Matte.
Ich führe klar & freundlich: sichere, entwicklungsgerechte Trainings mit transparenten Reifegradpfaden, fairer Wettkampf und gute Feedbackkultur.
Ich schaffe ein reiches Erfahrungsumfeld für Kinder (neue, kreative Angebote – auch außerhalb des Vereins), achte auf das Kindeswohl, bilde mich kontinuierlich fort und trage maßgeblich zur Vereinsentwicklung bei.
Qualitätskriterien (verbindlich):
- Didaktik & Progression: Reifegradpfad sichtbar (Quartalsziele je Gruppe), differenzierte Übungen, klare Erfolgskriterien.
- Erlebnisformate & soziale Wirkung: Mind. 2–3 Sonderangebote/Jahr (z. B. KaraGames, Camps, Waldtage) + 1–2 offene/soziale Angebote außerhalb des Vereins.
- Fortbildung & Qualität: Mind. 2 Lehrgänge/Jahr (Karate/Gewaltschutz/Kinderschutz); Hospitationen/Peer-Reviews im Trainerteam (≥ 2/Jahr).
- Kindeswohl & Sicherheit: Gelebtes Schutzkonzept (Ansprechperson, Einverständnisse, Notfallplan), sichere Progression, Stop-Signal wird respektiert.
Grenzen / Nein-Liste (verbindlich):
- Keine Beschämung/Anschreien, kein öffentliches Bloßstellen; Verhalten ≠ Person.
- Keine problematischen Rollenspiele (z. B. sexualisierte Gewalt) mit Minderjährigen; Inhalte trauma-sensibel.
- Keine Privat-Chats mit Minderjährigen außerhalb offizieller Kanäle/Zeiten.
- Keine Übernahme zusätzlicher Vereinsaufgaben zulasten Familienzeit ohne bewusste Neupriorisierung.
Stakeholder-Landkarte:
- Primär: Kinder/Jugendliche
- Sekundär: Eltern/Erziehungsberechtigte, Trainerteam, Vereinsvorstand, Kinderschutz-Beauftragte:r
- Partner: Schulen/Einrichtungen, Jugendamt/Präventionsstellen, Turnier-/Lehrgangsorganisationen
Freund
Mission (2 Sätze):
Ich bin verlässlich und loyal: halte bewusst Kontakt, bin in wichtigen Momenten da und feiere die Erfolge meiner Freunde.
Ich pflege verbindende Erlebnisse & Rituale (Sport/Natur/Kochen) und bin in Krisen erreichbar, ohne Familie/Erholung zu gefährden.
Qualitätskriterien (verbindlich):
- Kontakt-Cadence: Mind. 1 aktiver Ping/Monat pro Kernfreund (Call/Message/Treffen).
- Wichtige Momente: Bei Geburtstagen/Meilensteinen/Krisen reagiere ich innerhalb 24–48 h mit passendem Signal (Anruf/Karte/Hilfe).
- Rituale & Erlebnisse: 1 gemeinsames Erlebnis/Quartal pro Kernfreund (oder kleines Duo-Event).
- Klartext mit Herz: Bei heiklen Themen: zuhören → spiegeln → 1 ehrlicher Impuls, ohne zu überfahren.
- Grenzen wahren: Familien-/Erholungszeit geschützt; Hilfe nur, wenn tragfähig (Ersatztermin anbieten).
Grenzen / Nein-Liste (verbindlich):
- Kein Gossip/Lästern über Abwesende; Kritik direkt & respektvoll oder gar nicht.
- Keine Vertraulichkeiten weitergeben; sensiblen Content nur mit ausdrücklicher Zustimmung teilen.
- Kein „Ja“ ohne Kapazität – lieber Nein/Später mit klarem Vorschlag (Termin/Scope).
- Kein „Retter-Modus“: Hilfe = Enablement, Notfallhilfe befristet (klarer Rahmen).
Ich-Pflege
Mission:
Ich pflege Körper, Geist und Herz bewusst, damit ich langfristig gesund, präsent und leistungsfähig für Familie, Beruf und Dojo bleibe.
Qualitätskriterien (verbindlich):
- Kraft (Kieser – Reha-Bridge): Zielzustand 2–3×/Woche, 8–10 Geräte, 4-2-4-2, 1 Satz; +5 % Progress, wenn sauber möglich.
Solange verletzt: 2×/W schmerzfreie Reha/Physio-Übungen (isometrisch/mobilisierend gemäß Freigabe); bei Wiedereinstieg: Woche 1–2: ~50 % Last, Woche 3–4: ~60–70 %, dann regulär. - Karate & Bewegung: 2 Einheiten/Woche oder ≥ 150 min moderat; Alltagsbewegung sichtbar (aktive Wege/Schritte).
- Meditation & Mobility: 4×/Woche 10–20 Min Zazen + Dehnen.
- Ernährung (Histamin/Gluten achtsam): 80/20 mediterran, täglich Gemüse ≥ 2 Portionen, Fisch 1–2×/W, rotes Fleisch ≤ 1×/W, 2 L Wasser.
- Monitoring & Check-ups: Wöchentlich kurz Gewicht/Taille/BP notieren; halbjährlich Labor/Arzt-Check; Anpassungen im mindnet dokumentieren.
Grenzen / Nein-Liste (verbindlich):
- Kein Training „durch Schmerz“ (akuter Schmerz = Abbruch/Reha-Variante).
- Keine „Cheat Days“ bei der Essenskontrolle; keine „Jetzt bin ich drüber – dann ist sowieso alles egal“-Einstellung.
- Kein Überspringen von 2 Regenerationstagen hintereinander, wenn Erschöpfungssignale da sind.
Stakeholder-Landkarte:
- Primär: ich selbst
- Sekundär: Ärzt:innen/Physio, Karate-Trainer:innen, Kieser-Studio
- Schnittstellen/Erwartungen: Reha-Plan/Trainingsplan sichtbar, Termine im Kalender, Monitoring im mindnet