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title: "Kanshō – Reflection Spaces"
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status: "Arbeitsstand"
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date: "2026-08-18"
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product_family: "Jinkendo"
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document_role: "Fachkapitel / Reflection Contexts / Spaces"
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parent_document: "fachliche_zielarchitektur.md"
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# Kanshō – Reflection Spaces
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Dieses Dokument ist das kanonische Home für Reflexionskontexte, Reflection Spaces, deren sichtbare und interne Struktur sowie die fachliche Autonomie bei ihrer Organisation.
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<!-- Migriert aus `produktvision_und_produktidentitaet.md`: Abschnitt 7 Reflexionskontexte. Inhalt fachlich unverkuerzt; nur Heading-Level fuer die neue Dateistruktur angepasst. -->
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## 7. Reflexionskontexte
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Reflexionen finden in unterschiedlichen Lebensbereichen und Situationen statt.
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Bereits benannte Beispiele sind:
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- Urlaub,
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- persönliche Entwicklung,
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- Beruf,
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- allgemeines Befinden,
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- Vergangenheitsbewältigung,
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- Ziele,
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- Visionen,
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- Inspiration,
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- Kreativität.
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Diese Liste ist ausdrücklich nicht abschließend.
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Eine noch offene konzeptionelle Frage ist, ob solche Kontexte:
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1. als feste Kategorien definiert werden,
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2. vollständig dynamisch entstehen,
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3. oder über ein hybrides Modell organisiert werden.
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Als derzeit bevorzugte Richtung gilt ein **hybrides Modell**:
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- wenige übergeordnete Lebensräume,
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- darunter dynamisch entstehende konkrete Reflexionsräume.
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Beispiele:
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- `Urlaub → Lošinj 2026`
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- `Beruf → Institute`
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- `Persönliche Entwicklung → Umgang mit Verlust`
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- `Kreativität → neue Produktidee`
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- `Familie → gemeinsames Erleben`
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- `Zukunft → persönliche Vision`
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Diese Reflexionsräume sollen mit Objekten aus Kairo und Knoten aus mindnet verknüpft werden können.
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<!-- Migriert aus `produktvision_und_produktidentitaet.md`: Abschnitt 8.4 Fachliche Autonomie der KI bei Strukturierung. Inhalt fachlich unverkuerzt; nur Heading-Level fuer die neue Dateistruktur angepasst. -->
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### 8.4 Fachliche Autonomie der KI bei Strukturierung
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Kanshō soll die interne Strukturierung von Reflexionen möglichst weitgehend im Hintergrund übernehmen.
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Dabei gilt als fachliches Prinzip:
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> **Die KI erkennt, schlägt vor, strukturiert und konsolidiert – der Nutzer soll aber nicht zum Verwalter der internen Struktur werden.**
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Der Umfang dieser Eigenständigkeit soll konfigurierbar sein.
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Mögliche Ausprägungen reichen von:
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- stark bestätigungsorientiert: Kanshō schlägt neue Räume, Threads oder Zusammenführungen vor und wartet auf Bestätigung,
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- ausgewogen: offensichtliche Strukturierungen erfolgen automatisch, bedeutsame Änderungen werden vorgeschlagen,
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- weitgehend autonom: Kanshō darf neue Räume oder Threads selbst anlegen und später konsolidieren, solange dies transparent und korrigierbar bleibt.
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Diese Einstellung ist eine fachliche Produktanforderung. Die genaue technische Umsetzung ist noch offen.
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Wichtig ist dabei insbesondere:
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- Nicht jedes Seitenthema erzeugt automatisch einen neuen sichtbaren Thread.
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- Nicht jede semantische Abweichung benötigt einen neuen Reflection Space.
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- Kanshō soll Relevanz, Wiederkehr, Tiefe und Dauer eines Themas berücksichtigen.
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- Mehrere schwach ausgeprägte oder verwandte Strukturen dürfen später konsolidiert werden.
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- Der Nutzer muss eine falsche Zuordnung, Trennung oder Zusammenführung korrigieren können.
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Damit soll verhindert werden, dass Kanshō über Jahre eine unüberschaubare Menge kleinteiliger Reflexionsräume und Threads erzeugt.
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<!-- Migriert aus `produktvision_und_produktidentitaet.md`: Abschnitt 8.6 Sichtbare und interne Struktur. Inhalt fachlich unverkuerzt; nur Heading-Level fuer die neue Dateistruktur angepasst. -->
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### 8.6 Sichtbare und interne Struktur
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Kanshō darf intern wesentlich mehr Struktur kennen und verwalten, als dem normalen Nutzer in der Oberfläche angezeigt wird.
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Für die reguläre Nutzung gilt:
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- nur relevante Reflection Spaces werden sichtbar hervorgehoben,
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- offene oder bewusst markierte Themen können sichtbar angeboten werden,
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- frühere Dialoge und Tagebucheinträge bleiben zugänglich,
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- kleinere Threads, vorläufig erkannte Themen und interne semantische Beziehungen müssen nicht unmittelbar sichtbar sein.
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Damit soll verhindert werden, dass die Anwendung zu einem Struktur- oder Wissensverwaltungswerkzeug wird.
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#### Admin-/Developer View
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Für Entwicklung, Test, Qualitätssicherung und spätere Administration soll es jedoch eine besondere Diagnose- und Transparenzansicht geben.
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Diese Ansicht kann – abhängig vom späteren Berechtigungsmodell – insbesondere sichtbar machen:
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- erkannte interne Threads,
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- Zuordnung von Dialogen zu Reflection Spaces,
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- vorläufige Space- oder Thread-Kandidaten,
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- Herkunft und Provenance verwendeter Memories,
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- Confidence beziehungsweise Unsicherheit interner Zuordnungen,
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- erkannte Zusammenhänge und Hypothesen,
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- Gründe für Vorschläge zur Trennung oder Konsolidierung,
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- Konsolidierungskandidaten,
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- Context-Builder-Auswahl für einen Dialog,
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- verwendete relevante Erinnerungen und Wissensknoten,
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- vorgeschlagene beziehungsweise durchgeführte Strukturänderungen.
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Diese Ansicht ist **nicht Teil der normalen Nutzeroberfläche**.
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Sie soll später nur Rollen mit entsprechender Berechtigung zugänglich sein, beispielsweise:
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- Hauptadmin,
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- Systemadministrator,
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- Entwickler/Testrolle.
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Die konkrete Rollenbezeichnung und technische Berechtigungsumsetzung werden später festgelegt.
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Wesentliche Anforderung:
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> Interne KI-Strukturen müssen für Entwicklung und Qualitätssicherung nachvollziehbar und inspizierbar sein, ohne die reguläre Nutzung mit dieser Komplexität zu belasten.
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<!-- Migriert aus `produktvision_und_produktidentitaet.md`: Abschnitt 8.7 Reflection Space als lebendiger Denk- und Erfahrungsraum. Inhalt fachlich unverkuerzt; nur Heading-Level fuer die neue Dateistruktur angepasst. -->
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### 8.7 Reflection Space als lebendiger Denk- und Erfahrungsraum
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Ein Reflection Space ist fachlich **kein bloßer Ablageort für Dialoge oder Tagebucheinträge**.
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Er bildet vielmehr eine laufend aktualisierte Sicht auf einen zusammenhängenden persönlichen Denk- und Erfahrungsraum.
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Ein Reflection Space kann dabei mehrere Elemente verbinden:
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- frühere und aktuelle Dialoge,
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- relevante Threads,
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- Tagebucheinträge,
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- offene Fragen,
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- bereits entstandene Erkenntnisse,
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- zeitliche Entwicklung,
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- Verbindungen zu anderen Reflection Spaces,
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- relevante Informationen aus mindnet,
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- bei Bedarf relevante Kontexte aus anderen Jinkendo-Anwendungen.
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Der Reflection Space soll dem Nutzer vor allem fünf Dinge ermöglichen:
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1. **Orientierung** – Worum geht es in diesem Raum aktuell?
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2. **Fortsetzung** – Wo kann die Reflexion sinnvoll weitergehen?
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3. **Offene Fragen** – Welche Themen oder Fragen sind noch nicht abgeschlossen?
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4. **Historie** – Welche Dialoge, Erlebnisse und Einträge haben den Raum geprägt?
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5. **Entwicklung** – Was hat sich über die Zeit in Wahrnehmung, Haltung oder Erkenntnis verändert?
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#### Aktueller Zustand eines Reflection Space
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Jeder Reflection Space besitzt aus Nutzersicht einen aktuellen fachlichen Zustand.
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Dieser Zustand beschreibt nicht die vollständige Historie, sondern den derzeit relevanten Stand des Denk- und Erfahrungsraums.
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Wichtig:
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- Der aktuelle Zustand muss auf zugrunde liegende Reflexionen, Erinnerungen oder andere Quellen zurückführbar sein.
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- Er darf kein frei erfundenes KI-Summary sein.
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- Veränderungen des Zustands müssen nachvollziehbar aus neuen Dialogen, Erkenntnissen oder bestätigten Informationen hervorgehen.
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- Die vollständige Historie bleibt weiterhin zugänglich.
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- Interne technische Strukturen können deutlich umfangreicher sein als die sichtbare Zusammenfassung.
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Damit wird der Reflection Space zu einer **lebendigen, kontextuellen Sicht auf persönliche Entwicklung innerhalb eines bestimmten Zusammenhangs**.
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#### Dauer und Granularität
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Reflection Spaces können unterschiedlich lange relevant sein.
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Sie können beispielsweise:
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- ein klar abgegrenztes Erlebnis oder einen Urlaub über Tage oder Wochen begleiten,
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- ein über mehrere Wochen laufendes persönliches Thema bündeln,
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- eine längerfristige berufliche oder persönliche Entwicklung abbilden,
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- über Jahre hinweg wiederkehrende Fragen oder Lebenszusammenhänge begleiten.
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Die Dauer allein entscheidet nicht darüber, ob ein eigener Reflection Space sinnvoll ist. Maßgeblich ist, ob ein Zusammenhang für die Reflexion über mehrere Interaktionen hinweg eigenständige Bedeutung besitzt.
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Ältere oder aktuell nicht relevante Spaces dürfen in der normalen Oberfläche zurücktreten, bleiben aber auffindbar und können bei erneuter Relevanz wieder in den Vordergrund treten.
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Kanshō soll diese Komplexität weitgehend selbst organisieren. Der Nutzer soll nicht entscheiden müssen, ob ein Thema „groß genug“ für einen Space ist.
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#### Vorläufige sichtbare Standardansicht
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Für die normale Nutzeroberfläche gilt als **vorläufige fachliche Baseline**, die in späteren Dialogkapiteln weiter konkretisiert werden kann:
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1. **Aktueller Stand** – eine kompakte, quellengebundene Sicht darauf, worum es in diesem Space aktuell geht und wo der Nutzer gedanklich steht.
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2. **Was ist noch offen?** – nur die aktuell relevanten offenen Fragen, Spannungsfelder oder bewusst weiterzuverfolgenden Themen.
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3. **Weiterdenken** – ein intelligent priorisierter Vorschlag zur Fortsetzung mit wenigen Alternativen.
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4. **Bisheriger Weg** – eine kompakte zeitliche Sicht auf prägende Erlebnisse, Dialoge, Tagebucheinträge und Wendepunkte.
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Diese Darstellung ist bewusst nicht abschließend. Sie bildet den derzeit akzeptierten Ausgangspunkt und darf später auf Basis der konkreten Nutzungsszenarien erweitert oder verändert werden.
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#### Aufklappbarkeit und Nutzer-Provenance
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Verdichtete Aussagen in der sichtbaren Space-Ansicht sollen für den Nutzer grundsätzlich auf die zugrunde liegenden Inhalte zurückführbar sein.
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Der Nutzer soll bei Bedarf nachvollziehen können:
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- auf welchen früheren Dialogen,
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- Tagebucheinträgen,
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- Memories,
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- Obsidian-Inhalten,
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- mindnet-Knoten oder
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- bestätigten Erkenntnissen
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eine relevante Aussage oder Zusammenfassung basiert.
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Dieses **Aufklappen** ist eine Transparenzfunktion für den Nutzer und ist fachlich von dem internen Re-Grounding der KI zu unterscheiden.
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## Reflection Space als primäre Kontextgrenze
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**Status: fachliche Baseline entschieden**
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Reflection Spaces dienen nicht nur der langfristigen Organisation von Reflexionsinhalten. Sie bilden im normalen Dialog auch die bevorzugte fachliche Kontextgrenze.
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Für die laufende Nutzung gilt deshalb:
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> **Kanshō arbeitet standardmäßig innerhalb des aktuellen Reflection Space und erweitert diesen Kontext nur bei konkreter fachlicher Relevanz um tieferes Langzeitgedächtnis oder mindnet.**
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Damit bleibt die primäre Nutzung auf den aktuellen Reflexionszusammenhang fokussiert.
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Beispiele:
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- Bei einem Urlaubstagebuch kann `Lošinj 2026` der aktuelle Reflection Space sein.
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- Bei einer längerfristigen Entwicklung kann `Meine Meditationsreise` ein eigener Reflection Space sein.
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- Bei einer beruflichen Reflexion kann ein konkreter Space wie `Institute` oder `Berufliche Neuorientierung` den aktuellen Kontext bilden.
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Ein Reflection Space ist damit zugleich:
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- ein Bedeutungsraum,
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- eine Orientierungshilfe,
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- eine Kontinuitätsstruktur,
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- eine bevorzugte Kontextgrenze für den laufenden Dialog.
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Er ist jedoch kein exklusiver Container und kein technischer Prompt.
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## Primary und Related Reflection Spaces
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**Status: fachliche Baseline entschieden**
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Eine Session beziehungsweise ein Dialog kann einen **Primary Reflection Space** besitzen und gleichzeitig mit weiteren **Related Reflection Spaces** verbunden sein.
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Der Primary Reflection Space ist der Raum, der den aktuellen Dialog fachlich am stärksten trägt.
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Related Reflection Spaces sind weitere längerfristige Kontexte, die durch einzelne Experiences, Threads, offene Fragen oder Insights berührt werden.
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Beispiel:
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Ein Nutzer schreibt während eines Urlaubs:
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> „Gestern habe ich meinen Urlaubstag dazu genutzt, tief zu meditieren. Dabei hatte ich erstmals das Gefühl, meinen Körper zu verlassen. Das war eine tiefgreifende Erfahrung.“
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Für den unmittelbaren Journaling-Dialog kann gelten:
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- Primary Reflection Space: `Lošinj 2026`
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- Related Reflection Space: `Meine Meditationsreise`
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Das Erlebnis selbst wird dadurch nicht dupliziert.
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Verbindliche Regel:
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> **Eine Reflexion kann mehrere Spaces berühren, ohne dass ihre Quellen oder fachlichen Kernobjekte mehrfach angelegt werden.**
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## Identity ist nicht Assignment
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**Status: entschieden**
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Die fachliche Identität eines Objekts ist von seiner Zuordnung zu Reflection Spaces zu trennen.
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Eine Experience, ein Thread, eine Open Question oder ein Insight kann Beziehungen zu mehreren Reflection Spaces besitzen.
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Beispiele:
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- eine Experience kann gleichzeitig zu Urlaub und Meditation relevant sein,
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- ein Thread kann sowohl persönliche Entwicklung als auch Beruf berühren,
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- eine Open Question kann mehrere längerfristige Reflexionsräume verbinden.
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Daraus folgt:
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> **Mehrfachzuordnung erzeugt keine zweite Identität.**
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Reflection Spaces organisieren Bedeutungszusammenhänge; sie besitzen keine exklusive Eigentümerschaft an den darin referenzierten Objekten.
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## Entstehung und Promotion von Reflection Spaces
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**Status: fachliche Baseline entschieden; konkrete Schwellenwerte offen**
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Nicht jeder situative Kontext wird unmittelbar zu einem langlebigen Reflection Space.
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Für die Entstehung wird derselbe allgemeine Promotion-Gedanke verwendet wie für andere langlebige Reflexionsobjekte:
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> **Possible Context → Space Candidate → Existing Space Enrichment oder Established Reflection Space**
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Ein neuer Reflection Space ist insbesondere dann sinnvoll, wenn ein Zusammenhang:
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- über mehrere Interaktionen hinweg eigenständige Reflexionsrelevanz besitzt,
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- mehrere zusammenhängende Threads, Experiences, Open Questions oder Insights verbindet,
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- vom Nutzer ausdrücklich als zusammenhängender Bereich erlebt oder benannt wird,
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- über einen längeren Zeitraum fortgesetzt werden soll,
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- eine eigenständige Entwicklungs- oder Historienperspektive benötigt,
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- nicht sinnvoll in einen bereits etablierten Space integriert werden kann.
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Verbindliche Regel:
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> **Existing before new.**
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Wenn ein geeigneter bestehender Reflection Space vorhanden ist, soll dieser bevorzugt angereichert werden.
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Semantische Ähnlichkeit allein reicht jedoch nicht aus, um zwei unterschiedliche Bedeutungsräume zusammenzuführen.
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## Unterschiedliche Typen von Reflection-Space-Entstehung
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**Status: Arbeitsmodell**
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Reflection Spaces können auf unterschiedliche Weise entstehen.
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### Situativ klar abgegrenzte Spaces
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Diese ergeben sich häufig aus einem klaren zeitlichen oder räumlichen Zusammenhang.
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Beispiele:
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- Urlaub,
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- Reise,
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- Seminar,
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- Projektphase,
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- klar umrissener Lebensabschnitt.
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Ein Space wie `Lošinj 2026` kann bereits früh mit hoher Confidence erkannt werden, weil Ort, Zeitraum und wiederkehrender Kontext eine klare Klammer bilden.
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### Longitudinal entstehende Spaces
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Andere Reflection Spaces entstehen erst über mehrere Interaktionen hinweg.
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Beispiele:
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- `Meine Meditationsreise`,
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- `Umgang mit Verlust`,
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- `Meine Rolle als Vater`,
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- `Berufliche Neuorientierung`.
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Hier kann zunächst nur ein Thread oder Space Candidate bestehen.
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Erst wenn ausreichend Kontinuität und eigenständige Bedeutung sichtbar werden, entsteht ein etablierter Reflection Space.
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Diese Unterscheidung beschreibt unterschiedliche Entstehungsmuster und noch keine technischen Space-Typen.
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## Reflection-Space-Lifecycle
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**Status: fachliche Baseline entschieden; technische State Machine offen**
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Der Lifecycle eines Reflection Space soll bewusst schlank bleiben.
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Mindestens folgende Zustände beziehungsweise fachliche Phasen müssen abbildbar sein:
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- **Candidate** – möglicher eigenständiger Reflection Space,
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- **Active** – aktuell relevante und genutzte Reflexionsumgebung,
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- **Dormant** – derzeit nicht aktiv, aber weiterhin langfristig relevant,
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- **Historical / Archived** – primär historisch relevant und in der normalen Oberfläche zurückgetreten,
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- **Reactivated** – ein zuvor ruhender oder historischer Space wird erneut aktuell.
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Dabei gilt:
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- Dormant bedeutet nicht gelöscht.
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- Historical bedeutet nicht bedeutungslos.
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- Reaktivierung erzeugt keinen neuen Space, wenn fachlich derselbe Bedeutungsraum fortgesetzt wird.
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- Frühere Zustände und Historie bleiben nachvollziehbar.
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- Die konkrete technische Zustandsmaschine wird später festgelegt.
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Ein Space muss nicht allein aufgrund seines Alters archiviert werden. Maßgeblich ist seine aktuelle Reflexionsrelevanz.
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## Automatische Reflection-Space-Erkennung
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**Status: fachliche Baseline entschieden**
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Kanshō soll Reflection Spaces möglichst selbstständig erkennen und den Nutzer nicht zum manuellen Verwalter der Reflexionsstruktur machen.
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Dabei gilt jedoch:
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> **Automatische Reflection-Space-Erkennung darf nicht bedeuten, dass vor jedem Dialogturn ein eigener LLM-Analyseaufruf notwendig ist.**
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Die Erkennung soll möglichst inkrementell und opportunistisch erfolgen.
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Bevorzugte Signalreihenfolge:
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1. bestehender aktiver Primary Reflection Space,
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2. aktueller Session-Kontext,
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3. Zeit- und gegebenenfalls Ortsbezug,
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4. bereits verbundene Threads, Experiences und Open Questions,
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5. bestehende Space-Beziehungen,
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6. semantische beziehungsweise Retrieval-Signale,
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7. strukturierte Einschätzung des ohnehin für die Antwort verwendeten Hauptmodells,
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8. separater Analyse-Call nur bei echter Ambiguität oder höherwertiger struktureller Neubewertung.
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Designregel:
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> **Space recognition should normally piggyback on existing processing rather than create an additional LLM round trip.**
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## Confidence und Umgang mit Unsicherheit
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**Status: fachliche Baseline entschieden; konkrete Schwellenwerte offen**
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Kanshō darf eine Space-Zuordnung mit unterschiedlicher Sicherheit behandeln.
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Bei hoher Confidence kann eine offensichtliche Zuordnung automatisch erfolgen.
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Bei mittlerer Confidence kann:
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- eine bestehende Zuordnung vorläufig verwendet,
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- ein Space Candidate geführt,
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- oder eine spätere Neubewertung vorgesehen werden.
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Bei niedriger Confidence soll Kanshō nicht künstlich eine neue langlebige Struktur erzeugen.
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Der Nutzer soll nur dann mit einer Rückfrage belastet werden, wenn die Zuordnung für die Reflexion tatsächlich relevant ist und nicht sinnvoll im Hintergrund korrigierbar bleibt.
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Verbindliche Regel:
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> **Unsicherheit rechtfertigt Zurückhaltung, nicht automatisch eine Rückfrage.**
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## Reflection Space und Context Builder
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**Status: entschieden als Querschnittsregel**
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Die kanonische Context-Builder-Logik wird in `memory_and_context.md` geführt.
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Für Reflection Spaces gilt daraus abgeleitet:
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- der Primary Reflection Space wird bevorzugt als Reflection Context verwendet,
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- Related Spaces werden nur situativ aktiviert,
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- tieferes Long-Term Memory wird nicht standardmäßig geladen,
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- mindnet erweitert den Space nur bei konkreter Relevanz,
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- die Space-Struktur dient der Kontextfokussierung und darf nicht selbst zur Quelle unnötiger Prompt-Vergrößerung werden.
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Leitprinzip:
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> **Reflection Space first, Long-Term Memory on demand.**
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## Aktualisierter Stand der offenen Punkte
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**Status: Arbeitsstand nach Lifecycle- und Context-Klärung**
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Weiter offen beziehungsweise bewusst später zu klären sind insbesondere:
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1. konkrete Schwellenwerte für Space Promotion, Merge und Reaktivierung,
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2. die genaue technische Repräsentation von Primary- und Related-Space-Beziehungen,
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3. konkrete UI-Regeln für automatische versus sichtbare Space-Zuordnung,
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4. die spätere Integration mit dem finalen Usage-/Intent-Modell,
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5. technische Event-/State-Modelle für Lifecycle-Änderungen,
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6. konkrete Governance-Regeln für automatische Konsolidierung oder Merge,
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7. die genaue technische Zusammenarbeit zwischen Context Builder und Space-Erkennung.
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Nicht mehr grundsätzlich offen sind:
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- ob Reflection Spaces nur Ablageorte oder aktive Reflexionskontexte sind,
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- ob eine Session mehreren Spaces zugeordnet sein kann,
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- ob Mehrfachzuordnung Duplikation erzeugt,
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- ob jeder situative Kontext automatisch einen Space erzeugt,
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- ob jeder Turn einen separaten Space-Erkennungs-Call benötigt,
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- ob ruhende Spaces gelöscht oder neu angelegt werden müssen,
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- ob bestehende Spaces gegenüber neuen bevorzugt werden sollen.
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