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Lars 2026-08-18 11:55:41 +02:00
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@ -117,6 +117,31 @@ Ausnahmen sind nur dann sinnvoll, wenn eine technische Grundentscheidung:
Ziel ist, eine fachlich klare, aber handhabbare Architektur zu entwickeln und unnötige Frühkomplexität zu vermeiden.
## 2.7 Transparenz- und Diagnoseprinzip
Die normale Nutzeroberfläche soll interne KI-Strukturen bewusst abstrahieren.
Für Entwicklung, Test und Administration wird jedoch eine gesonderte **Admin-/Developer View** vorgesehen.
Diese dient insbesondere dazu, fachliche und später technische Entscheidungen nachvollziehen zu können, ohne die reguläre Nutzung mit interner Komplexität zu belasten.
Die Diagnoseansicht soll perspektivisch unter anderem Einblick geben in:
- Threads und Thread-Kandidaten,
- Reflection-Space-Zuordnungen,
- Konsolidierungsentscheidungen,
- Memory-Provenance,
- Confidence und Unsicherheit,
- Hypothesen,
- Context-Builder-Ergebnisse,
- verwendete Wissensquellen,
- Strukturänderungen.
Der Zugriff ist rollenbasiert und nicht für reguläre Nutzer vorgesehen.
Dieses Prinzip ist fachlich bereits entschieden; genaue UI, Berechtigungen und technische Implementierung werden später spezifiziert.
# 3. Vorgeschlagene Repository-Struktur
```text
@ -230,7 +255,8 @@ kansho/
│ │ ├── 05_journal_ui.md
│ │ ├── 06_reflection_history.md
│ │ ├── 07_desktop_experience.md
│ │ └── 08_accessibility.md
│ │ ├── 08_accessibility.md
│ │ └── 09_admin_developer_view.md
│ │
│ ├── 13_voice_and_media/
│ │ ├── 01_voice_interaction.md
@ -254,7 +280,8 @@ kansho/
│ │ ├── 04_memory_transparency.md
│ │ ├── 05_export_delete_and_portability.md
│ │ ├── 06_ai_safety_boundaries.md
│ │ └── 07_crisis_and_high_risk_scenarios.md
│ │ ├── 07_crisis_and_high_risk_scenarios.md
│ │ └── 08_roles_and_permissions.md
│ │
│ ├── 16_product_delivery/
│ │ ├── 01_mvp_definition.md
@ -355,6 +382,8 @@ Das zentrale Kontextmodell definieren und klar zwischen dem thematischen Lebensk
- Der Grad der KI-Autonomie bei Anlage und Konsolidierung soll konfigurierbar sein.
- Der Nutzer muss falsche Strukturierungen korrigieren können.
- Die konkrete technische Heuristik zur Bewertung von Relevanz, Wiederkehr, Tiefe oder Dauer wird in dieser Phase noch nicht festgelegt.
- Interne Struktur darf deutlich detaillierter sein als die sichtbare Nutzerstruktur.
- Für Entwicklung und Test muss diese interne Struktur in einer berechtigten Diagnoseansicht inspizierbar sein.
**Leitfragen:**
@ -1213,17 +1242,22 @@ Der nächste konzeptionelle Block ist:
# **Reflection Spaces fachliche Mindestlogik**
Der nächste Interviewblock soll bewusst einfach bleiben.
Bereits entschieden:
Ziel ist nicht, bereits eine vollständige interne Taxonomie oder technische Automatik zu entwerfen, sondern nur die fachlichen Mindestfragen zu beantworten:
- Kanshō soll die interne Strukturierung weitgehend im Hintergrund übernehmen.
- Der Nutzer soll nicht zum Verwalter von Threads und Spaces werden.
- Die KI darf neue Strukturen erkennen, vorschlagen und abhängig vom konfigurierten Autonomiegrad selbständig anlegen oder konsolidieren.
- Die normale Oberfläche zeigt nur relevante und kuratierte Strukturen.
- Eine gesonderte Admin-/Developer View macht interne Strukturen für Entwicklung, Test und Administration sichtbar.
- Diese Diagnoseansicht ist rollenbeschränkt.
Noch zu klären sind auf fachlicher Ebene:
1. Was ist aus Nutzersicht überhaupt ein Reflection Space?
2. Wann ist ein eigener Space hilfreich und wann reicht ein Thread innerhalb eines vorhandenen Kontexts?
3. Welche Räume soll der Nutzer sichtbar sehen können?
4. Welche Struktur darf rein intern bleiben?
5. Wann sollte Kanshō eine neue Struktur vorschlagen?
6. Wann darf Kanshō ähnliche oder überholte Strukturen wieder konsolidieren?
7. Welche Kontrolle benötigt der Nutzer über diese Entscheidungen?
8. Welche Autonomiestufen sollen konfigurierbar sein?
3. Wann sollte Kanshō eine neue Struktur vorschlagen?
4. Wann darf Kanshō ähnliche oder überholte Strukturen wieder konsolidieren?
5. Welche Kontrolle benötigt der Nutzer über diese Entscheidungen?
6. Welche Autonomiestufen sollen konfigurierbar sein?
Erst wenn diese fachliche Mindestlogik steht, wird entschieden, ob überhaupt unterschiedliche interne Space-Typen oder komplexere Lifecycle-Modelle notwendig sind.

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@ -452,6 +452,53 @@ Technische Architekturentscheidungen werden im fachlichen Konzept nur dann vorge
Die fachliche Konzeption soll bewusst vermeiden, aus jeder Produktidee frühzeitig ein komplexes technisches Subsystem abzuleiten.
## 8.6 Sichtbare und interne Struktur
Kanshō darf intern wesentlich mehr Struktur kennen und verwalten, als dem normalen Nutzer in der Oberfläche angezeigt wird.
Für die reguläre Nutzung gilt:
- nur relevante Reflection Spaces werden sichtbar hervorgehoben,
- offene oder bewusst markierte Themen können sichtbar angeboten werden,
- frühere Dialoge und Tagebucheinträge bleiben zugänglich,
- kleinere Threads, vorläufig erkannte Themen und interne semantische Beziehungen müssen nicht unmittelbar sichtbar sein.
Damit soll verhindert werden, dass die Anwendung zu einem Struktur- oder Wissensverwaltungswerkzeug wird.
### Admin-/Developer View
Für Entwicklung, Test, Qualitätssicherung und spätere Administration soll es jedoch eine besondere Diagnose- und Transparenzansicht geben.
Diese Ansicht kann abhängig vom späteren Berechtigungsmodell insbesondere sichtbar machen:
- erkannte interne Threads,
- Zuordnung von Dialogen zu Reflection Spaces,
- vorläufige Space- oder Thread-Kandidaten,
- Herkunft und Provenance verwendeter Memories,
- Confidence beziehungsweise Unsicherheit interner Zuordnungen,
- erkannte Zusammenhänge und Hypothesen,
- Gründe für Vorschläge zur Trennung oder Konsolidierung,
- Konsolidierungskandidaten,
- Context-Builder-Auswahl für einen Dialog,
- verwendete relevante Erinnerungen und Wissensknoten,
- vorgeschlagene beziehungsweise durchgeführte Strukturänderungen.
Diese Ansicht ist **nicht Teil der normalen Nutzeroberfläche**.
Sie soll später nur Rollen mit entsprechender Berechtigung zugänglich sein, beispielsweise:
- Hauptadmin,
- Systemadministrator,
- Entwickler/Testrolle.
Die konkrete Rollenbezeichnung und technische Berechtigungsumsetzung werden später festgelegt.
Wesentliche Anforderung:
> Interne KI-Strukturen müssen für Entwicklung und Qualitätssicherung nachvollziehbar und inspizierbar sein, ohne die reguläre Nutzung mit dieser Komplexität zu belasten.
# 9. Dialogfäden
Ein Gespräch kann mehrere Themen oder Reflexionsfäden enthalten.
@ -1188,6 +1235,7 @@ Die folgenden Punkte sind bewusst noch nicht entschieden.
24. technische API- und Event-Integration.
25. Sicherheits- und Krisengrenzen.
26. Produktname und Branding.
27. Ausprägung der Admin-/Developer-Diagnoseansicht und konkretes Rollen-/Berechtigungsmodell.
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@ -1221,6 +1269,9 @@ Die folgenden Punkte sind bewusst noch nicht entschieden.
| Strukturierungsautonomie | KI erkennt, schlägt vor und kann abhängig von Konfiguration selbständig strukturieren/konsolidieren | entschieden |
| Strukturpflege | Nutzer soll nicht zum Verwalter von Threads/Spaces werden | entschieden |
| Fachlich vs. technisch | grundsätzlich getrennte Konzeptstränge; technische Vorentscheidungen nur bei wesentlichen Architekturzwängen | entschieden |
| Sichtbarkeit interner Struktur | normale Nutzer sehen nur relevante, kuratierte Strukturen | entschieden |
| Admin-/Developer View | interne KI-Strukturen müssen für Test, Entwicklung und Administration inspizierbar sein | entschieden |
| Zugriff Diagnoseansicht | nur für berechtigte Rollen, z. B. Hauptadmin / Entwickler | entschieden, Rollenmodell später zu spezifizieren |
| Produktname Kanshō | Arbeitstitel | offen |
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