Gewaltschutzkurs-Frauen/docs/04_audit/phase_a/04_Progressionen.md

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Uebungsfamilie Varianten-ID Variantenname Progressionsfunktion Voraussetzungen Neue Anforderung Kontext/Rolle/Umgebung Primaere Kompetenzen Erreichbare Stufen Rueckkehr zur Gesamtsituation Belastungsgrenze Moegliches Einheitenfenster Notizen
F2 Abstand, Bewegungsraum und Grenzhandlung U11-P1 Annäherung mit Handzeichen Wahrnehmung persönlicher Distanz großer Ausgangsabstand; langsame Annäherung den individuell passenden Abstand wahrnehmen und für den Vergleich sichtbar anzeigen kontextoffen; Paararbeit GV1; GV4 (Teilaspekt Distanz) GV1 R2; GV4 R1 ja: Vergleich im Rollenwechsel kein Körperkontakt; keine Bewertung des gewählten Abstandes Das Handzeichen dient der Wahrnehmung und dem Vergleich, nicht der Grenzdurchsetzung.
F2 Abstand, Bewegungsraum und Grenzhandlung U11-P2 Rollenwechsel Perspektivvergleich P1 durchgeführt eigene und fremde Abstandswahrnehmung vergleichen Paararbeit GV1 GV1 R2 ja Freiwilligkeit und langsames Tempo Vorhandene zweite Perspektive.
F2 Abstand, Bewegungsraum und Grenzhandlung U11-P3 Mimik statt Handzeichen Mehrdeutigkeit subtiler Signale P1/P2 durchgeführt erleben, wie unterschiedlich Mimik wahrgenommen und gedeutet wird Paararbeit GV1 GV1 R2 ja: anschließende gemeinsame Auswertung nicht als verlässliche Grenztechnik vermitteln Anschließend kann unvermeidbare Nähe im öffentlichen Raum und der eigene Umgang damit reflektiert werden.
F2/F6 Abstand, Bewegungsraum und Bedrängnis U07-P1 Annäherung ohne Worte Einstieg / Wahrnehmungsöffnung Sicherheitsrahmen; langsame vorhersehbare Bewegung Nähe und eigene Reaktion wahrnehmen kontextoffen; Paar- oder Triadenarbeit GV1; GV2 GV1/GV2 R2 ja: kurze Auswertung und erneuter Durchgang möglich kein Stoßen oder Festhalten; Kontakt nur im vereinbarten Rahmen; kurze Sequenz Vorhandener Übungskern; Wahrnehmung wird früh gesichert.
F2/F6 Abstand, Bewegungsraum und Bedrängnis U07-P2 Bewegungsrichtung begrenzen Vertiefung / räumliche Kontrollwirkung P1 stabil erlebt; klarer Rollenauftrag Unterschied zwischen Nähe und Einschränkung des freien Weges erkennen markierte sichere Fläche; betreute Kleingruppe GV1; GV2; GV4 GV1/GV2/GV4 R2 ja: nach Freeze und einer fokussierten Rückmeldung kein Wettbewerb; keine Kraftanwendung; Trainer stoppt bei Belastung Vorhandene Vertiefung der Raum- und Kontrollwirkung.
F2/F6 Abstand, Bewegungsraum und Bedrängnis U07-P3 Optionaler Rollenwechsel Perspektivwechsel / Diagnose Freiwillige Zustimmung; Rollen klar gelöst Wirkung der eigenen Positionierung und Wegsteuerung aus der anderen Rolle wahrnehmen Rollenwechsel oder vollwertige Beobachterrolle GV1; GV2 GV1/GV2 R2 ja: Rückkehr zur Wahrnehmungs- und Handlungsrolle Rollenwechsel freiwillig; Beobachterrolle gleichwertig Vorhandene Perspektivvariante; keine Pflichtprogression.
F2 Abstand, Bewegungsraum und Grenzhandlung U18-P1 STOP-Grundform Vollständige Grenzhandlung großer Ausgangsabstand; langsame geradlinige Annäherung selbst gewählten Abstand mit Schritt, offener Hand und lautem STOP ausdrücken Paararbeit in freier Fläche SB1; SB2; GV1/GV4 unterstützend SB1/SB2 R2; GV1/GV4 R1 ja: Gegenüber stoppt sofort kein Kontakt; Arm leicht angewinkelt; Schritt endet mit sicherem Abstand Verbindlicher Kern der Übung.
F2 Abstand, Bewegungsraum und Grenzhandlung U18-P2 Rollenwechsel Perspektivwechsel Grundform durchgeführt; Zustimmung beider Personen Grenze senden und das sofortige Anhalten auf ein deutliches Signal erleben Paararbeit oder Beobachterrolle SB1; SB2 SB1/SB2 R2 ja Rollenwechsel freiwillig; keine Bewertung von Härte oder Persönlichkeit Vorhandenes Übungselement.
F2 Abstand, Bewegungsraum und Grenzhandlung U18-P3 Rückmeldung und Wiederholung Hemmungsabbau und Festigung erster Versuch durchgeführt Abstand, Schritt, Hand und Stimme zu einer persönlich klaren und stimmigen Ausführung verbinden gleiche sichere Grundsituation SB1; SB2 SB1/SB2 R2 ja: kurze Selbstwahrnehmung und Wiederholung kein Leistungsranking; Stimme nicht pressen; Zögern normalisieren Wiederholung bis zur persönlich zufriedenstellenden, nicht zur maximal harten Ausführung.
F1/F2 Körperwirkung, Stand und Grenze U16-P1 Angespannte Haltung erleben Kontrasterfahrung sicherer Stand; Impuls angekündigt Stabilität bei parallelen Füßen, gestreckten Beinen und hoher Muskelspannung wahrnehmen Paararbeit; sehr leichter Impuls von vorn und hinten GV1 GV1 R1 ja: unmittelbarer Wechsel kein überraschender oder starker Schub Vergleich dient dem Lernen des stabilen Standes.
F1/F2 Körperwirkung, Stand und Grenze U16-P2 Stabilen Stand herstellen Kernform P1 durchgeführt schulterbreit, schulterlang, locker in den Beinen und mit entspannter Muskulatur stehen gleiche Partnerin, gleiche Impulsrichtung und vergleichbare Dosierung SB1; GV1 unterstützend SB1 R2; GV1 R1 ja: direkter Vergleich keine tiefe Kniebeugung oder übergroße Schrittstellung Zentrales Lernziel von U16.
F1/F2 Körperwirkung, Stand und Grenze U16-P3 Rollenwechsel Festigung und Perspektivvergleich beide Haltungen sicher durchgeführt den stabilen Stand selbst herstellen und die Dosierung als Partnerin kontrollieren Paararbeit SB1; GV1 SB1 R2; GV1 R1 ja Rollenwechsel freiwillig; Anpassung bei körperlichen Einschränkungen Keine höhere Belastungsstufe.
F2 Abstand, Bewegungsraum und Grenzhandlung F2-REV-01 Familienreview F2 Konsolidierte Entwicklungslogik Einzelaudits und Neufassungen U11, U16, U18 sowie Audit U07 abgeschlossen Wahrnehmung, stabilen Stand, räumliche Bedrängnis und deutlichen Grenzausdruck unterscheiden und sinnvoll verbinden Familienebene GV1; GV2; GV4; SB1; SB2 je Übung R1R2; siehe validiertes Mapping Einheitenzuordnung in Phase B keine starre Pflichtreihenfolge Besonders plausible direkte Lernverbindung: U11 Wahrnehmung persönlicher Distanz → U18 deutlicher Grenzausdruck. U16 kann davor, dazwischen oder als kurze Reaktivierung den stabilen Stand sichern. U07 bleibt eigenständige Wahrnehmungs-/Transferübung.
F1 Nonverbale Wahrnehmung und Körperwirkung U12-P1 Flüchtiger Blick Offene Wahrnehmung Halbkreis/Kreis; freiwillige Teilnahme kurzen Blick erleben und eigene Begriffe ohne Vorgabe sammeln Demonstration durch Trainer GV1 GV1 R2 ja: Vergleich mit den weiteren Blickformen Wahrnehmungen nicht bewerten oder vorgeben Erster Originalschritt.
F1 Nonverbale Wahrnehmung und Körperwirkung U12-P2 Normaler Blick Vergleichserfahrung P1 durchgeführt Blick üblicher Dauer erleben und Unterschiede zum flüchtigen Blick beschreiben Demonstration durch dieselbe Person GV1 GV1 R2 ja keine Norm für den einzig richtigen Blick ableiten Dient als Vergleich, nicht als Ideal.
F1 Nonverbale Wahrnehmung und Körperwirkung U12-P3 Intensiver Blick Vertiefter Vergleich P1/P2 durchgeführt; Freiwilligkeit bekannt langen eindringlichen Blick erleben und Wahrnehmungsunterschiede sammeln Demonstration; Teilnehmerinnenvariante nur optional GV1 GV1 R2 ja: Gesamtauswertung kurz dosieren; Teilnehmerinnenvariante liefert wegen uneinheitlicher Darstellung weniger genaue Vergleiche Keine Blickstrategie oder Grenzhandlung.
F1 Nonverbale Wahrnehmung und Körperwirkung U10-P1 Zugespitzte Rollenwirkung darstellen Kontrasterfahrung Rollen als Spielrollen erklärt; kein Körperkontakt dominante und unterlegene Rollenwirkung über Haltung und Mimik sichtbar machen Paararbeit ohne Worte GV1; SB1 GV1 R2; SB1 R1 ja: Merkmale werden beschrieben keine persönliche Zuschreibung oder Tätertypologie Vorhandener Übungskern.
F1 Nonverbale Wahrnehmung und Körperwirkung U10-P2 Außenwirkung variieren Differenzierung P1 durchgeführt einzelne Merkmale verändern und die veränderte Rollenwirkung vergleichen gleiche Paararbeit GV1; SB1 GV1 R2; SB1 R1 ja keine Schutzgarantie oder Erklärung von Opferwerdung ableiten Die dargestellte Rollenwirkung kann verändert werden.
F1 Nonverbale Wahrnehmung und Körperwirkung U10-P3 Rollenwechsel und Plenumsvergleich Perspektivwechsel, gemeinsames Beobachtungslernen und Hemmungsabbau beide Rollen eingeführt; freiwillige Plenumsdarstellung andere Perspektive erleben und sichtbare Faktoren gemeinsam im Plenum beschreiben Paararbeit und kurze Plenumsdemonstration GV1; SB1 GV1 R2; SB1 R1 ja niemand wird ohne Zustimmung vorgeführt; Personen nicht bewerten Die Plenumsphase ist ein wesentlicher Bestandteil des gemeinsamen Lernens.
F1 Nonverbale Wahrnehmung und Körperwirkung F1-REV-01 Familienreview F1 Konsolidierte Familienlogik Neufassungen U10, U12 und U16 liegen vor Blickwahrnehmung, zusammengesetzte Außenwirkung und stabilen Stand als unterschiedliche Lernfunktionen erhalten Familienebene GV1; SB1 GV1 bis R2; SB1 bis R2 über U16, bis R1 über U10 Phase B keine Pflichtreihenfolge; U16 gehört stärker zu F2 U12 und U10 bleiben eigenständige Wahrnehmungsbausteine. U16 vermittelt den stabilen Stand. In Phase B wird geprüft, ob U10 im begrenzten Frauenkurs ausreichend Priorität erhält.
F3 Wahrnehmung, Einordnung und frühe Entscheidung U13-P1 Subjektive Einordnung Eigene Wahrnehmung sichtbar machen Gewaltthermometer und Situationskarten; keine Musterlösung Situationen aus eigener Sicht auf der Skala positionieren Tisch-, Boden- oder Wandarbeit GV1; GV2 unterstützend GV1 R2; GV2 R1 ja: späterer Perspektivvergleich keine Pflicht zur persönlichen Offenlegung; Zahlen sind keine objektive Messung Originaler Einstieg.
F3 Wahrnehmung, Einordnung und frühe Entscheidung U13-P2 Begründete Umpositionierung Empathie und Perspektivnachvollzug P1 abgeschlossen höchstens eine Karte anders positionieren, begründen und andere Sichtweisen nachvollziehen gemeinsame Arbeit am Thermometer GV1; GV2 unterstützend GV1 R2; GV2 R1 ja kein Überstimmen durch Gruppendruck Zustimmung zur anderen Bewertung ist nicht erforderlich.
F3 Wahrnehmung, Einordnung und frühe Entscheidung U13-P3 Fixpunkte bilden Gemeinsame Orientierung unterschiedliche Bewertungen sichtbar gemeinsame Orientierungspunkte benennen, ohne eine verbindliche Zahlenrangfolge zu erzwingen moderiertes Plenum GV1; GV2 GV1 R2; GV2 R1 ja klare Gewalt nicht relativieren; keine juristische Detailberatung Fixpunkte können auf Merkmalen oder Grenzen beruhen, nicht nur auf Zahlen.
F3 Wahrnehmung, Risikoeinordnung und frühe Entscheidung U14-P1 Spontane Risikobilder Einstieg / Selbstbeobachtung allgemeine oder hypothetische Beispiele erlaubt; keine persönliche Offenlegung ein bis zwei spontan erwartete Gefahrenorte oder -konstellationen notieren Einzelarbeit, anschließend Sammlung GV1; GV2 GV1/GV2 R2 ja: spätere Strukturierung und Realitätsabgleich keine pauschale Bestätigung von Gruppen- oder Ortsstereotypen Vorhandener Einstieg; dient der Sichtbarmachung, nicht der Bewertung der Teilnehmerinnen.
F3 Wahrnehmung, Risikoeinordnung und frühe Entscheidung U14-P2 Strukturierung und Realitätsabgleich Differenzierung P1 abgeschlossen Beiträge nach Kontext, Beziehung, Macht, Unterstützung und Ausstieg ordnen und durch höchstens drei sachliche Datenpunkte ergänzen moderiertes Plenum GV1; GV2 GV1/GV2 R2 ja: Rückbezug auf ursprüngliche Risikobilder Datenquelle, Bezugsgruppe, Zeitraum und Dunkelfeldgrenzen sichtbar machen; keine Dramatisierung Der Datenimpuls bleibt bewusst begrenzt und dient der Differenzierung.
F3 Wahrnehmung, Risikoeinordnung und frühe Entscheidung U14-P3 Situationsanalyse Anwendung auf niedrig dosierte Szenarien zwei vorbereitete Situationskarten Beobachtungen, fehlende Informationen und möglichen Handlungsbedarf unterscheiden zwei Kleingruppen GV1; GV2 GV1/GV2 R2 ja: Ergebnisse werden im Plenum geprüft keine aggressive Improvisation; Situation nicht bis zur Gewalt ausspielen Vorhandene Anwendungsphase.
F3 Wahrnehmung, Risikoeinordnung und frühe Entscheidung U14-P4 Optionenfächer und Hilfeansprache Handlungsbreite / Transfer P3 abgeschlossen mindestens vier funktional unterschiedliche Optionen entwickeln und eine konkrete Hilfeansprache hörbar formulieren Kleingruppe und Plenum GV3; GV4; SB6 GV3/SB6 R2; GV4 R1 ja: Chancen, Grenzen und Nebenwirkungen prüfen keine Patentlösung; keine Option als moralische Pflicht darstellen Ziel ist ein Fächer verfügbarer Funktionen: Raum, Unterstützung, Öffentlichkeit, Zuständigkeit, Kommunikation und Ausstieg.
F3 Wahrnehmung, Risikoeinordnung und frühe Entscheidung U15-P1 Parallele Gruppenaufträge Erfahrung gebundener Aufmerksamkeit drei getrennte plausible Aufträge; Kreislaufsituation ruhig und nicht dramatisch eigene Aufgabe konzentriert bearbeiten, ohne ausdrücklichen Beobachtungsauftrag zwei bis drei Kleingruppen GV1 GV1 R1 ja: anschließende Kurzpräsentation und Wahrnehmungsauswertung keine Leistungsbewertung; keine erzwungene Aufmerksamkeit; reale Fluchtwege frei halten Kern der neuen Übung. Aufmerksamkeitsverengung entsteht aus der Tätigkeit, nicht aus einer Testanweisung.
F3 Wahrnehmung, Risikoeinordnung und frühe Entscheidung U15-P2 Wahrnehmungs- und Transferauswertung Bewusstsein und Alltagstransfer P1 abgeschlossen zusätzliche Wahrnehmungen sammeln, Bindungsfaktoren benennen und alltagsnahe Konsequenzen ableiten moderiertes Plenum GV1; GV4 GV1/GV4 R1 ja: Rückbezug auf Video, Gespräch, Blickrichtung, Position und Kreislaufsituation nicht fragen, wer besser aufgepasst oder hätte helfen müssen; keine Scannerkompetenz behaupten Kein zweiter Durchgang. Das Bewusstsein für situationsangemessene Reduktion eigener Ablenkung wird über Erfahrung und Auswertung vermittelt.
F4 Sexualisierte Grenzüberschreitungen U01-P1 Komplimente ohne Körperkontakt Szenarioanalyse klarer Schutzrahmen; Rollenfreiheit innerhalb der Situation spontane Reaktion sichtbar machen und anschließend funktional analysieren Rollenspiel mit Beobachterinnen GV1; GV2; GV3; SB1; SB2; SB3 GV1/GV2/GV3/SB3 R2; SB1/SB2 angewandt R2 ja: Recap, Handlungsanalyse, Optionsdiskussion keine pauschale Bewertung der Frau; Trainer stoppt bei Überschreitung Erprobter Kern; keine festen Dialoge erforderlich.
F4 Sexualisierte Grenzüberschreitungen U01-P2 Körperliches Andrängen Grenzmissachtung und Wirkungsanalyse symbolischer oder ausdrücklich vereinbarter Kontakt Reaktion auf Distanzverletzung analysieren und weitere Optionen diskutieren gestuftes Rollenspiel GV3; GV4; SB2; SB3; SB5 GV3/SB3/SB5 R2; GV4/SB2 angewandt R2 ja Kontakt kontrolliert; kein Zwang zur konfrontativen Reaktion Erprobter Kern.
F4 Sexualisierte Grenzüberschreitungen U01-P3 Zweite Person / Überzahl Dynamikwechsel und Zielwechsel stabile Gruppe; Trainersteuerung Auswirkungen von Überzahl auf Reaktion, Angst, Hilfe und Ausstieg analysieren gestuftes Rollenspiel GV2; GV3; GV4; SB3; SB5; SB6 GV2/GV3/SB3/SB5 R2; GV4 angewandt R2; SB6 R1 ja Trainer greift bei zu hoher Intensität ein Situation kann gespielt oder bei Bedarf vereinfacht werden.
F4 Sexualisierte Grenzüberschreitungen U02-P1 Sexueller Witz sprachliche Grenzverletzung und Reaktionsanalyse Arbeitsplatzsetting; Rollenfreiheit Reaktion, Wirkung und Normalisierungsdruck analysieren Rollenspiel mit Tisch und Stühlen GV1; GV2; GV3; SB2; SB3 GV1/GV2/GV3/SB3 R2; SB2 angewandt R2 ja keine Verharmlosung; keine persönliche Beschämung Eigenständiger Arbeitsplatzkontext.
F4 Sexualisierte Grenzüberschreitungen U02-P2 Vorgesetzter von hinten Hierarchie, Nähe und Berührung symbolische oder vereinbarte Berührung Wirkung der Reaktion unter Machtgefälle analysieren gestuftes Rollenspiel GV2; GV3; GV4; SB2; SB3; SB5 GV2/GV3/SB3/SB5 R2; GV4/SB2 angewandt R2 ja Kontakt kontrolliert; Teilnehmerin jederzeit stoppberechtigt Didaktisch besonders starker Kontext.
F4 Sexualisierte Grenzüberschreitungen U02-P3 Griff an den Po eindeutiger Übergriff, Schutz und Nachsorge nur stark symbolisierte Darstellung akute Reaktion, Unterstützung, Dokumentation und Wiederholungsvermeidung diskutieren Rollenspiel/Analyse GV3; SB3; SB5; SB6 GV3/SB3/SB5 R2; SB6 R1 ja keine reale intime Berührung Nachsorge ist Teil des eigenständigen Lernwerts.
F4 Sexualisierte Grenzüberschreitungen U03-P1 Unangenehme Nähe Raum, Zielkonflikt und frühe Reaktion Raum mit Tür; Rollenfreiheit Reaktion und Wirkung unter wirtschaftlichem Interesse analysieren Rollenspiel mit Beobachtungsauftrag GV1; GV2; GV3; GV4; SB2 GV1/GV2/GV3/GV4 R2; SB2 angewandt R2 ja keine nachträgliche Vereinfachung 'einfach gehen' Eigenständiger Fokus auf Abhängigkeit und Raumkontrolle.
F4 Sexualisierte Grenzüberschreitungen U03-P2 Vorsätzliche Berührung Grenzmissachtung und Ausstiegsentscheidung symbolischer oder vereinbarter Kontakt Reaktion, Raumposition und möglichen Strategiewechsel analysieren gestuftes Rollenspiel GV3; GV4; SB2; SB3; SB5 GV3/GV4/SB3/SB5 R2; SB2 angewandt R2 ja Kontakt kontrolliert; Ausgang frei Erprobter Kern.
F4 Sexualisierte Grenzüberschreitungen U03-P3 Berührung und sexuelle Angebote klarer Zielwechsel zu Sicherheit stabile Gruppe; keine intime Berührung sicheren Ausstieg, Öffentlichkeit und Nachbereitung analysieren gestuftes Rollenspiel GV2; GV3; GV4; SB5; SB6 GV2/GV3/GV4/SB5 R2; SB6 R1 ja keine Blockierung des realen Ausgangs Der Wunsch nach der Wohnung ist nicht mehr handlungsleitend.
F5 Häuslicher Nahraum und drohende Gewalt U04-P1 Eifersucht und Vorwürfe Konfliktklärung und Reaktionsanalyse klarer Schutzrahmen; freie Rollen innerhalb der Situation Reaktion und Wirkung in einem noch grundsätzlich klärbaren Konflikt analysieren Rollenspiel mit Beobachterinnen GV2; GV3; SB2; SB4 GV2/GV3/SB4 R2; SB2 R1 ja: Recap und Handlungsanalyse keine pauschale Schuldzuweisung; Kommunikationswirkung und Gewaltverantwortung trennen Erprobter Kern.
F5 Häuslicher Nahraum und drohende Gewalt U04-P2 Beleidigungen Grenze der Gesprächsbereitschaft vereinbarter Rahmen für Sprache und Intensität Wirkung der Reaktion analysieren und Gesprächsgrenze/Ausstieg diskutieren gestuftes Rollenspiel GV3; SB2; SB3; SB4; SB5 GV3/SB3/SB4/SB5 R2; SB2 R1 ja keine persönlichen Beleidigungen außerhalb des Rollenrahmens Respektverlust markiert einen qualitativen Wechsel.
F5 Häuslicher Nahraum und drohende Gewalt U04-P3 Drohung und Gewaltgefahr Zielwechsel zu Eigenschutz stabile Gruppe; klare Trainersteuerung erkennen, wann Deeskalation zur Ausstiegsstrategie wird und Hilfe/Sicherheitsplanung nötig sind gestuftes Rollenspiel GV2; GV3; GV4; SB3; SB4; SB5; SB6 GV2/GV3/SB3/SB4/SB5 R2; GV4/SB6 R1 ja Trainer stoppt bei zu hoher Intensität; keine physische Bedrohung ausspielen Drohung ist der Wendepunkt.
F5 Häuslicher Nahraum und drohende Gewalt U05-P1 Gereizte Beschwerde Frühwarnzeichen und Reaktionsanalyse klarer Schutzrahmen; freie Rollen innerhalb der Situation Reaktion und Wirkung bei Frustration und Angetrunkenheit analysieren Rollenspiel mit Beobachterinnen GV2; GV3; SB2; SB4 GV2/GV3/SB4 R2; SB2 R1 ja: Recap und Handlungsanalyse Alkohol nicht als Entschuldigung; keine persönliche Beschämung Erprobter Kern.
F5 Häuslicher Nahraum und drohende Gewalt U05-P2 Lautstärke und Beleidigung Abbruch der Sachdebatte vereinbarter Rahmen für Sprache und Intensität erkennen, dass Rechtfertigung und Detaildiskussion unter wachsendem Druck wenig hilfreich sein können gestuftes Rollenspiel GV3; SB2; SB3; SB4; SB5 GV3/SB3/SB4/SB5 R2; SB2 R1 ja keine Schreieskalation bis zur Belastungsgrenze; keine persönlichen Beleidigungen Themenspringen und Dominanz ersetzen zunehmend die Sachklärung.
F5 Häuslicher Nahraum und drohende Gewalt U05-P3 Mehrfachvorwürfe und Drohung Zielwechsel zu Sicherheit und Hilfe stabile Gruppe; klare Trainersteuerung sicherheitsorientierten Rückzug, Hilfe und mögliche Sicherheitsplanung analysieren gestuftes Rollenspiel GV2; GV3; GV4; SB3; SB4; SB5; SB6 GV2/GV3/SB3/SB4/SB5 R2; GV4/SB6 R1 ja Trainer stoppt bei zu hoher Intensität; keine physische Gewalt ausspielen Drohung und Angst markieren den Wendepunkt.
F6 Verbale und räumliche Bedrängnis U06-P1 Häusliche Kontextvariante Wirkung verbaler Abwertung und Gruppendruck klarer Schutzrahmen; nicht personalisierte Aussagen; kurze Sequenz körperliche und emotionale Wirkung wiederholter Abwertung sowie Veränderungen des Bewegungsraums wahrnehmen Kleingruppe mit bedrängter und bedrängenden Rollen GV1; GV2; GV4 GV1/GV2 R2; GV4 R1 ja: unmittelbare Rollen- und Beobachtungsauswertung keine persönlichen Demütigungen; Trainer stoppt bei Belastung Erprobter Übungskern.
F6 Verbale und räumliche Bedrängnis U06-P2 Arbeitsplatzvariante Kontexttransfer P1 oder vergleichbare Einführung; arbeitsbezogene, nicht personalisierte Aussagen erkennen, wie Kollegenrolle, Öffentlichkeit und berufliche Abhängigkeit die Wirkung verändern gleiche Grundform in anderem Kontext GV1; GV2; GV4 GV1/GV2 R2; GV4 R1 ja: Vergleich der beiden Kontexte keine persönlichen Leistungs- oder Biografiebezüge Keine höhere Eskalationsstufe, sondern eigenständiger Kontextvergleich.
F6 Verbale und räumliche Bedrängnis U06-P3 Freiwilliger Rollenwechsel oder Beobachterperspektive Perspektivvergleich stabile Gruppe; freiwillige Zustimmung Signale, Wirkung und Verantwortung aus unterschiedlicher Perspektive wahrnehmen und beschreiben Rollenwechsel oder gleichwertige Beobachterauswertung GV1; GV2 GV1/GV2 R2 ja Rollenwechsel nicht verpflichtend; keine Anerkennung für besonders wirksame Abwertung Bereits vorhandenes Element; keine zusätzliche Übungsphase erforderlich.
F7 Drittintervention und Opferhilfe U08-P1 Laufende Gewalt am Boden freie Erstentscheidung unter hohem Druck kontrollierte Bodenlage; keine echten Schläge eine erste Intervention oder begründete Distanzentscheidung treffen Drittinterventions-Szenario SB7; SB6; GV3; GV4; GV5 SB7/SB6/GV3/GV4 R2; GV5 R1 ja: Begründung unmittelbar nach Stopp keine unkontrollierte körperliche Intervention; Täter kann Helfer fokussieren Höchste Gefährdungsstufe der Familie.
F7 Drittintervention und Opferhilfe U08-P2 Alternativen sammeln Wirkungs- und Risikoanalyse Erstentscheidung ausgewertet mehrere Optionen nach Schutzwirkung und Eigenrisiko vergleichen moderierte Analyse SB7; SB6; GV3 SB7/SB6/GV3 R2 ja keine Heldenerwartung; Hilfeorganisation als vollwertige Intervention anerkennen Erprobter Kern.
F7 Drittintervention und Opferhilfe U08-P3 Sichere Alternative erproben Transfer und Festigung nur als sicher beurteilte Option eine Distanz-, Delegations- oder Opferhilfeoption praktisch testen kurzer zweiter Versuch SB7; SB6; GV3; GV4 SB7/SB6/GV3/GV4 R2 ja riskante Optionen nur besprechen; Hilfsmittel nicht für Schlag- oder Hebeltechniken verwenden Bereits in der Übung vorgesehen.
F7 Drittintervention und Opferhilfe U09-P1 Drohende Gewalt auf der Straße Einzelentscheidung unter unklarer Vorgeschichte keine echten Angriffe; ausreichend Distanz intervenieren, Hilfe aktivieren oder begründet Abstand halten Drittinterventions-Szenario SB7; GV2; GV3; GV4; GV5 SB7/GV2/GV3/GV4 R2; GV5 R1 ja: sofortige Begründung keine Schuldklärung; Helfer nicht zwischen beide Körper einklemmen Gewalt steht kurz bevor, läuft aber noch nicht.
F7 Drittintervention und Opferhilfe U09-P2 Wirkung der Intervention Sicherheitsbewertung Intervention gestoppt, sobald Wirkung erkennbar prüfen, ob Distanz, Öffentlichkeit und Sicherheit zunehmen oder der Helfer neues Ziel wird moderierte Analyse SB7; GV3; GV4 SB7/GV3/GV4 R2 ja Mut oder Dominanz nicht als Erfolgskriterium verwenden Erprobter Kern.
F7 Drittintervention und Opferhilfe U09-P3 Alternativen Handlungsbreite Erstintervention ausgewertet distanzierte Unterbrechung, Delegation, Trennung ohne Gesichtsverlust oder Rückzug vergleichen Analyse; sichere Alternative optional SB7; SB6; GV3 SB7/SB6/GV3 R2 ja körperliche Intervention nicht zum Standard machen Keine zusätzliche Pflichtphase erforderlich.
F7 Drittintervention und Opferhilfe U17-P1 Vorwürfe ohne Beleidigung Interventionsschwelle und abgestimmtes Beobachten zwei Helfende; freie Wege; keine Drohung entscheiden, ob Beobachten, Positionieren oder frühe Ansprache sinnvoll ist, und Rollen kurz abstimmen halböffentliches Paarkonflikt-Szenario SB7; GV2; GV3; GV4 SB7/GV2/GV3/GV4 R2 ja: beide Helfenden begründen Nicht-Eingreifen nicht als Versagen bewerten; keine falsche Sicherheit zu zweit Niedrigste Eskalationsstufe.
F7 Drittintervention und Opferhilfe U17-P2 Beleidigung ohne Drohung verbale Grenzüberschreitung und Teamkoordination Stufe 1 ausgewertet; Rollen bleiben frei eine wenig eskalierende Unterbrechung oder Hilfeaktivierung mit klarer Arbeitsteilung wählen gestuftes Szenario SB7; SB6; GV3; GV4 SB7/SB6/GV3/GV4 R2 ja widersprüchliche Doppelansprache vermeiden Eigenständiger Teamlernwert.
F7 Drittintervention und Opferhilfe U17-P3 Drohung und bevorstehende Gewalt akute Gefährdung, Hilfe und Rückzug kontrollierte Drohstufe; keine körperliche Gewalt Sprecher-, Beobachtungs- und Hilfeaufgaben verteilen und bei Eigengefährdung zurückziehen gestuftes Szenario SB7; SB6; GV2; GV3; GV4; GV5 SB7/SB6/GV2/GV3/GV4 R2; GV5 R1 ja keine Heldenerwartung; Personal/Polizei konkret aktivieren Höchste Stufe der Übung, aber noch vor laufender Gewalt.