| 0–3 |
Rahmung und E1-Anker |
Kontaktregeln und bekanntes Löseprinzip aktivieren. |
Griffbild Zwei-auf-eins zeigen; geringe Griffkraft, Start-/Stoppsignal, Loslassen nach erfolgreicher Lösung. E1 nur knapp erinnern. |
Trainer, Gruppe. |
Wird klar, was neu ist und was vorausgesetzt wird? |
Keine überraschenden Griffe; Gelenke neutral. |
Freie Paarfläche. |
Sicherer gemeinsamer Start. |
| 3–8 |
Demonstration |
Neue Technik verständlich und langsam aufbauen. |
Freie Hand unterstützt die gehaltene Hand; Körperbewegung und Schritt tragen das Herausdrehen; anschließend Abstand. |
Trainer und vorbereitete Partnerin. |
Struktur statt Kraft; freie Hand; Schrittweg; Folgehandlung. |
Keine Hebel-/Schmerztechnik; keine Gegenbewegung bei festgestelltem Gelenk. |
Gut sichtbare Demonstrationsfläche. |
Bewegungsprinzip erkennbar. |
| 8–18 |
Paarpraxis Grundform |
Technik beidseitig in kooperativer Form ausführen. |
Statischer Zwei-auf-eins-Griff; Technik; sofortiges Loslassen; zwei bis drei Schritte Abstand. Rollen- und Seitenwechsel. |
Feste Paare. |
Wird die freie Hand eingesetzt? Bleibt die Körperachse stabil? |
Niedrige Griffkraft; keine Zugbewegung und kein Nachgreifen. |
Freie Schrittwege. |
Mehrere sichere Wiederholungen. |
| 18–23 |
Anwendung aus Gesprächsausstieg |
Neue Technik in die E2-Handlungskette einbetten. |
A beendet das Gespräch und geht; B greift nach vereinbartem Signal beide Hände an ein Handgelenk; A löst, schafft Abstand und erreicht Hilfe-/Ausstiegsziel. |
Paare; Trainer beaufsichtigt. |
Sofortiger Zielwechsel und vollständige Folgehandlung. |
Nur ein Griff; keine freie Eskalation. |
Markierter Zielbereich oder ansprechbare Hilfsperson. |
Lösen wird funktional angewandt. |
| 23–25 |
Auswertung |
Lernkern sichern. |
Drei Fragen: Kraft gegen Kraft vermieden? Freie Hand genutzt? Nach dem Lösen weitergehandelt? |
Plenum. |
Technik plus Abstand/Ausstieg. |
Keine Detaildiskussion weiterer Varianten. |
Werkzeugkarte/Flipchart optional. |
Merksatz gesichert. |