| Risikokonstellationen statt Risikoorte |
E1 einführen; später in spezifischen Kontexten anwenden |
Risikobilder mit Isolation, Überzahl, blockierten Wegen, Macht/Abhängigkeit und Hilfe |
sozialen Druck und Wendepunkte erkennen |
Machtgefälle/Unerwünschtheit im sexualisierten Kontext |
eingeführt und angewandt |
nein |
E1 Risikobilder; E2 Werkzeug 1; E3 Grundlagenblock |
Risikobildkarten müssen diese Faktoren tatsächlich enthalten |
E4/E5 kontextspezifisch |
| Ausgänge, Raum und Zufluchtsressourcen |
E1 Ausgang/Hilfsperson erkennen; E2 Ausstieg; später sichere Bereiche/Barrieren |
im Risikobild und Abschluss explizit; Distanz/STOP |
Gespräch beenden, weggehen, Hilfsperson/Ausstiegsressource |
Arbeitsplatz: Entfernung, Kollegin, Zuständigkeit |
Grundlagen vorhanden |
teilweise nur materialabhängig |
E1/E2 Hauptplan; E3 Rollenspielauswertung |
E1-Material und E3-Rollenkarten auf reale Ressourcen prüfen |
E4 Hilfe/Delegation; E5 Innenraum |
| Verbale Grenze und Abbruch |
E1 Grundform; E2 erarbeiten/stabilisieren; E3 spezifisch anwenden |
STOP und Distanz |
fünf Werkzeuge, Gesprächsende, Ausstieg |
35-Min.-Stabilisierung plus Arbeitsplatzrollenspiel |
planmäßig fortgeschritten |
nein |
E1–E3 Zeitblöcke |
aktive Beteiligung und Wiederholungszahl pilotieren |
E4 vertiefen |
| Konkrete Hilfe |
E1 legitimieren; E2 beim Ausstieg; E3 institutionell einordnen; E4 drillen |
Hilfsperson als Ressource |
konkrete Hilfe-/Ausstiegsressource |
Kollegin, Vorgesetzte, Personal, Beratung/Beschwerde |
eingeführt, noch nicht als Fertigkeitsdrill |
nein |
E1/E2 Formulierungen; E3 Grundlagen/Auswertung |
GAP-3 bleibt: Delegation–Notruf–Übergabe praktisch trainieren |
E4 |
| Sexualisierte Gewalt einordnen |
JIT vor erster sexualisierter Übung in E3 |
noch kein belastender Hauptkontext |
neutrale Grundlagen |
25-Min.-Grundlagenblock plus Arbeitsplatzrollenspiel |
nun korrekt eingeführt |
war zeitweise zu knapp |
E3 01:30–01:55 |
Inputfolien, Mythenskarten, Quellen und Trainerleitfaden erstellen |
E4/E5 anwenden |
| Gegenwehr und Vergewaltigungsmythos |
vor späteren G7/G8-Lagen wissenschaftlich korrekt einführen und später erneut aufgreifen |
nicht vorgesehen |
keine schwere sexualisierte Lage |
Grundbotschaft: Widerstand erhöht Verhinderungschance; keine Pflicht/Schuldzuweisung |
orientiert, noch nicht praktisch auf G8 bezogen |
zuvor nicht explizit umgesetzt |
E3 Grundlagenblock |
evidenzgeprüfte Folie und Formulierung; Wiederaufnahme vor G7/G8 |
E8 |
| Stressreaktionen ohne Victim-Blaming |
E1 entstigmatisieren; E3 im sexualisierten Kontext; später vertiefen |
Aufmerksamkeitsgrenzen nicht bewerten |
erste Anwendung ohne Meisterschaftsanspruch |
U07/U06-Erkenntnissicherung; Freeze/Beschwichtigen ≠ Zustimmung |
eingeführt und kontextualisiert |
nein |
E1/E2 Hinweise; E3 01:10–01:20 und Grundlagenblock |
Trainerleitfaden gegen moralische Auswertung |
E7/E8 |
| Persönlicher Sicherheitsplan |
früh beginnen, E7/E9 ergänzen, E10 abschließen |
erster Handlungsanker, Hilfsperson/Ausgang |
Transferkarte/Stabilisierungsnotiz |
Frühwarnsignal und Unterstützungsweg |
nur begonnen |
nein |
E1–E3 Abschlussbausteine |
GAP-4 Material weiterhin offen |
E4/E7/E9/E10 |
| Physische SV-Progression |
E1 Grundgriff; E2 Variation; E3 darf pausieren; später weiter |
gleichseitiger Handgelenksgriff |
Zwei-auf-eins-Griff |
kein neuer Technikaufbau |
konsistent, bewusst pausiert |
nein |
E1/E2 SV-Blöcke; SV-Mapping |
Technikvalidierung E2; Folgeprogression E4 festlegen |
E4 |