6.8 KiB
6.8 KiB
| title | source_workbook | source_sheet | migration_mode |
|---|---|---|---|
| 16_Fachprüfung | Phase_B_10_Einheiten_E4_ausgewogen_abgeleitet_v2_1.xlsx | 16_Fachprüfung | vollständiger Zellinhalt |
16_Fachprüfung
Quelle: sources/raw/Phase_B_10_Einheiten_E4_ausgewogen_abgeleitet_v2_1.xlsx - Blatt 16_Fachprüfung.
Diese Datei ist eine vollständige Markdown-Migration des Tabellenblatts. Sie ist keine inhaltliche Kurzfassung. Leere Zellen und Merge-Strukturen werden soweit möglich als leere Tabellenfelder erhalten.
Fachliche, inhaltliche und didaktische Prüfung – Arbeitsstand v1.7
| Prüffeld | Befund | Bewertung | Begründung | Risiko / Grenze | Erforderliche Maßnahme | Status | Eigene Anmerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Früher SV-Einstieg | SV beginnt E1 mit Stand und einfachem Griff. | tragfähig | Frühes Erfolgserlebnis und verteiltes Lernen. | E1 sehr dicht. | E1 praktisch zeitmessen. | kritisch beobachten | |
| Motorische Progression | Grundform → Zwei-auf-eins → beide Handgelenke → frühes Unterbrechen → Schlag/Kleidung → Wand → Würgen → Boden → Integration. | wieder schlüssig | E2 und E3 enthalten wieder echte, voneinander unterscheidbare Aufbauleistungen. | Technik 2 und 4 sind noch nicht praktisch zeit- und bewegungsvalidiert. | Vor Pilot kurze technische Validierung mit Trainerbestand. | unter Praxisvorbehalt | |
| Wiederholungslogik | Bekannte Grundlagen werden nicht als eigene lange Wiederholungsblöcke geplant; jede Wiederaufnahme erhält einen neuen Griff, Kontext oder Auswahlbedarf. | verbessert | E2 nutzt E1 als Voraussetzung; E3 nutzt E1/E2 für eine neue symmetrische Kontrolle. | Zu viele neue Parameter könnten motorisches Lernen überlasten. | Pro Einheit nur eine neue Griffvariante und höchstens einen Druckparameter. | bestanden | |
| Fokus E2 | E2 besitzt 90 Minuten verbale Erarbeitung, eine erste integrierte Anwendung und danach einen eigenständigen 25-Min.-SV-Aufbau II. | stark | Der verbale Schwerpunkt bleibt erhalten, ohne den körperlichen Progressionsstrang zurückzustufen. | Die 15-Min.-Integration darf die Technikgrundform nicht verdrängen. | Technik zuerst kooperativ sichern, dann nur kurze Anwendung. | bestanden unter Pilotvorbehalt | |
| Eskalationslogik | Würgen ab E7, Boden E8/E9, äußerste Notfallhandlung E10. | tragfähig | Schwere Muster liegen spät. | E7 thematische Nähe häusliche Gewalt/Würgen. | Als Technikfamilie rahmen, keine Tatinszenierung. | bestanden | |
| Sexualisierte Gewalt | Frühe Rahmung E4, spezifische Bodenrahmung E10. | grundsätzlich tragfähig | Belästigung und schwere Gewalt getrennt. | Konkretes Modul fehlt. | Kurzmodul entwickeln. | unter Vorbehalt | |
| Würgen | Reales frontales/hinteres Muster regulär eingeplant. | plausibel | Schockreduktion und Befreiung bauen auf Grundlagen. | Druck-/Abbruchlogik fehlt. | Sicherheitsprotokoll dokumentieren. | unter Vorbehalt | |
| Bodenprogression | Bodenbasis vor sexualisierten Lagen ergänzt. | verbessert | Orientierung, Distanz und Aufstehen als Voraussetzung. | E8 dicht. | Prüfen, ob Technik 19 erst E9. | kritisch beobachten | |
| Belastungssteuerung | Druck steigt schrittweise über Griffkraft, Bewegung, Szenariopartner, Halskontakt und Boden. | tragfähig | Nicht alle Parameter gleichzeitig. | E7–E10 intensiv. | Review nach E6 und Alternativrollen. | kritisch beobachten | |
| Männlicher Szenariopartner | Ab E6 gezielt eingesetzt. | tragfähig | Grundform vorher mit Partnerinnen. | Prüfungsgefühl möglich. | Widerstandsstufen/Rollenauftrag schriftlich. | unter Vorbehalt | |
| SV-Zeit | 620 Minuten = 34,4 % der Kurszeit. | im Zielkorridor | Ungefähr ein Drittel und verteilt. | Enthält Grundlagen und Integration. | Funktionszuordnung transparent halten. | bestanden | |
| Durchführbarkeit | Mit zehn Teilnehmerinnen und zwei Trainerpersonen plausibel, wenn E2 und E3 zeitgeführt und die neuen Bedrängnisstufen kontaktfrei bleiben. | plausibel | Paar- und Dreiergruppen ermöglichen aktive Wiederholungen; E3 besitzt nur einen SV-Block. | 65 Minuten neue Bedrängnisprogression können bei unklaren Rollen ausufern. | Rollenaufträge, Wege und Druckregel sichtbar vorbereiten. | kritisch beobachten | |
| Gesamturteil | E2 und E3 bilden eine zweiphasige Lernarchitektur, ohne die ursprünglichen Phase-B-Lernstränge zu ersetzen. | konsolidierter Arbeitsstand | E2 erarbeitet Sprache und Ausstieg; E3 stabilisiert, fügt Raumdruck und Stressvereinfachung hinzu; E4 bleibt sexualisierter Kontext. | Neue Bedrängnisprogression und zwei SV-Techniken sind noch nicht pilotiert. | Pilotdaten getrennt nach Übungskern, Lerngewinn und Belastung erfassen. | konsolidiert unter Pilotvorbehalt | |
| Zweiphasiges Lernen E2/E3 | E3 enthält keinen eigenständigen STOP-Block und insgesamt 30 Minuten SV. | driftkorrigiert | Bekannte Grenze läuft als Option mit; der Schwerpunkt liegt auf Raum, Ausstieg, Hilfe, Strategiewechsel und genau einer Griffvariation. | STOP könnte durch Trainergewohnheit erneut zum impliziten Erfolgsmaßstab werden. | Beobachtungsfragen ausdrücklich auf räumliche Wirkung und Zielwahl richten. | bestanden | |
| Lehrpfad E2→E3 | E2-Erarbeitung → neutrale Stabilisierung → U07 → U06 → Erkenntnissicherung → sexualisierte Grenzüberschreitung. | schlüssig | Jede Stufe hat einen anderen Lernmodus und einen erkennbaren neuen Gegenstand. | U06 darf nicht als Handlungstraining moderiert werden. | Trainerleitfaden mit Lernmodus je Block sichtbar halten. | bestanden | |
| U07/U06-Redundanz | U07 isoliert Raum/Nähe; U06 ergänzt Gruppe, Sprache und Kontext. | vertretbar | Ergänzend, sofern U06 tatsächlich neue Reize einführt und nicht nur die gleiche Enge wiederholt. | Bei schwacher Inszenierung entsteht bloße Wiederholung. | U06-Rollenauftrag und Mehrpersonenwirkung vor Pilot präzisieren. | unter Pilotvorbehalt | |
| Erkenntnissicherung | Körpererfahrung endet nicht bei Ohnmacht, sondern bei Einordnung, Normalisierung und legitimem Zielwechsel. | zwingend | Verhindert Victim-Blaming und stellt Handlungsmacht wieder her. | Kann in therapeutische Tiefe abgleiten. | Kurz, kursbezogen und nicht biografisch moderieren. | bestanden | |
| Sexualisierte Grenzüberschreitung | Nach Druck- und Körpererfahrung folgt ein fachlich spezifischer Anwendungskontext. | plausibel | Bekannte Optionen erhalten neuen Sinn; Unerwünschtheit und Machtgefälle werden explizit. | Belastungssteigerung nach U06. | Pause, transparente Ankündigung, Wahlfreiheit und begrenzte Szene sichern. | unter Sicherheitsvorbehalt | |
| SV-Progression | E3 enthält keinen neuen SV-Aufbau. | didaktisch begründet | Verhindert Überladung; E2 enthält bereits Technikaufbau, E4 übernimmt nächste Variation. | SV-Gesamtzeit muss in späteren Einheiten nachgeführt werden. | SV-Mapping ab E4 neu austarieren. | offen für Folgeplanung |