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title: "Einheit 2 - vollständiger aktueller Planungsstand"
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source_workbook: "Phase_B_10_Einheiten_E4_ausgewogen_abgeleitet_v2_1.xlsx"
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source_sheet: "E2"
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migration_mode: "vollständiger Zellinhalt"
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# Einheit 2 - vollständiger aktueller Planungsstand
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Quelle: `sources/raw/Phase_B_10_Einheiten_E4_ausgewogen_abgeleitet_v2_1.xlsx` - Blatt `E2`.
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> Diese Datei ist eine vollständige Markdown-Migration des Tabellenblatts. Sie ist keine inhaltliche Kurzfassung. Leere Zellen und Merge-Strukturen werden soweit möglich als leere Tabellenfelder erhalten.
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## E2 – Körpersprache, verbale Handlungsfähigkeit und SV-Aufbau II
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| Leitfrage | Wie bleibe ich unter sozialem Druck klar und handlungsfähig – und wann wechsle ich vom Reden zum Ausstieg, zur Befreiung und zur Hilfe? |
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| Lernbewegung | Nonverbale Wirkung aktivieren → sozialen Druck erleben und einordnen → fünf Werkzeuge ableiten → Werkzeuge 2–4 exemplarisch erproben → alle fünf Werkzeuge erstmals integriert anwenden → beidhändiges Festhalten an einem Handgelenk lösen → Abstand, Ausstieg und Hilfe |
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| Belastung | niedrig bis moderat |
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| SV-Zeit ca. | 25 Minuten |
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| Status | E2 v1.6: Die 90-minütige verbale Hauptphase v1.3 bleibt unverändert. Der körperliche Teil ist wieder als echter SV-Aufbau II geplant: Befreiung aus einem beidhändigen Griff an einem Handgelenk. Die E1-Grundform wird nur kurz aktiviert und nicht als alleiniger Lerninhalt wiederholt. |
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| Zeit | Dauer | Baustein / Übung | Funktion | Lernschleife / Anschluss | Status | Hinweis / Grenze | Prüfstatus | Eigene Anmerkung |
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| 00:00–00:10 | 10 | Ankommen und Rückbezug auf E1 | Erfahrungen aus E1 aufnehmen und die Leitfrage der Einheit öffnen. | Erinnern → verbale Handlungsfähigkeit vorbereiten. | Rahmen | Keine erneute eigenständige STOP- oder Standübung. | | |
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| 00:10–00:35 | 25 | Körpersprache: Blick, Haltung und Rollenwirkung | Nonverbale Signalwirkung und eigene Handlungsfähigkeit erfahrbar machen. | Ausprobieren → Eigenwirkung → Außenwirkung → gezielte Veränderung. | Übungsprogression | Strikt nonverbal fokussieren; Stimme, Rechtfertigung und Gesprächsabschluss nicht vorwegnehmen. | | |
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| 00:35–00:42 | 7 | Hauptphase – kurze Einführung und Beobachtungsauftrag | Thema, Sicherheitsrahmen und Beobachtungsrichtung öffnen, ohne Lösungen vorzugeben. | Alltagsnahe Rahmung → drei Beobachtungsfragen. | Hauptphase E2 | Werkzeug 1 nur vorbereiten; keine Theorieeinführung und keine Lösungssätze. | | |
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| 00:42–00:52 | 10 | Hauptphase Slot 1: Einstiegsszene – Rechtfertigungs- und Harmoniedruck | Sozialen Druck, Rechtfertigungsimpulse, Beschwichtigung und einen möglicherweise unklaren Abschluss in einer niedrig dosierten Alltagsszene sichtbar machen. | Rollenbriefing → 2–4 Min. Szene → kurze Erstreaktion. | Hauptphase E2 | Keine Lautstärkeeskalation, Bedrohung, sexualisierten Inhalte oder körperliche Nähe. | | |
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| 00:52–01:10 | 18 | Hauptphase Slot 2: Gemeinsame Auswertung und Werkzeugableitung | Beobachtungen, Wirkungen und mögliche Motive ordnen; Drucksignale erkennen und daraus die fünf Werkzeugrichtungen ableiten. | Beobachten → Wirkung → mögliche Motive → Werkzeugrichtungen. | Hauptphase E2 | Reflexion nicht zugunsten zusätzlicher Varianten kürzen; freiwillige Teilnehmerin nicht bewerten. | | |
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| 01:10–01:33 | 23 | Hauptphase Slot 3: Wirkungslabor zu Werkzeug 2–4 | Nicht spiegeln, nicht weiter rechtfertigen und kurze klare Grenze exemplarisch in begrenzten Kurzsequenzen erleben und einmal selbst variieren. | Demonstration → eine Variable verändern → Eigen-/Fremdwirkung → Merksatz. | Hauptphase E2 | Keine vollständige Szene und keine Suche nach dem perfekten Satz; weitere aktive Durchgänge in E3. | | |
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| 01:33–01:43 | 10 | Pause | Entlastung nach Erleben, Analyse und fokussierter Wirkungserfahrung; Vorbereitung auf die integrierte Anwendung. | Unterbrechung zwischen Erarbeitung und Anwendung. | Pause | Die Pause ist zusätzliche Kurszeit und nicht Teil der 90 Minuten Netto-Lernzeit. | | |
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| 01:43–02:08 | 25 | Hauptphase Slot 4: Integrierte Erstanwendung – Grenze halten, beenden und aussteigen | Die fünf Werkzeuge erstmals in einem vollständigen Gesprächsverlauf verbinden, einschließlich tatsächlichem Beenden, Bewegung, Distanz und optionaler Unterstützung. | Kurze Demonstration → vollständige Szene → Eigen-/Gegenrollen-/Gruppenauswertung. | Hauptphase E2 | Eine vollständige Szene; Anwendung, keine Prüfung. Kein Blockieren, Berühren oder Verfolgen. | | |
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| 02:08–02:15 | 7 | Hauptphase – kurzer Abschluss und Transferbrücke | Fünf Werkzeuge als Merkmodell sichern, persönlichen Transferpunkt wählen und die spätere Stabilisierung ankündigen. | Werkzeugkarten → innere Anker → stille Transferkarte. | Hauptphase E2 | Keine neue Tippfülle; freiwillige Plenumsteilung kann entfallen, stiller Transfer bleibt. | | |
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| 02:15–02:40 | 25 | SV-Aufbau II: beidhändiger Griff an einem Handgelenk lösen | Eine erste Griffvariation lernen: ungünstiges Kraftverhältnis mit freier Hand, Körperstruktur und Schritt lösen; anschließend Bewegungsfreiheit, Abstand und Ausstieg herstellen. | E1-Prinzip aktivieren → Technik demonstrieren → Paarpraxis → aus dem Gesprächsausstieg anwenden. | SV-Aufbau | Neue Technik: beide Hände greifen dasselbe Handgelenk. Kein Kraftvergleich, keine Hebel-/Schmerztechnik, kein Nachgreifen und keine Folgeattacke. | | |
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| 02:40–02:55 | 15 | Integration: Gespräch beenden → beidhändiges Festhalten lösen → Abstand/Hilfe | Den in der Hauptphase begonnenen Ausstieg mit der neuen Griffbefreiung und einer vollständigen Folgehandlung verbinden. | Gespräch beenden → losgehen → vereinbarter Zwei-auf-eins-Griff → lösen → Abstand → konkrete Hilfe-/Ausstiegsressource. | SV-Integration | Nur ein klar definierter Griff; keine freie Aggressorinnenrolle. Der Griff markiert den körperlichen Strategiewechsel. | | |
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| 02:55–03:00 | 5 | Brücke zu E3 | Nächsten Lernschritt markieren: verbale Werkzeuge in neuem Kontext stabilisieren und bei räumlicher Bedrängnis vereinfachen. | Stabilisierungsauftrag → Raumdruck als neue Schwierigkeit. | Transfer | E3 beginnt mit Anwendung, nicht mit Wiederholungsvortrag oder neuer STOP-Grundübung. | | |
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| Summe | 180 | E2 v1.6: 90 Minuten verbale Hauptphase plus 10 Minuten Pause; 25 Minuten neue Grifftechnik Zwei-auf-eins; 15 Minuten integrierte Handlungskette; 5 Minuten E3-Brücke. |
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| Fokus- und Verankerungsmatrix der 90-minütigen Hauptphase | | | | | |
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| Element | Fokus | Zu üben | Zu verankern | Nicht-Fokus | Beobachtungsfrage |
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| Einführung | Beobachtungsrichtung und Sicherheit | Druck, Rechtfertigung und Klarheit beobachten | Handlungsfähigkeit statt perfekte Kommunikation | Werkzeuge vorgeben | Worauf achtet die Gruppe in der Szene? |
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| Slot 1 | Druck und typische Fallen sichtbar machen | Natürlich reagieren und beobachtbar werden lassen | Sozialer Druck kann ohne offene Aggression entstehen | Teilnehmerin testen | Wann wurde aus einer Bitte Druck? |
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| Slot 2 | Werkzeug 1 und Ableitung der fünf Richtungen | Beobachtung, Wirkung und mögliche Motive ordnen | Werkzeuge entstehen aus konkreten Beobachtungen | Personen bewerten | Welche Signale und Fallen waren tatsächlich sichtbar? |
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| Slot 3 | Werkzeuge 2–4 exemplarisch erleben | Tempo/Schärfe, Begründungslänge und Klarheit variieren | Eigene Steuerung, keine neuen Gründe, klare Aussage | vollständige Szene oder Meisterschaft | Welche eine Veränderung war hör- oder spürbar? |
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| Slot 4 | Alle fünf Werkzeuge erstmals integrieren | Druck erkennen, klar bleiben, beenden, bewegen, Abstand/Unterstützung | Beenden ist Handlung; Stabilität entsteht erst durch weitere Praxis | Abhaken oder Benoten | Was war bereits verfügbar und wo entstand ein Engpass? |
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| Abschluss | Merkmodell und persönlicher Transfer | Werkzeuge/Fallen erinnern und persönlichen Anker wählen | Keine starre Treppe und keine Wirkgarantie | neue Tippfülle | Welches Drucksignal und welches Werkzeug nimmt jede Teilnehmerin mit? |
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| E2 – Vollprofil SV-Aufbau II: beidhändiger Griff an einem Handgelenk (25 Minuten) | |
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| Ziel | Die Teilnehmerinnen lernen nach der gleichseitigen E1-Grundform eine erste echte Griffvariation: Ein Handgelenk wird mit beiden Händen festgehalten. Sie nutzen die freie Hand, Körperbewegung und einen passenden Schritt, um ohne Kraftvergleich Bewegungsfreiheit zurückzugewinnen. |
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| Technischer Kern | Herausdrehen aus dem Zwei-auf-eins-Griff mit Unterstützung der freien Hand und Körperbewegung; ein Ausfallschritt kann als technisch geprüfte Variante genutzt werden. Die genaue Bewegungsrichtung folgt dem Trainerstandard aus dem SV-Bestand. |
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| Voraussetzung | E1-Grundform: gleichseitigen einhändigen Handgelenksgriff über schwache Griffstelle und Körperbewegung lösen; beweglicher Stand, Stoppsignal und Kontaktregeln sind bekannt. |
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| Ablauf 0–3 Min. | Kontakt- und Sicherheitsrahmen: Griff an demselben Handgelenk mit beiden Händen, kooperativer Start, geringe Griffkraft, klarer Beginn und sofortiges Lösen nach erfolgreicher Technik. E1-Prinzip nur in einem Satz erinnern. |
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| Ablauf 3–8 Min. | Trainer demonstriert langsam: freie Hand unterstützt die gehaltene Hand; Körperachse und Schritt tragen die Bewegung; nach dem Lösen nicht stehen bleiben, sondern Abstand herstellen. Keine Alternativtechnik ergänzen. |
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| Ablauf 8–18 Min. | Paarpraxis mit Rollenwechsel: zunächst statisch und auf der bekannten Seite, danach andere Seite. Je Durchgang: Griff aufbauen – Technik ausführen – Partnerin lässt los – zwei bis drei Schritte Abstand. Korrekturen nur zu Griffposition, Körperstruktur, sicherem Schrittweg und Folgehandlung. |
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| Ablauf 18–23 Min. | Kurze Anwendung: Teilnehmerin beendet ein Gespräch und geht; Partnerin greift nach vereinbartem Signal mit beiden Händen dasselbe Handgelenk; Teilnehmerin löst, stellt Abstand her und erreicht eine markierte Hilfe- oder Ausstiegsressource. |
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| Ablauf 23–25 Min. | Kurzauswertung: Wurde Kraft gegen Kraft vermieden? Wurde die freie Hand sinnvoll eingesetzt? Entstand nach dem Lösen tatsächlich Bewegungsfreiheit und Abstand? |
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| Zu verankern | Mehr Griffkraft wird nicht mit mehr eigener Kraft beantwortet. Struktur, zweite Hand und Bewegung schaffen die Lösung; die Befreiung ist erst mit Abstand und Ausstieg vollständig. |
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| Nicht-Fokus | Keine E1-Wiederholungsstunde, keine diagonale Griffvariante, kein Festhalten beider Handgelenke, kein Zugtraining, kein Nachgreifen, keine Folgeattacke und kein Konter. |
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| Trainerhinweise / Sicherheit | Hand-, Daumen- und Ellbogengelenke nicht verdrehen. Griffkraft nur langsam steigern und in E2 niedrig halten. Schrittweg frei halten. Die Technik vor Pilotierung praktisch gegen den vorhandenen Trainerstandard prüfen; keine spontane technische Neuerfindung. |
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