Gewaltschutzkurs-Frauen/docs/04_audit/phase_a/03_Faehigkeitsmapping.md

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Faehigkeitsmapping

Quelle: sources/raw/Audit_Arbeitsmappe_Gefahrenvermeidung_Selbstbehauptung_v1_25.xlsx - Blatt Faehigkeitsmapping.

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Uebungs-ID Arbeitstitel Kompetenz-ID Kompetenzkurzname Zuordnungsart Einstiegsniveau Erreichbares Niveau Beobachtbare Handlung Erforderliche Vorerfahrung Feedback/Wiederholung vorhanden Begruendung Auditstatus Prüfhinweis
U01 Sexuelle Belästigung unterwegs GV1 Wahrnehmen; Beobachtung, Interpretation und Bewertung unterscheiden Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin beschreibt verbale, nonverbale und räumliche Veränderungen der drei Situationen und trennt Beobachtungen von Deutungen. keine ja: Beobachtungsauftrag und Auswertung nach jeder Stufe Wahrnehmung der Grenzverschiebung und die Trennung von Beobachtung und Bewertung sind ausdrücklich angeleitet. Phase A validiertes Mapping Die verbindlichen Regeln, Quellen und jede einzelne Zuordnungsentscheidung sind in den Blättern „Mapping_Regelwerk“ und „Mapping_Validierung“ dokumentiert. Gleiche Einstiegs- und Zielniveaus sind bei Angewandt, Sichtbar/diagnostisch und Vorausgesetzt ausdrücklich zulässig.
U01 Sexuelle Belästigung unterwegs GV2 Risikokonstellationen, Dynamiken und Wendepunkte erkennen Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin erkennt den Wechsel von unangenehmer Ansprache zu Körperkontakt und Überzahl als relevante Wendepunkte. keine ja: Vergleich von drei klar abgestuften Situationen Die Progression ist auf Grenztest, Distanzverletzung und Lagewechsel durch eine zweite Person ausgerichtet. Phase A validiertes Mapping
U01 Sexuelle Belästigung unterwegs GV3 Handlungsziel wählen, Wirkung prüfen und Strategie wechseln Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin wählt in den Stufen ein unmittelbares Handlungsziel, reflektiert die Wirkung ihrer Reaktion und benennt eine nächste Option. R1: mögliche Ziele und Optionen grundsätzlich benennen können ja: Reaktion in mehreren Stufen, Handlungsanalyse und Optionsvergleich Die konkrete Reaktion und ihre Wirkung werden stufenweise analysiert; weitere Optionen werden nach Lage und Wirkung verglichen. Phase A validiertes Mapping
U01 Sexuelle Belästigung unterwegs GV4 Raum, Distanz, Winkel, Ausstieg und Sicherheitsoptionen nutzen Angewandt R2 R2 Eine bereits verfügbare räumliche Grundform wird im Fest-/Veranstaltungskontext eingesetzt: Abstand, seitliche Bewegung, Barrieren, Öffentlichkeit oder Ausgang. R2: einfache Distanz- und Positionshandlung ja: Einsatz kann im Rollenspiel erfolgen und wird ausgewertet Die Übung ist ein Kontexttransfer; GV4 wird nicht als isolierte Grundform neu aufgebaut. Phase A validiertes Mapping
U01 Sexuelle Belästigung unterwegs SB1 Stabiler und beweglicher Stand; nonverbale Grenze Angewandt R2 R2 Eine bereits verfügbare nonverbale Grenze wird im sexualisierten Fremdkontakt situationsbezogen eingesetzt. R2: nonverbale Grundform ja: im Rollenspiel sichtbar und auswertbar Körperausrichtung und sichtbare Grenzsignale können angewandt werden; die Grundform wird hier nicht systematisch gelehrt. Phase A validiertes Mapping
U01 Sexuelle Belästigung unterwegs SB2 Kurze Ansprache, STOP und klare Grenzsätze Angewandt R2 R2 Eine bereits verfügbare kurze Grenzansprache wird im Fremdkontakt eingesetzt. R2: kurze Grenzansprache ja: im Rollenspiel und in der Auswertung Konkrete kurze Grenzsätze werden kontextbezogen angewandt, nicht als Grundform eingeführt. Phase A validiertes Mapping
U01 Sexuelle Belästigung unterwegs SB3 Auf Missachtung reagieren und Strategie oder Intensität verändern Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin erkennt eine ignorierte Grenze und verändert Intensität oder Strategie in der nächsten Stufe. R1: Missachtung als Anlass für Veränderung verstehen ja: steigende Stufen und Handlungsanalyse Die Übung zeigt wiederholte Missachtung und verlangt eine situationsbezogene nächste Reaktion. Phase A validiertes Mapping
U01 Sexuelle Belästigung unterwegs SB5 Kontakt oder Gespräch tatsächlich beenden und Ziel wechseln Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin beendet Kontakt oder Ort und ordnet den Zielwechsel zu Eigenschutz als legitime Handlung ein. R1: Ausstieg als Option erkennen ja: spätere Stufen und Auswertung Rückzug und Hilfe werden bei zunehmender Gefährdung ausdrücklich als vollwertige Schutzhandlung eingeordnet. Phase A validiertes Mapping
U01 Sexuelle Belästigung unterwegs SB6 Hilfe, Öffentlichkeit, Zuständigkeit oder Notruf konkret aktivieren Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin kann geeignete Formen von Öffentlichkeit und konkreter Hilfe für die Situation benennen. keine ja: Optionsdiskussion Öffentlichkeit und Hilfe werden in der Auswertung konkretisiert, aber nicht als eigene Grundform wiederholt trainiert. Phase A validiertes Mapping
U02 Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz GV1 Wahrnehmen; Beobachtung, Interpretation und Bewertung unterscheiden Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin beschreibt sprachliche, räumliche und körperliche Grenzverletzungen und trennt Beobachtung von Interpretation. keine ja: Recap nach jeder Stufe Drei unterschiedliche Arbeitsplatzsituationen werden systematisch beobachtet und eingeordnet. Phase A validiertes Mapping
U02 Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz GV2 Risikokonstellationen, Dynamiken und Wendepunkte erkennen Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin erkennt Hierarchie, Wiederholung, Normalisierungsdruck und eindeutigen Körperkontakt als unterschiedliche Risikokonstellationen. keine ja: Vergleich von drei Arbeitsplatzdynamiken Machtverhältnis und berufliche Folgen sind zentraler Erfahrungsraum. Phase A validiertes Mapping
U02 Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz GV3 Handlungsziel wählen, Wirkung prüfen und Strategie wechseln Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin wählt ein Handlungsziel, reflektiert die Wirkung ihrer Reaktion und unterscheidet akute von nachsorgenden Schritten. R1: mögliche Handlungsziele benennen können ja: stufenweise Reaktion und Handlungsanalyse Die Wirkung der Reaktion unter Hierarchie- und Kollegialitätsdruck wird ausdrücklich analysiert. Phase A validiertes Mapping
U02 Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz GV4 Raum, Distanz, Winkel, Ausstieg und Sicherheitsoptionen nutzen Angewandt R2 R2 Eine verfügbare räumliche Grundform wird am Arbeitsplatz eingesetzt: Stuhl zurückrollen, aufstehen, seitlich ausweichen oder in einen belebten Bereich wechseln. R2: einfache Distanz-/Positionshandlung ja: im Rollenspiel möglich und auswertbar Die Übung überträgt räumliche Grundformen in einen Arbeitskontext. Phase A validiertes Mapping
U02 Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz SB1 Stabiler und beweglicher Stand; nonverbale Grenze Angewandt R2 R2 Eine bereits verfügbare nonverbale Grenze wird im Arbeitsplatzkontext eingesetzt. R2: nonverbale Grundform ja: im Rollenspiel sichtbar Körperausrichtung und Distanz werden kontextbezogen angewandt, nicht als Grundform gelehrt. Phase A validiertes Mapping
U02 Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz SB2 Kurze Ansprache, STOP und klare Grenzsätze Angewandt R2 R2 Eine bereits verfügbare kurze Grenzansprache wird im beruflichen Kontext eingesetzt. R2: kurze klare Ansprache ja: im Rollenspiel und in der Auswertung Die Übung setzt die Grundform in Hierarchie- und Kollegialitätsdruck ein. Phase A validiertes Mapping
U02 Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz SB3 Auf Missachtung reagieren und Strategie oder Intensität verändern Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin verändert ihre Reaktion bei Verharmlosung, Wiederholung, Nähe oder körperlichem Übergriff. R1: Missachtung und Wiederholung erkennen ja: drei Stufen und Handlungsanalyse Die Kontextstufen erzeugen unterschiedliche Schwellen für Strategiewechsel. Phase A validiertes Mapping
U02 Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz SB5 Kontakt oder Gespräch tatsächlich beenden und Ziel wechseln Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin beendet die akute Situation oder wechselt vom Kontakt zur Unterstützung und Nachsorge. R1: Kontaktende und Zielwechsel als legitim erkennen ja: Optionsanalyse Akuter Ausstieg und spätere institutionelle Schritte sind zentrale Kontextbesonderheiten. Phase A validiertes Mapping
U02 Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz SB6 Hilfe, Öffentlichkeit, Zuständigkeit oder Notruf konkret aktivieren Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin benennt passende Personen und Stellen für Unterstützung, Dokumentation und akute Hilfe. keine ja: Optionsdiskussion Unterstützung und Zuständigkeit werden konkret eingeordnet, aber keine adressierte Hilfehandlung verpflichtend ausgeführt. Phase A validiertes Mapping
U03 Sexuelle Belästigung bei der Wohnungssuche GV1 Wahrnehmen; Beobachtung, Interpretation und Bewertung unterscheiden Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin beschreibt Nähe, Berührung, sexuelle Angebote und räumliche Lage und trennt Beobachtung von Bewertung. keine ja: stufenweises Stoppen und Auswertung Raum- und Situationswahrnehmung stehen vor der Optionsdiskussion. Phase A validiertes Mapping
U03 Sexuelle Belästigung bei der Wohnungssuche GV2 Risikokonstellationen, Dynamiken und Wendepunkte erkennen Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin erkennt Abhängigkeit, privaten Innenraum, vorsätzliche Berührung und sexuelle Angebote als Lageverschärfung und Wendepunkte. keine ja: Vergleich der drei Stufen Zielkonflikt und Raumkontrolle sind ausdrücklich zentrale Risiken. Phase A validiertes Mapping
U03 Sexuelle Belästigung bei der Wohnungssuche GV3 Handlungsziel wählen, Wirkung prüfen und Strategie wechseln Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin entscheidet, wann die Wohnungschance nicht mehr handlungsleitend ist, prüft die Wirkung ihrer Reaktion und wechselt zu Sicherheit und Ausstieg. R1: mögliche Ziele und Ausstieg grundsätzlich verstehen ja: Handlungsanalyse je Stufe Der Zielkonflikt und der Wechsel zu Eigenschutz sind Kern der Übung. Phase A validiertes Mapping
U03 Sexuelle Belästigung bei der Wohnungssuche GV4 Raum, Distanz, Winkel, Ausstieg und Sicherheitsoptionen nutzen Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin bezieht Tür, Raumposition, Bewegungsrichtung, Telefon und erreichbare Öffentlichkeit in eine konkrete Handlungsentscheidung ein. R1: Raumfaktoren als relevant erkennen ja: Raum wird real oder markiert dargestellt und ausgewertet Raumkontrolle und sicherer Ausstieg sind eigenständiger Schwerpunkt. Phase A validiertes Mapping
U03 Sexuelle Belästigung bei der Wohnungssuche SB2 Kurze Ansprache, STOP und klare Grenzsätze Angewandt R2 R2 Eine bereits verfügbare kurze Distanz- oder Abbruchansprache wird im abhängigen Wohnungskontext eingesetzt. R2: kurze Grenzansprache ja: im Rollenspiel möglich und auswertbar Die Grundform wird kontextbezogen angewandt, nicht isoliert aufgebaut. Phase A validiertes Mapping
U03 Sexuelle Belästigung bei der Wohnungssuche SB3 Auf Missachtung reagieren und Strategie oder Intensität verändern Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin verändert ihre Reaktion, wenn Nähe oder Grenze ignoriert und die Situation körperlich oder sexualisiert verschärft wird. R1: Missachtung und Eskalation erkennen ja: drei Stufen und Handlungsanalyse Der Wechsel von Distanzforderung zu Abbruch und Ausstieg wird stufenweise bearbeitet. Phase A validiertes Mapping
U03 Sexuelle Belästigung bei der Wohnungssuche SB5 Kontakt oder Gespräch tatsächlich beenden und Ziel wechseln Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin beendet die Besichtigung, verlässt den Raum und wechselt das Ziel von Wohnungserhalt zu Sicherheit. R1: Ausstieg als legitime Option verstehen ja: spätere Stufen und Auswertung Sicherer Ausstieg ist zentraler Lernkern. Phase A validiertes Mapping
U03 Sexuelle Belästigung bei der Wohnungssuche SB6 Hilfe, Öffentlichkeit, Zuständigkeit oder Notruf konkret aktivieren Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin benennt Möglichkeiten, Verbindung und Öffentlichkeit herzustellen oder Unterstützung vorzubereiten. keine ja: Optionsdiskussion Hilfeaktivierung wird konkretisiert, aber nicht als eigene Grundform wiederholt ausgeführt. Phase A validiertes Mapping
U04 Streit Privat 1 häusliche Gewalt GV2 Risikokonstellationen, Dynamiken und Wendepunkte erkennen Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin erkennt den Wechsel von klärbarem Konflikt zu Beleidigung, Drohung und akuter Gefährdung. keine ja: drei Eskalationsstufen und Auswertung Die Progression ist ausdrücklich auf Wendepunkte und Grenzen der Verständigung ausgerichtet. Phase A validiertes Mapping
U04 Streit Privat 1 häusliche Gewalt GV3 Handlungsziel wählen, Wirkung prüfen und Strategie wechseln Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin wählt zwischen Konfliktklärung, Begrenzung und Eigenschutz, prüft die Wirkung und wechselt das Ziel bei Drohung. R1: mögliche Handlungsziele verstehen ja: Handlungsanalyse über drei Stufen Der Zielwechsel von Verständigung zu Sicherheit ist zentral. Phase A validiertes Mapping
U04 Streit Privat 1 häusliche Gewalt GV4 Raum, Distanz, Winkel, Ausstieg und Sicherheitsoptionen nutzen Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin kann relevante räumliche Faktoren wie Sitzposition, Abstand, Tür und Fluchtweg benennen. keine ja: Beobachtungs- und Optionsauswertung Raum wird berücksichtigt, aber keine räumliche Grundform systematisch geübt. Phase A validiertes Mapping
U04 Streit Privat 1 häusliche Gewalt SB2 Kurze Ansprache, STOP und klare Grenzsätze Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin benennt kurze Gesprächsgrenzen und Abbruchformulierungen für die Stufen. keine ja: Handlungsoptionen werden ausgewertet Grenzsätze werden konkretisiert, aber nicht als Grundform mit Feedbackschleife trainiert. Phase A validiertes Mapping
U04 Streit Privat 1 häusliche Gewalt SB3 Auf Missachtung reagieren und Strategie oder Intensität verändern Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin verändert ihre Reaktion bei Vorwürfen, Beleidigung und Drohung. R1: Grenzmissachtung erkennen ja: drei Stufen und Handlungsanalyse Die Übung verlangt eine abgestufte Reaktion statt starrer Gesprächsfortsetzung. Phase A validiertes Mapping
U04 Streit Privat 1 häusliche Gewalt SB4 Deeskalieren, verlangsamen und begrenzen, wenn dies Sicherheit erhöht Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin erprobt und bewertet, wann Anerkennen, Verlangsamen oder Begrenzen die Sicherheit erhöht und wann Deeskalation endet. R1: Deeskalation als bedingte Option verstehen ja: frühe Stufen und Wirkungsanalyse Die Übung trennt Konfliktberuhigung von gefährlicher Verantwortungsübernahme. Phase A validiertes Mapping
U04 Streit Privat 1 häusliche Gewalt SB5 Kontakt oder Gespräch tatsächlich beenden und Ziel wechseln Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin beendet das Gespräch oder verlässt die Situation und vollzieht den Zielwechsel zu Eigenschutz. R1: Gesprächsende und Zielwechsel verstehen ja: Situation 3 und Auswertung Gesprächsabbruch und Ausstieg werden als legitime Schutzhandlungen eingeordnet. Phase A validiertes Mapping
U04 Streit Privat 1 häusliche Gewalt SB6 Hilfe, Öffentlichkeit, Zuständigkeit oder Notruf konkret aktivieren Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin benennt Vertrauenspersonen und Hilfeoptionen für wiederholte Drohung oder Gewalt. keine ja: Optionsdiskussion Unterstützung wird thematisiert, aber nicht als adressierte Grundhandlung geübt. Phase A validiertes Mapping
U05 Streit Privat 2 häusliche Gewalt GV2 Risikokonstellationen, Dynamiken und Wendepunkte erkennen Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin erkennt Alkohol, wechselnde Vorwürfe, Lautstärke, Beleidigung und Drohung als veränderte Risikokonstellation und Wendepunkte. keine ja: drei Eskalationsstufen Die Übung fokussiert den Übergang von gereizter Beschwerde zu unberechenbarer Gefährdung. Phase A validiertes Mapping
U05 Streit Privat 2 häusliche Gewalt GV3 Handlungsziel wählen, Wirkung prüfen und Strategie wechseln Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin wechselt vom Ziel Sachklärung zu Sicherheit, prüft die Wirkung der Reaktion und benennt eine nächste Option. R1: mögliche Handlungsziele verstehen ja: Handlungsanalyse nach jeder Stufe Der Zielwechsel ist ausdrücklich zentrale Leitfrage. Phase A validiertes Mapping
U05 Streit Privat 2 häusliche Gewalt GV4 Raum, Distanz, Winkel, Ausstieg und Sicherheitsoptionen nutzen Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin kann Tür, Distanz, Rückzugsraum und sicheren Ort als relevante Faktoren benennen. keine ja: Beobachtungs- und Optionsauswertung Raum wird berücksichtigt, aber keine Grundform systematisch geübt. Phase A validiertes Mapping
U05 Streit Privat 2 häusliche Gewalt SB2 Kurze Ansprache, STOP und klare Grenzsätze Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin benennt kurze beruhigende oder begrenzende Aussagen ohne Rechtfertigungsschleife. keine ja: Optionsauswertung Kurze Aussagen werden kontextbezogen besprochen, aber nicht als Grundform wiederholt trainiert. Phase A validiertes Mapping
U05 Streit Privat 2 häusliche Gewalt SB3 Auf Missachtung reagieren und Strategie oder Intensität verändern Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin verändert Reaktion und Intensität bei Lautstärke, Beleidigung, Mehrfachvorwürfen und Drohung. R1: Eskalation und Missachtung erkennen ja: drei Stufen Der Umgang mit wechselnden, zunehmend aggressiven Anforderungen ist Kern. Phase A validiertes Mapping
U05 Streit Privat 2 häusliche Gewalt SB4 Deeskalieren, verlangsamen und begrenzen, wenn dies Sicherheit erhöht Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin erprobt kurze Beruhigung und Begrenzung und erkennt, wann weitere Kommunikation die Sicherheit nicht erhöht. R1: Deeskalation als bedingte Option verstehen ja: Stufe 1/2 und Auswertung Ruhiges Verhalten wird als mögliche, aber begrenzte Sicherheitsoption eingeordnet. Phase A validiertes Mapping
U05 Streit Privat 2 häusliche Gewalt SB5 Kontakt oder Gespräch tatsächlich beenden und Ziel wechseln Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin beendet die Auseinandersetzung, wechselt Raum oder Ort und priorisiert Sicherheit. R1: Kontaktende und Zielwechsel verstehen ja: spätere Stufen und Auswertung Sicherheitsorientierter Rückzug ist zentraler Lernschritt. Phase A validiertes Mapping
U05 Streit Privat 2 häusliche Gewalt SB6 Hilfe, Öffentlichkeit, Zuständigkeit oder Notruf konkret aktivieren Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin benennt Polizei, Vertrauenspersonen und weitere Hilfe bei akuter oder wiederholter Gewalt. keine ja: Optionsdiskussion Hilfe wird konkret eingeordnet, aber nicht als adressierte Grundhandlung geübt. Phase A validiertes Mapping
U06 Bedrängnis zuhause/am Arbeitsplatz GV1 Wahrnehmen; Beobachtung, Interpretation und Bewertung unterscheiden Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin nimmt körperliche, emotionale und räumliche Veränderungen unter wiederholter Abwertung wahr und trennt eigenes Erleben, Beobachtung und Interpretation. keine ja: kurze Sequenzen, Rollen-/Beobachtungsperspektive und Auswertung Der unmittelbare Wahrnehmungs- und Perspektivvergleich ist Kern. Phase A validiertes Mapping
U06 Bedrängnis zuhause/am Arbeitsplatz GV2 Risikokonstellationen, Dynamiken und Wendepunkte erkennen Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin unterscheidet einzelne Kränkung, wiederholte Abwertung, Gruppendruck und unterschiedliche Kontextbedingungen. keine ja: häuslicher und beruflicher Kontext Wiederholung, Mehrpersonenlage und Kontextwechsel werden als Dynamik bearbeitet. Phase A validiertes Mapping
U06 Bedrängnis zuhause/am Arbeitsplatz GV4 Raum, Distanz, Winkel, Ausstieg und Sicherheitsoptionen nutzen Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin erkennt, wie Nähe, Gruppenposition und eingeschränkter Bewegungsraum die Wirkung verstärken, und kann räumliche Alternativen benennen. keine ja: Bewegung im Feld und Auswertung Raumwirkung wird erfahren; die aktive Nutzung räumlicher Optionen wird nicht systematisch wiederholt. Phase A validiertes Mapping
U06 Bedrängnis zuhause/am Arbeitsplatz SB2 Kurze Ansprache, STOP und klare Grenzsätze Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin benennt kurze Grenzformeln für verbale Abwertung. keine ja: Auswertung Grenzansprache wird als Option konkretisiert, aber nicht als eigene Grundform trainiert. Phase A validiertes Mapping
U06 Bedrängnis zuhause/am Arbeitsplatz SB3 Auf Missachtung reagieren und Strategie oder Intensität verändern Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin benennt mögliche Veränderungen der Reaktion bei wiederholter Abwertung oder Gruppendruck. keine ja: Options- und Transferdiskussion Strategiewechsel wird reflektiert, aber nicht als wiederholte Handlung aufgebaut. Phase A validiertes Mapping
U06 Bedrängnis zuhause/am Arbeitsplatz SB6 Hilfe, Öffentlichkeit, Zuständigkeit oder Notruf konkret aktivieren Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin benennt konkrete Unterstützungs- und Zuständigkeitsoptionen in privatem und beruflichem Kontext. keine ja: Auswertung Unterstützung wird konkretisiert, aber nicht praktisch adressiert wiederholt. Phase A validiertes Mapping
U07 Bedrängnis GV1 Wahrnehmen; Beobachtung, Interpretation und Bewertung unterscheiden Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin nimmt Nähe, Bewegungsrichtung, Raumverengung und eigene Körperreaktionen wahr und trennt Innenwahrnehmung von Außenbeobachtung. keine ja: kurze Sequenzen, Rollenwechsel und Auswertung Körperliche und räumliche Wahrnehmung ist der zentrale Übungskern. Phase A validiertes Mapping
U07 Bedrängnis GV2 Risikokonstellationen, Dynamiken und Wendepunkte erkennen Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin unterscheidet zufällige Nähe von wiederholter Wegsteuerung und Einschränkung freier Bewegung. keine ja: Annäherung und Bewegungsbegrenzung werden verglichen Der Wendepunkt von Nähe zu Kontrolle ist ausdrücklich Lernziel. Phase A validiertes Mapping
U07 Bedrängnis GV3 Handlungsziel wählen, Wirkung prüfen und Strategie wechseln Sichtbar/diagnostisch R1 R1 Es wird sichtbar, ob die Teilnehmerin bei erneuter Wegsteuerung ihre Richtung oder Reaktion verändert. R1: mögliche Ziel- oder Reaktionswechsel verstehen nein: keine systematische Feedback- und Wiederholungsschleife für GV3 Strategiewechsel kann auftreten, ist aber nicht der angeleitete Lernkern. Phase A validiertes Mapping
U07 Bedrängnis GV4 Raum, Distanz, Winkel, Ausstieg und Sicherheitsoptionen nutzen Mitentwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin verändert Richtung und Position, um Bewegungsraum zu erhalten und nicht in Rand- oder Ecklagen zu geraten. keine ja: unmittelbare räumliche Erfahrung und Rollenwechsel Raum, Richtung und Bewegungsfreiheit werden praktisch bearbeitet, aber nicht als vollständige Ausstiegsstrategie. Phase A validiertes Mapping
U07 Bedrängnis SB1 Stabiler und beweglicher Stand; nonverbale Grenze Sichtbar/diagnostisch R1 R1 Stand, Körperausrichtung und mögliche nonverbale Grenzsignale werden in der Bedrängnis sichtbar. R1: Grundidee von Stand/nonverbaler Grenze verstehen nein: nicht als eigene Grundform aufgebaut SB1 wird beobachtbar, ist aber nicht primärer Übungsauftrag. Phase A validiertes Mapping
U07 Bedrängnis SB3 Auf Missachtung reagieren und Strategie oder Intensität verändern Sichtbar/diagnostisch R1 R1 Es wird sichtbar, ob eine Teilnehmerin nach wiederholter Annäherung ihre Intensität oder Strategie verändert. R1: Missachtung als Anlass für Veränderung verstehen nein: keine systematische Aufbaufolge Die Fähigkeit kann diagnostisch sichtbar werden, wird aber nicht gezielt aufgebaut. Phase A validiertes Mapping
U08 Gewalt am Boden GV3 Handlungsziel wählen, Wirkung prüfen und Strategie wechseln Mitentwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin wählt ein Interventionsziel, begründet es, prüft Schutzwirkung und Risiko und vergleicht Alternativen. R1: mögliche Ziele und Risiken benennen können ja: freie Erstentscheidung, Begründung und sichere Alternativenerprobung Zielwahl und Wirkungsprüfung sind eng mit Drittintervention verbunden, aber nicht alleiniger Hauptgegenstand. Phase A validiertes Mapping
U08 Gewalt am Boden GV4 Raum, Distanz, Winkel, Ausstieg und Sicherheitsoptionen nutzen Mitentwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin nutzt Abstand, Position, Fluchtweg und Gegenstände als sichere Distanz- oder Barriereoption. R1: räumliche Sicherheitsfaktoren erkennen ja: sichere Alternativen können praktisch getestet werden Raumnutzung wird im Dienst des Eigenschutzes praktisch mitbearbeitet. Phase A validiertes Mapping
U08 Gewalt am Boden GV5 Unter Stress vereinfachen und handlungsfähig bleiben Sichtbar/diagnostisch R1 R1 Unter hohem Zeitdruck wird sichtbar, ob die Teilnehmerin auf wenige Prioritäten zurückgreift oder sich in riskantes Nahhandeln zieht. R1: einfache Prioritäten kennen nein: keine systematische Stressregulation oder Festigung Die Übung macht Vereinfachungsbedarf sichtbar, trainiert GV5 aber nicht eigenständig. Phase A validiertes Mapping
U08 Gewalt am Boden SB6 Hilfe, Öffentlichkeit, Zuständigkeit oder Notruf konkret aktivieren Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin spricht konkrete Personen an, delegiert Notruf oder Personalhilfe und organisiert die Übergabe an professionelle Hilfe. R1: Hilfeformen und Notruf grundsätzlich kennen ja: Hilfeorganisation ist zentrale Option und kann praktisch erprobt werden Konkrete Delegation, Notruf und Nachsorge sind eigenständiger Bestandteil der Drittintervention. Phase A validiertes Mapping
U08 Gewalt am Boden SB7 Als Drittperson sicher, abgestuft und wirkungsorientiert intervenieren Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin entscheidet als Drittperson zwischen Distanzintervention, Delegation, Opferhilfe und Rückzug und berücksichtigt Eigenschutz. R1: Grundprinzipien von Eigenschutz und Hilfe verstehen ja: freie Entscheidung, Begründung und sichere Alternativenerprobung Die sichere Drittintervention ist der eindeutige Hauptlerngegenstand. Phase A validiertes Mapping
U09 Streitgespräch auf der Straße GV2 Risikokonstellationen, Dynamiken und Wendepunkte erkennen Mitentwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin erkennt unmittelbar bevorstehende Gewalt, fehlende Informationen und mögliche Eigengefährdung als entscheidungsrelevante Merkmale. keine ja: Beobachtungsauftrag und Interventionsauswertung Lage- und Wendepunkterkennung werden im Szenario praktisch angewandt. Phase A validiertes Mapping
U09 Streitgespräch auf der Straße GV3 Handlungsziel wählen, Wirkung prüfen und Strategie wechseln Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin wählt ein Interventionsziel, prüft die Wirkung auf Sicherheit und passt ihre Entscheidung in der Auswertung an. R1: mögliche Interventionsziele benennen ja: freie Intervention, Begründung und Alternativen Wirkungsorientierte Zielwahl ist zentraler Lerngegenstand. Phase A validiertes Mapping
U09 Streitgespräch auf der Straße GV4 Raum, Distanz, Winkel, Ausstieg und Sicherheitsoptionen nutzen Mitentwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin hält seitliche Distanz, vermeidet die Position zwischen beiden Körpern und nutzt Rückzug sowie sichere Beobachtung. R1: räumliche Sicherheitsfaktoren erkennen ja: im Rollenspiel und in der Auswertung Raum- und Distanzentscheidungen sind funktionaler Teil der Drittintervention. Phase A validiertes Mapping
U09 Streitgespräch auf der Straße GV5 Unter Stress vereinfachen und handlungsfähig bleiben Sichtbar/diagnostisch R1 R1 Es wird sichtbar, ob die Teilnehmerin unter Eskalationsdruck auf einfache Prioritäten wie Abstand, Öffentlichkeit und Notruf zurückgreift. R1: einfache Prioritäten kennen nein: keine eigene Stresskompetenzschleife GV5 kann sichtbar werden, wird aber nicht systematisch aufgebaut. Phase A validiertes Mapping
U09 Streitgespräch auf der Straße SB6 Hilfe, Öffentlichkeit, Zuständigkeit oder Notruf konkret aktivieren Mitentwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin aktiviert Passanten, Zeugen, Polizei oder Sicherheitsdienst mit konkreter Delegation. R1: Hilfeformen benennen können ja: kann Bestandteil der freien Intervention sein und wird konkret ausgewertet Hilfeaktivierung ist eine wichtige, aber nicht zwingend von jeder Person ausgeführte Teilfunktion. Phase A validiertes Mapping
U09 Streitgespräch auf der Straße SB7 Als Drittperson sicher, abgestuft und wirkungsorientiert intervenieren Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin interveniert als Drittperson distanziert, unparteiisch und eigenschutzorientiert und beendet oder verändert die Intervention bei Gefahr. R1: Grundprinzipien von Drittintervention verstehen ja: freie Intervention und Auswertung Drittintervention in einer unklaren, unmittelbar eskalierenden Lage ist Hauptlernziel. Phase A validiertes Mapping
U10 Täterrolle / Opferrolle GV1 Wahrnehmen; Beobachtung, Interpretation und Bewertung unterscheiden Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin beschreibt sichtbare Merkmale von Haltung und Mimik, trennt sie von Rolleninterpretationen und vergleicht Selbst- und Fremdwahrnehmung. keine ja: Variation, Rollenwechsel und Plenumsvergleich Wahrnehmung, Beschreibung vor Deutung und Vergleich sind der klare Kern. Phase A validiertes Mapping
U10 Täterrolle / Opferrolle SB1 Stabiler und beweglicher Stand; nonverbale Grenze Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin erlebt, dass Stand, Körperausrichtung, Hände und Blick die Außenwirkung verändern können. keine ja: körperliche Variation und Rückmeldung Körperausdruck wird erfahren, aber stabiler Stand oder funktionale nonverbale Grenze werden nicht als Grundform trainiert. Phase A validiertes Mapping
U11 Guter und schlechter Abstand GV1 Wahrnehmen; Beobachtung, Interpretation und Bewertung unterscheiden Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin nimmt den eigenen passenden Abstand wahr, vergleicht Unterschiede und beschreibt die Wirkung von Handzeichen und Mimik. keine ja: Rollenwechsel, Mimikvariante und Gruppenauswertung Die praktische Wahrnehmung und der Vergleich von Selbst- und Fremdwahrnehmung sind der Übungskern. Phase A validiertes Mapping
U11 Guter und schlechter Abstand GV4 Raum, Distanz, Winkel, Ausstieg und Sicherheitsoptionen nutzen Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin erkennt persönliche Distanz als relevante räumliche Information und kann unvermeidbare Nähe von gezielter Bedrängnis unterscheiden. keine ja: Transferdiskussion Die Übung entwickelt keine räumliche Handlungsstrategie; sie schafft nur Verständnis für die Teilkomponente Distanz. Phase A validiertes Mapping
U12 Flüchtiger und intensiver Blick GV1 Wahrnehmen; Beobachtung, Interpretation und Bewertung unterscheiden Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin erlebt drei Blickformen, hält unmittelbare Wahrnehmungen fest und vergleicht Gemeinsamkeiten und Unterschiede, ohne vorgegebene Deutung. keine ja: drei Vergleichsrunden und gemeinsame Auswertung Die offene Wahrnehmung und Trennung von Eindruck und eindeutiger Schlussfolgerung sind der alleinige Lernkern. Phase A validiertes Mapping
U13 Gewaltthermometer GV1 Wahrnehmen; Beobachtung, Interpretation und Bewertung unterscheiden Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin ordnet Situationen aus eigener Sicht ein, begründet ihre Bewertung und kann eine abweichende Perspektive nachvollziehen. keine ja: Einordnung, höchstens eine Umpositionierung und Vergleich Subjektive Wahrnehmung, Interpretation und Bewertung werden sichtbar und reflektiert. Phase A validiertes Mapping
U13 Gewaltthermometer GV2 Risikokonstellationen, Dynamiken und Wendepunkte erkennen Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin kann gemeinsame Merkmale oder klare Fixpunkte benennen, ohne eine objektive Rangfolge zu behaupten. keine ja: Fixpunktbildung Die Übung schafft Orientierung auf Verständnisebene, aber keine systematische Risiko- oder Wendepunktanalyse. Phase A validiertes Mapping
U14 Risikobilder, Realitätsabgleich und Handlungsoptionen GV1 Wahrnehmen; Beobachtung, Interpretation und Bewertung unterscheiden Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin trennt bei Risikobildern und Szenarien sicher beschriebene Beobachtungen von Vermutungen und Bewertungen. keine ja: spontane Bilder, Strukturierung, Szenarioanalyse und Rückbezug Der Realitätsabgleich führt systematisch von spontanen Deutungen zu beobachtbaren Faktoren. Phase A validiertes Mapping
U14 Risikobilder, Realitätsabgleich und Handlungsoptionen GV2 Risikokonstellationen, Dynamiken und Wendepunkte erkennen Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin berücksichtigt Verhalten, Beziehung, Macht, Wiederholung, Isolation, Unterstützung und Ausstieg bei der Lageeinordnung. keine ja: Strukturierung und zwei Szenarioanalysen Mehrdimensionale Risikokonstellationen sind zentraler Lerngegenstand. Phase A validiertes Mapping
U14 Risikobilder, Realitätsabgleich und Handlungsoptionen GV3 Handlungsziel wählen, Wirkung prüfen und Strategie wechseln Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin entwickelt mehrere funktional unterschiedliche Optionen und prüft Chancen, Grenzen und mögliche Nebenwirkungen. R1: Handlungsziele und mögliche Optionen benennen ja: mindestens vier Optionsfunktionen und gemeinsame Prüfung Optionsbildung und Wirkungsprüfung sind eigener Lernschritt. Phase A validiertes Mapping
U14 Risikobilder, Realitätsabgleich und Handlungsoptionen GV4 Raum, Distanz, Winkel, Ausstieg und Sicherheitsoptionen nutzen Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin kann räumliche Optionen wie Abstand, betreuten Bereich, anderen Zugang oder Ausstieg benennen. keine ja: Optionsarbeit Räumliche Möglichkeiten werden durchdacht, aber nicht körperlich ausgeführt. Phase A validiertes Mapping
U14 Risikobilder, Realitätsabgleich und Handlungsoptionen SB6 Hilfe, Öffentlichkeit, Zuständigkeit oder Notruf konkret aktivieren Mitentwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin formuliert eine kurze, konkrete Hilfeansprache an eine benannte Person oder zuständige Stelle und spricht sie hörbar aus. keine ja: verpflichtende hörbare Hilfeansprache Eine adressierte Grundform wird unter klaren Bedingungen praktisch ausgeführt. Phase A validiertes Mapping
U15 Radar offen halten GV1 Wahrnehmen; Beobachtung, Interpretation und Bewertung unterscheiden Primär entwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin erkennt und beschreibt, dass eine sinnvolle Aufgabe ihre Wahrnehmung anderer sichtbarer oder hörbarer Vorgänge einschränken kann. keine ja: unmittelbare Erfahrung und strukturierte Auswertung Der ausdrücklich begrenzte Lernanspruch ist Bewusstsein und Alltagstransfer, nicht praktische Scannerkompetenz. Phase A validiertes Mapping
U15 Radar offen halten GV4 Raum, Distanz, Winkel, Ausstieg und Sicherheitsoptionen nutzen Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin kann Blickrichtung, Gruppenposition, Wege und Ausgänge als relevante Umgebungsinformation benennen. keine ja: Transferauswertung Raum- und Ausstiegsinformationen werden reflektiert, aber nicht als Handlungskompetenz eingeübt. Phase A validiertes Mapping
U16 Kampfeshaltung GV1 Wahrnehmen; Beobachtung, Interpretation und Bewertung unterscheiden Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin beschreibt Unterschiede im Körpergefühl und in der wahrgenommenen Stabilität zwischen angespannter Haltung und stabilem Stand. keine ja: direkter Vergleich und Rollenwechsel Wahrnehmung unterstützt die Übung, ist aber nicht ihr Hauptziel. Phase A validiertes Mapping
U16 Kampfeshaltung SB1 Stabiler und beweglicher Stand; nonverbale Grenze Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin stellt den stabilen Stand her: schulterbreit, schulterlang, locker in den Beinen und mit entspannter Muskulatur. keine ja: Vergleich, gleiche Impulse und Rollenwechsel Der stabile und bewegliche Stand wird ausdrücklich vermittelt und praktisch erfahrbar gemacht. Phase A validiertes Mapping
U17 Streit in der Bar GV2 Risikokonstellationen, Dynamiken und Wendepunkte erkennen Mitentwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin erkennt den Wechsel von angespanntem Streit zu Beleidigung und unmittelbar drohender Gewalt sowie die Bedeutung des halböffentlichen Raums. keine ja: drei Stufen und Entscheidung je Stufe Wendepunkte und Kontextbedingungen werden praktisch für die Interventionsentscheidung genutzt. Phase A validiertes Mapping
U17 Streit in der Bar GV3 Handlungsziel wählen, Wirkung prüfen und Strategie wechseln Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin wählt je Stufe zwischen Beobachtung, Intervention, Hilfeaktivierung und Rückzug, begründet die Entscheidung und prüft die Wirkung. R1: mögliche Interventionsziele benennen ja: Entscheidung, Begründung und optionale sichere Alternative Interventionsschwelle, Wirkung und Rollenverteilung sind Hauptlerngegenstand. Phase A validiertes Mapping
U17 Streit in der Bar GV4 Raum, Distanz, Winkel, Ausstieg und Sicherheitsoptionen nutzen Mitentwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin berücksichtigt Tisch, Stühle, freie Wege, Abstand und Rückzugsposition in der Intervention. R1: räumliche Sicherheitsfaktoren erkennen ja: realer Aufbau und Interventionsauswertung Raum- und Positionsentscheidungen sind funktionaler Teil der Teamintervention. Phase A validiertes Mapping
U17 Streit in der Bar GV5 Unter Stress vereinfachen und handlungsfähig bleiben Sichtbar/diagnostisch R1 R1 Es wird sichtbar, ob die Helfenden unter Eskalationsdruck Aufgaben vereinfachen und klar verteilen oder sich gegenseitig behindern. R1: einfache Prioritäten und Aufgabenverteilung verstehen nein: keine eigene Stresskompetenzschleife Vereinfachung wird diagnostisch sichtbar, aber nicht als eigenständige Kompetenz aufgebaut. Phase A validiertes Mapping
U17 Streit in der Bar SB6 Hilfe, Öffentlichkeit, Zuständigkeit oder Notruf konkret aktivieren Mitentwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin verteilt konkrete Hilfeaufgaben und aktiviert Personal, Gäste oder Polizei. R1: Hilfeformen und Zuständigkeiten benennen ja: kann Teil der freien Intervention und Rollenverteilung sein Hilfeaktivierung ist zentrale Teilfunktion der Teamintervention. Phase A validiertes Mapping
U17 Streit in der Bar SB7 Als Drittperson sicher, abgestuft und wirkungsorientiert intervenieren Primär entwickelt R1 R2 Die Teilnehmerin interveniert als Drittperson abgestuft, stimmt sich mit einer zweiten Helfenden ab und verändert oder beendet die Intervention bei Eigengefährdung. R1: Grundprinzipien von Drittintervention verstehen ja: drei Stufen, Begründung und optionale Alternative Sichere, koordinierte Drittintervention ist eindeutiger Übungskern. Phase A validiertes Mapping
U18 STOP! GV1 Wahrnehmen; Beobachtung, Interpretation und Bewertung unterscheiden Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin nimmt den persönlich passenden Sicherheitsabstand und das eigene Erleben der Grenzhandlung wahr. keine ja: kurze Rückmeldung und Wiederholung Wahrnehmung ist Auslöser und Reflexionsanteil, nicht der primäre Lernkern. Phase A validiertes Mapping
U18 STOP! GV4 Raum, Distanz, Winkel, Ausstieg und Sicherheitsoptionen nutzen Mitentwickelt R0 R1 Die Teilnehmerin erkennt Distanz und bewussten Raumanspruch als Bestandteile einer Grenzhandlung. keine ja: praktische Ausführung Nur die Teilkomponenten Distanz und Raumanspruch werden genutzt; keine vollständige Raum-, Winkel- oder Ausstiegsstrategie. Phase A validiertes Mapping
U18 STOP! SB1 Stabiler und beweglicher Stand; nonverbale Grenze Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin setzt eine deutlich sichtbare nonverbale Grenze durch Schritt, Körperausrichtung und offene Hand. keine ja: Rückmeldung, Wiederholung und Rollenwechsel Die nonverbale Grenzhandlung wird gezielt angeleitet, beobachtet und erneut ausgeführt. Phase A validiertes Mapping
U18 STOP! SB2 Kurze Ansprache, STOP und klare Grenzsätze Primär entwickelt R0 R2 Die Teilnehmerin sagt laut, kurz und bestimmt STOP und verbindet die Ansprache mit Haltung und Abstand. keine ja: Rückmeldung, Wiederholung und Rollenwechsel Die Grundform von STOP wird unter transparenten, kooperativen Bedingungen praktisch ausgeführt. Phase A validiertes Mapping