Gewaltschutzkurs-Frauen/docs/04_audit/phase_a/01_Anleitung.md

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AUDIT-ARBEITSMAPPE GEFAHRENVERMEIDUNG UND SELBSTBEHAUPTUNG · v1.25

Arbeitsregel Bedeutung
Zweigleisig arbeiten Fähigkeitsmodell und reale Übungen werden gleichberechtigt geprüft.
Komplexität erhalten Komplexe Übungen nicht zergliedern, nur damit sie in das Raster passen.
Keine voreiligen Gaps Gaps erst nach vollständigem Inventar und Gesamtanalyse bestimmen.
Zuordnungsart Primär entwickelt / Mitentwickelt / Angewandt / Sichtbar-diagnostisch / Vorausgesetzt / Nicht relevant.
Reifegrad Je Kompetenz R0R5 bewerten; kein pauschaler Gesamtgrad pro Übung.
Übungsfamilien Varianten und Progressionen unter einem gemeinsamen Übungskern erfassen.
Rohfassungen Fehlende Informationen markieren, nicht erfinden.
SV-Abgrenzung Physische Selbstverteidigung wird separat auditiert.
Einheiten Nur mögliche Fenster angeben; endgültige Planung folgt später.
Gap-Kriterium Nur wenn keine tragfähige Lerngelegenheit oder Progression existiert.
Kanonische Quelle Diese Arbeitsmappe ist die Single Source of Truth für Inventar, Einzelaudits, offene Punkte und spätere Gesamtanalyse.
Auditkurzblatt Eine Zeile je Übung zeigt Lernkern, zentrale Zuordnungen, Risiken, Anpassungsbedarf, Urteil und Status.
Detailerfassung Fähigkeitsmapping, Progressionen und Qualitätsaudit enthalten die prüfbaren Detaildaten; lange Chattexte sind nicht kanonisch.
Offene Punkte Jeder zwingende Material-, Sicherheits-, Redaktions- oder Erprobungspunkt erhält eine eigene nachverfolgbare Zeile.
Familienreview Progressionslinien und Redundanzen werden erst nach Abschluss der Einzelübungen einer Familie konsolidiert.
Nachreichungen Neue Übungen oder Materialien werden mit betroffenem Auditstatus ergänzt; abgeschlossene Ergebnisse werden nicht stillschweigend überschrieben.
Phasenbindung Einheitenfenster, Zielreifegrade und Gap-Bewertungen bleiben bis Phase B beziehungsweise C gesperrt.
Übungsfamilien Das Blatt Uebungsfamilien hält Hypothesen, Mitglieder, Mehrfachzuordnungen und offene Familienfragen fest. Endgültige Entscheidungen erfolgen erst nach den Einzelaudits der jeweiligen Familie.
Quellenregister Externe Fachquellen werden mit URL, Kernaussage, Verwendung und Abrufdatum dokumentiert. Projektinterne Dokumente bleiben über Dateiname und Auditbezug nachvollziehbar.
Phase A Status Abgeschlossen am 24.06.2026
Ergebnis 18 Übungen einzeln auditiert; Originalkern und aktuelle Fassung der Bestandsübungen geprüft; 7 Familienreviews abgeschlossen.
Bestandsübungen U10 bis U13, U16 und U18 wurden anhand ihrer Originalfassungen nachgeschärft. Dokumentationslücken allein begründen keinen Umbau.
Neuentwicklungen U14 und U15 bleiben Pilotfassungen; praktische Erprobung und konkrete Materialpunkte sind noch offen.
Offene Punkte Es verbleiben konkrete Material-/Pilotaufgaben sowie eine Priorisierungsentscheidung zu U10 für Phase B.
Nächster Schritt Phase B in einem neuen Arbeitsfenster: Einheitenzuordnung, Kursdramaturgie und Priorisierung der Übungsauswahl.
Mapping-Neuvalidierung Das Fähigkeitsmapping wurde ausgehend von v1.23 vollständig zeilenweise neu geprüft. v1.24 wird nicht als fachlicher Referenzstand genutzt.
Regelwerk Verbindlich sind Kompetenzkatalog v1.0, Auditcheck v1.0, Handover v1.2, die aktuellen Übungsfassungen und die bestätigte Definition des Einstiegsniveaus.
Einstiegsniveau Erforderliches Mindestniveau der jeweiligen Kompetenz vor Beginn der Übung.
Erreichbares Niveau Höchster Reifegrad, dessen beobachtbare Merkmale durch die konkrete Übung tatsächlich erzeugt und geprüft werden.
Nachvollziehbarkeit Jede Zuordnung besitzt im Blatt Mapping_Validierung eine Quelldatei, Belegstelle, Historie und begründete Änderungsentscheidung.
Folgephase Phase B kann auf dem validierten Stand v1.25 in einem neuen Chatfenster beginnen.