Gewaltschutzkurs-Frauen/docs/02_aktuelle_planung/querschnitte/ARCHITEKTURABGLEICH_E2_E3.md

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23_Architekturabgleich_E2_E3 Phase_B_10_Einheiten_E4_ausgewogen_abgeleitet_v2_1.xlsx 23_Architekturabgleich_E2_E3 vollständiger Zellinhalt

23_Architekturabgleich_E2_E3

Quelle: sources/raw/Phase_B_10_Einheiten_E4_ausgewogen_abgeleitet_v2_1.xlsx - Blatt 23_Architekturabgleich_E2_E3.

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Architekturabgleich E1E3 verbindliche Entscheidungen v1.8
Zweck: bewusste Phase-B-Änderungen von späterem Drift unterscheiden und die Detailplanung an Lernsträngen, Audit und SV-Progression zurückbinden.
Entscheidungspunkt Verbindliche Grundlagen Historischer Konflikt Entscheidung v1.6 Begründung Folge E2 Folge E3
Funktion von E3 E2 v1.3; U07/U06-Audit; ältere Kompetenzmatrix; Phase-B-Lernstränge E3 wurde zeitweise zur fast reinen Bedrängnis- und SV-Einheit. E3 verbindet verbale Stabilisierung, Körpererfahrung und den ersten sexualisierten Anwendungskontext. So entstehen unterschiedliche Lernmodi ohne künstliche Bedrängnisprogression. E2 erarbeitet Sprache und erste Griffvariation. E3 stabilisiert Sprache, vermittelt Körpererfahrung und eröffnet sexualisierte Grenzüberschreitung.
35-Min.-Vertiefung Arbeitsdokument E2 v1.3 U06 sollte zeitweise den Vertiefungsblock ersetzen. Vertiefungsblock bleibt eigenständig. U06/U07 sind keine Handlungstrainings und können die Stabilisierung der E2-Werkzeuge nicht ersetzen. E2 verspricht noch keine Stabilität. E3 beginnt mit neuem neutralem Anwendungskontext.
U07 Bestandsübung / Audit U07 wurde zeitweise zu Raum-, Ausstiegs- und Hilfeprogression erweitert. U07 bleibt reine Körper-/Wahrnehmungserfahrung. Der Übungskern ist Nähe und eingeschränkte Bewegung, nicht erfolgreiche Lösung. Keine Änderung. 15 Min. Erfahrung plus kurze Reflexion.
U06 Bestandsübung / Audit U06 wurde zeitweise als Vertiefungsrollenspiel für E2 umgebaut. U06 bleibt verdichtete Körper-/Sozialerfahrung nach U07. Mehrpersonenlage, Abwertung und Kontext sind der neue Reiz; keine Anwendungspflicht. Keine Änderung. 20 Min. plus gemeinsame Erkenntnissicherung.
Erkenntnissicherung Trauma-informierte Grundsätze; Handbuch Sicherheitsrahmen Ohnmacht drohte als implizites Lernziel stehenzubleiben. Stressreaktionen normalisieren, frühe Signale und legitimen Zielwechsel sichern. Körpererfahrung braucht pädagogischen Abschluss und Wiederherstellung von Handlungsmacht. E2-Optionen werden eingeordnet, nicht abgeprüft. Brücke zur sexualisierten Grenzüberschreitung.
Sexualisierte Grenzüberschreitung ältere Kompetenzmatrix; Gap-Analyse; vorhandenes Arbeitsplatzrollenspiel Thema war nach E4 verschoben worden, wodurch E3 inhaltlich künstlich aufgefüllt wurde. E3 enthält fachliche Rahmung und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz als Anker. Der Lernpfad führt nun logisch von Druckerfahrung zu spezifischem Kontext. Grundlagen aus E2 stehen bereit. Erster fachlich spezifischer Anwendungskontext.
SV in E3 SV-Audit und Gesamtbelastung E3 enthielt zeitweise zusätzlich 3050 Min. SV. Kein neuer SV-Aufbau in E3; nächste Griffvariation nach E4 verschieben. Eine Einheit mit Stabilisierung, zwei Körpererfahrungen und sexualisiertem Rollenspiel wäre sonst überladen. E2 enthält SV-Aufbau II. E3 bleibt ohne neuen Technikblock.
STOP in E3 E1-Grundübung; E2-Werkzeuge Ein eigenständiger STOP-Block wurde mehrfach vorgesehen. Kein eigener STOP-Block. STOP ist bekannte Option, aber weder Ziel von U07/U06 noch eigener Schwerpunkt. STOP bleibt im Repertoire. Im sexualisierten Rollenspiel nur eine von mehreren legitimen Optionen.
Bestehende Lernpfade Kompetenzmatrix v1.4; Fokuskompetenzen; Abhängigkeitsmodell; Gap-Analyse In späteren Detailständen wurden Pfade lokal überschrieben oder als fehlend bezeichnet. Keine neue Parallelmatrix; konkrete Einheiten werden gegen die vorhandenen Sollpfade geprüft. Verhindert erneute Neuerfindung und macht Implementierungslücken sichtbar. E1/E2 werden nur präzisiert, nicht neu konzipiert. E3 wird an den bestehenden sexualisierten Lernpfad zurückgebunden.
Allgemeine Einführung sexualisierte Gewalt JIT-Rahmung vor erster sexualisierter Übung 15 Minuten waren für Spektrum, Zustimmung, Macht, Mythen, Stressreaktionen, Gegenwehr und Hilfe zu knapp. 25 Minuten verbindlich vor dem Arbeitsplatzrollenspiel. Ausreichend für klare Orientierung, ohne eine separate Theorieeinheit zu erzeugen. E1/E2 liefern Grundlagen. E3 erhält den vollständigen JIT-Grundlagenblock.
Gegenwehrbotschaft Meta-Analyse und NCVS-/NIJ-Forschung Frühere Formulierungen stellten Evidenz zu symmetrisch dar. Klar vermitteln: Widerstand erhöht die Chance, Vollendung zu verhindern; keine Pflicht/Schuldzuweisung. Wissenschaftlich präzise und kompatibel mit Victim-Blaming-Verbot. Keine Änderung. E3 Einführung; Wiederaufnahme vor G7/G8.