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Lars 2026-01-20 11:34:39 +01:00
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@ -32,7 +32,7 @@ streams_library:
top_k: 5
edge_boosts:
guides: 3.0
enforced_by: 2.5
depends_on: 2.5
based_on: 2.0
facts_stream:

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@ -0,0 +1,394 @@
# Mindnet Causal Assistant Dokumentation der bisher erreichten Resultate (0.4.x) + Architektur, Konfiguration & Strategien
> Stand: basierend auf den beobachteten Chain-Inspector-Logs und den zuletzt beschriebenen Implementierungen in 0.4.6/0.4.x.
> Ziel dieser Doku: Eine **einheitliche, belastbare Basis**, damit Weiterentwicklung (0.5.x/0.6.x) nicht mehr “im Kreis” läuft.
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## 1) Zweck & Gesamtziel von Mindnet
Mindnet soll in einem Obsidian Vault **kausale/argumentative Zusammenhänge** als Graph abbilden und daraus **nützliche Diagnosen** ableiten:
- **Graph-Aufbau:** Notes/Sections als Knoten, Links/Kanten als gerichtete Beziehungen (z.B. *wirkt_auf*, *resulted_in*, *depends_on* …).
- **Analyse aus einem Kontext:** Nutzer steht in einer Note an einer bestimmten Überschrift/Section → Mindnet analysiert lokale Nachbarschaft + Pfade im Graphen.
- **Template Matching:** Einordnen der gefundenen Knoten/Kanten in “Kettenmuster” (Chain Templates) wie z.B. *trigger → transformation → outcome* oder *loop_learning*.
- **Findings (Gap-Heuristiken):** Hinweise wie “fehlende Slots”, “fehlende Links”, “unmapped edge types”, “einseitige Konnektivität”, etc.
→ Ziel: **Nutzer konkret zum besseren Graphen führen**, ohne “Noisy” zu sein.
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## 2) Begriffe & Datenmodell (so arbeitet der Chain Inspector)
### 2.1 Kontext (Context)
Der Chain Inspector läuft immer gegen einen **aktuellen Kontext**:
- `file`: aktuelle Note (z.B. `Tests/03_insight_transformation.md`)
- `heading`: aktuelle Section (z.B. `Kern`)
- `zoneKind`: i.d.R. `content`
Das ist wichtig, weil Kanten teils **section-spezifisch** sind und teils (geplant/teilweise offen) **note-weit** gelten könnten.
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### 2.2 Knoten (Nodes)
Ein Knoten ist im Report meist referenziert als:
- `file + heading` (z.B. `Tests/01_experience_trigger.md:Kontext`)
- plus abgeleitete Metadaten wie `noteType` (z.B. experience, insight, decision, event)
**noteType** ist entscheidend fürs Template Matching (Slots).
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### 2.3 Kanten (Edges)
Eine Kante hat typischerweise:
- `rawEdgeType`: Original-Typ aus Markdown/Notation (z.B. `wirkt_auf`, `resulted_in`, `depends_on`, `derived_from`, …)
- `from`: Quelle (file:heading)
- `to`: Ziel (file:heading)
- `scope`: Gültigkeit / Herkunft
- `section`: Edge ist “voll gültig” für die Section
- `candidate`: Edge ist nur Kandidat/unsicher, wird optional zugelassen
- (geplant/offen) `note`: Edge gilt note-weit (unabhängig von Section)
- `evidence`: Fundstelle (file, sectionHeading, lineRange)
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## 3) Erreichte Resultate in 0.4.x (verifiziert)
### 3.1 includeCandidates Kandidatenkanten funktionieren wie erwartet
**Ergebnis (bereits mehrfach in Logs verifiziert):**
- Wenn `includeCandidates=false`, werden Kanten mit `scope: candidate` **im effektiven Graphen ausgefiltert**.
- Wenn `includeCandidates=true`, werden Kandidatenkanten **als incoming/outgoing** berücksichtigt und tauchen in `neighbors`/`paths` auf.
**Implikation:**
- Das System kann “unsichere” oder “LLM-vorschlagene” Verbindungen existieren lassen, ohne in jedem Lauf die Analyse zu verfälschen.
- In “Discovery” kann man Kandidaten zulassen (mehr Explorationspower).
- In “Decisioning” kann man Kandidaten typischerweise sperren (mehr Verlässlichkeit).
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### 3.2 required_links: Strict vs Soft Mode missing_link_constraints Unterdrückung ist umgesetzt
**Problem (historisch):**
- `missing_link_constraints` wurde teilweise auch dann ausgegeben, wenn `required_links=false` (Soft Mode) aktiv war → unnötig “noisy”.
**Fix (laut Cursor-Report umgesetzt + Tests):**
- `missing_link_constraints` wird nur erzeugt, wenn `effectiveRequiredLinks === true`.
- Es gibt eine definierte Auflösungsreihenfolge für `required_links`:
**Resolution Order (effective required_links):**
1. `template.matching?.required_links`
2. `profile.required_links`
3. `defaults.matching?.required_links`
4. Fallback: `false`
**Transparenz bleibt erhalten:**
- `satisfiedLinks` und `requiredLinks` werden weiterhin im Report angezeigt.
- `linksComplete` bleibt als technischer Wert im Report bestehen.
- **Nur** das Finding `missing_link_constraints` wird unterdrückt, nicht die Fakten.
**Implikation:**
- Soft Mode (= required_links=false) ist jetzt ruhig genug, um “Entdeckung” zu unterstützen.
- Strict Mode (= required_links=true) eignet sich für harte Qualitätskontrolle.
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### 3.3 “Healthy graph” → Findings leer ([]), Template “confirmed”
Wenn Slots **und** geforderte Links erfüllt sind (z.B. `trigger_transformation_outcome` mit 2/2 Links),
dann ist `findings: []` das erwartete Ergebnis.
**Implikation:**
- Das ist das zentrale “Green Path”-Signal: Graph ist konsistent für das gewählte Template/Profil.
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### 3.4 Unmapped edges werden erkannt (Diagnose)
Wenn ein `rawEdgeType` nicht in die kanonischen Rollen/Edge-Rollen abgebildet werden kann, tauchen typischerweise Diagnosen auf:
- `edgesUnmapped > 0`
- Findings wie `no_causal_roles` oder link constraints bleiben unerfüllt
**Implikation:**
- Das Rollen-Mapping (chain_roles.yaml) ist “critical path”: wenn ein Edge-Typ nicht gemappt wird, bricht oft der kausale Interpretationspfad.
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## 4) Was ist (noch) offen echtes nächstes Verifikationsziel
### 4.1 Note-Level Edges / Note-Scope (“für jede Sektion gültig”)
Es existiert ein Konzept/Einbau: In `02_event_trigger_detail` gibt es einen Bereich, der Kanten **auf Note-Ebene** definieren soll (unabhängig von aktueller Section).
**Offen ist die robuste Verifikation (oder Implementierung), dass:**
- diese Edges auch dann gelten, wenn der Cursor in einer anderen Section derselben Note steht,
- idealerweise mit klar erkennbarer Kennzeichnung wie `scope: note` im Report.
**Warum ist das wichtig?**
- Das ermöglicht “globaler Kontext” pro Note, ohne alles in jede Section duplizieren zu müssen.
- Es ist eine UX-Optimierung: Nutzer kann “Meta-Verbindungen” an einer Stelle pflegen.
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## 5) Konfigurationsdateien Rolle & Interpretation (Mindnet-Strategie)
> Die folgenden Bereiche beschreiben eine **saubere, konsistente Interpretation**, wie Mindnet die Configs verwenden sollte.
> Konkrete Keys, die in Logs sichtbar waren (z.B. required_links, min_slots_filled_for_gap_findings, min_score_for_gap_findings) sind hier berücksichtigt.
### 5.1 chain_templates.yaml “Welche Ketten gibt es, wie werden sie gematcht?”
**Zweck:**
- Definiert Templates (Muster), z.B.:
- `trigger_transformation_outcome`
- `loop_learning`
- ggf. weitere (constraint_to_adaptation usw.)
**Template enthält typischerweise:**
- Slots (Rollen für Knoten): z.B. `trigger`, `transformation`, `outcome`, `experience`, `learning`, `behavior`, `feedback`
- Required Link Constraints (welche Slot-zu-Slot Verbindungen zwingend sind)
- Scoring/Matching-Parameter (ggf. weights, thresholds)
- Optional: template-level override für `required_links`
**Matching-Profile (wie in Logs sichtbar):**
- z.B. Profile: `discovery`, `decisioning`
- Parameter im Profil (sichtbar in Logs):
- `required_links` (strict vs soft)
- `min_slots_filled_for_gap_findings`
- `min_score_for_gap_findings`
- ggf. `maxTemplateMatches`
**Interpretation:**
- Templates liefern die “Soll-Struktur”
- Profile bestimmen “Wie streng” wir die Soll-Struktur im jeweiligen Workflow bewerten
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### 5.2 chain_roles.yaml “Welche rawEdgeTypes zählen als welche Rollen?”
**Zweck:**
- Mappt `rawEdgeType` → kanonische Rollen/EdgeRoles (z.B. `causal`, `influences`, `enables_constraints`, `provenance`).
- Diese Rollen sind Grundlage für:
- `no_causal_roles` Finding
- Link-Constraint-Satisfaction (Template erwartet “causal” zwischen Slots)
- Matching Score (welche Edges zählen für welches Template)
**Interpretation:**
- Wenn ein Edge-Typ nicht gemappt ist:
- Edge kann trotzdem im Graph auftauchen,
- aber Template/Constraint-Logik kann ihn nicht “verstehen” → führt zu Findings.
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### 5.3 analysis_policies.yaml “Wie noisy dürfen Findings sein?”
**Zweck:**
- Zentrale Policies für Findings:
- welche Finding-Codes existieren
- Default-Severity (info/warn/error)
- Profilabhängige Overrides
- Unterdrückungsregeln (z.B. suppress in soft mode, suppress wenn confirmed, suppress wenn Score hoch…)
**Interpretation:**
- Policies sind “produktseitige UX-Regeln”:
- Discovery: eher informativ, weniger warn
- Decisioning: klare Warnungen, wenn Qualität fehlt
- Der bereits umgesetzte Fix (`missing_link_constraints` nur in strict) ist exakt so eine Policy-Entscheidung (auch wenn technisch im Inspector gelöst).
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## 6) Ablauf des Chain Inspectors (Vorgehensweise in Mindnet)
Hier ist ein konsistenter “Pipeline”-Ablauf, der zu den Logs passt:
### Schritt 1: Kontext bestimmen
- Aktuelle Datei + aktuelle Section/Heading
### Schritt 2: Edges aus aktueller Note laden
- Outgoing aus der aktuellen Section extrahieren (oder aus einem definierten Block)
- (optional/offen) Note-Level Edges ebenfalls laden und für jede Section gültig machen
### Schritt 3: Nachbarn laden
- Backlinks (Notes, die auf die aktuelle Note verlinken) → incoming Kandidatenquellen
- Outgoing Neighbor Notes (Notes, auf die aktuelle Note verweist) → Nachbarschaft erweitern
### Schritt 4: Edges aus Neighbor Notes laden
- Aus den verlinkenden Notes die Edges extrahieren, die auf die aktuelle Note/Section zielen
- Canonicalization: rawEdgeTypes via chain_roles.yaml in Rollen überführen
### Schritt 5: Kandidatenfilter / Scopefilter anwenden
- Wenn `includeCandidates=false`:
- `scope: candidate` aus effective graph entfernen
- Optional weitere Filter:
- includeNoteLinks / includeSectionLinks
- direction (forward/backward/both)
- maxDepth (Traversal)
### Schritt 6: Pfade berechnen (Paths)
- Forward/Backward (oder both)
- BFS/DFS bis `maxDepth`
- Resultat: Pfadlisten mit nodes + edges
### Schritt 7: Template Matching
- Kandidatenknoten für Slots finden (via noteType + Nähe + Pfade)
- Links/Constraints prüfen (erwartete slot→slot Beziehungen)
- Score berechnen (z.B. per:
- Slots erfüllt
- Link constraints erfüllt
- “RoleEvidence” passend)
### Schritt 8: Findings berechnen (Gap-Heuristics)
Beispiele:
- `missing_slot_*` wenn wichtige Slots fehlen (abhängig von Profil-Thresholds)
- `one_sided_connectivity` wenn nur incoming oder nur outgoing
- `no_causal_roles` wenn Edges da, aber keine causal Rollen im effektiven Graph
- `missing_link_constraints` nur wenn effectiveRequiredLinks=true und slotsComplete=true, requiredLinks>0, linksComplete=false
### Schritt 9: Report ausgeben
- context, settings, neighbors, paths, findings, analysisMeta, templateMatches
- Transparenz: satisfiedLinks/requiredLinks/linksComplete bleiben sichtbar
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## 7) Strategien, die Mindnet verfolgen kann (Produkt-/UX-Strategie)
### Strategie A: Discovery (Exploration)
**Ziel:** Möglichst schnell “wo könnte eine sinnvolle Kette entstehen?” finden.
- required_links = false (Soft Mode)
- includeCandidates = true (optional)
- findings eher informativ (info), weniger warn
- Templates mehr als Vorschläge (“plausible/weak”), nicht als harte Bewertung
**Vorteil:** Nutzer bekommt schnell Hypothesen.
**Risiko:** Mehr Noise, mehr falsche Kandidaten muss per Policy gedämpft werden.
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### Strategie B: Decisioning (Qualitätskontrolle)
**Ziel:** Prüfung, ob eine Kette “wirklich steht” und als belastbar gelten kann.
- required_links = true (Strict Mode)
- includeCandidates = false
- findings: warn, wenn Slots/Links fehlen
- “confirmed” nur wenn link constraints komplett
**Vorteil:** Qualitätssicherung & Verlässlichkeit.
**Risiko:** Nutzer fühlt sich “blockiert”, wenn Graph noch im Aufbau ist.
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### Strategie C: Progressive Disclosure (hybrid)
**Ziel:** Nutzer nicht überfordern, aber zielgerichtet verbessern.
- Soft Mode für Einstieg
- Button/Toggle: “Strict prüfen”
- Candidate Edges als Vorschlag-Klasse (UI: “proposed edges”)
- Findings priorisieren: erst fehlende Slots, dann fehlende Links, dann Detail-Qualität
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## 8) Wie ein “kausaler Retriever” funktionieren könnte (Causal Retriever)
Ein kausaler Retriever ist die Komponente, die aus dem Vault/Graphen **relevante Kausalkontexte** für den aktuellen Abschnitt liefert idealerweise deterministisch, skalierbar und template-aware.
### 8.1 Retrieval-Ziele
- Finde Knoten/Edges, die **kausal relevant** sind zum aktuellen Kontext:
- Ursachen (backward)
- Wirkungen/Entscheidungen (forward)
- Bedingungen/Constraints (seitlich)
- Gib nicht nur Knoten zurück, sondern:
- Pfade (explainable)
- Evidence (wo steht das)
- Role-Interpretation (warum ist das causal/influences/etc.)
### 8.2 Retrieval-Inputs
- startNode = current section
- direction = forward/backward/both
- maxDepth
- roleFilter (optional): nur causal/influences/enables_constraints
- scopeFilter: includeCandidates, includeNoteLevel
- templateBias: bevorzugte Pfadformen (z.B. “experience→insight→decision”)
### 8.3 Retrieval-Algorithmus (praktisch)
**Variante 1: BFS mit Rolle-Gewichtung**
- BFS über Kanten
- Priorität/Score pro Frontier:
- causal > influences > provenance
- section-scope > note-scope > candidate (wenn candidates eingeschaltet, sonst candidate=∞)
- Stop, wenn:
- maxDepth erreicht
- genug Top-N Pfade gesammelt (z.B. topNUsed)
**Variante 2: Template-driven Retrieval**
- Wenn ein Template im Fokus ist:
- suche explizit nach Slot-Knoten (noteType matching)
- suche dann die minimalen Verbindungen, die Constraints erfüllen
- Gute Option für “Decisioning”: deterministisch prüfen.
**Variante 3: Two-phase Retrieval**
1) Kandidaten finden (Slots)
2) Verbindungen prüfen (Constraints)
→ Liefert sehr gut “warum fehlt Link X?” Diagnosen.
### 8.4 Output-Format
- `neighbors` (incoming/outgoing, mit evidence)
- `paths` (forward/backward, nodes+edges)
- plus “slot candidates” optional (für UI)
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## 9) Empfehlungen für robuste Tests (damit ihr nicht wieder im Kreis lauft)
### Was ist bereits ausreichend getestet (nicht wiederholen)
- includeCandidates Filterverhalten ✅
- missing_link_constraints Unterdrückung bei required_links=false ✅
- strict/soft required_links via profile/template override ✅
- “healthy graph” ergibt findings: [] ✅
- unmapped edge type triggert Diagnose ✅
### Was als einziges “neues” Testziel für Abschluss 0.4.x/Start 0.5.x taugt
- **Note-level edges / note-scope**: gelten Kanten “global” pro Note oder nicht?
**Minimal-Testdefinition (einmalig, reproduzierbar):**
1) In `02_event_trigger_detail.md` einen klaren Note-Level Block definieren (z.B. “## Note-Verbindungen”).
2) Edge dort definieren, die auf eine andere Note/Section zeigt.
3) Cursor in einer anderen Section derselben Note platzieren (z.B. “## Detail” oder “## Extra”).
4) Chain Inspector laufen lassen.
5) Erwartung:
- Edge erscheint trotzdem als outgoing/incoming
- evidence zeigt auf den Note-Level Block
- ideal: `scope: note`
Wenn das FAIL ist → klarer 0.5.0 Task.
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## 10) Implikationen für 0.5.x / 0.6.x (wohin sinnvoll weiter)
### 0.5.x (Stabilisierung)
- Note-level edge scope finalisieren (inkl. Report-Transparenz)
- policies (analysis_policies) als zentrale Noise-Steuerung weiter ausbauen
- Debug/Explainability weiter verbessern (effectiveRequiredLinks pro Match explizit ausgeben)
### 0.6.x (UX & Workflows)
- Actionable Findings: “Was genau soll ich ändern?” inkl. Vorschlagtext oder Snippet
- UI-Toggles: Strict/Soft, Candidates on/off
- Template Authoring Tools: Linter, “Warum kein Match?”
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## 11) Kurzes “Was heißt das für Mindnet im Alltag?”
- Im Discovery-Modus: Mindnet ist ein **Explorationswerkzeug** (Hypothesen + Hinweise, wenig Warnungen).
- Im Decisioning-Modus: Mindnet ist ein **Qualitätsprüfer** (strict, wenige false positives).
- Der nächste große Hebel ist Note-scope: Damit wird Pflege einfacher und Ketten werden “wartbarer”.
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## 12) Appendix: Beispielhafte Report-Signale (Interpretationshilfe)
- `findings: []` + `confidence: confirmed`
→ Template passt sauber (Slots + Links vollständig im gewählten Modus).
- `linksComplete=false` aber `required_links=false` und **kein** `missing_link_constraints`
→ Soft Mode: bewusst kein “Warn-Noise”, aber Transparenz bleibt.
- `no_causal_roles`
→ Edges existieren, aber keine davon wird als “causal” interpretiert (Mapping oder rawEdgeType Problem).
- `edgesUnmapped > 0`
→ chain_roles unvollständig oder Edge-Typ ist neu/fehlerhaft geschrieben.
- `effectiveIncoming=0` bei includeCandidates=false, aber incoming candidate-edge existiert
→ Filter funktioniert wie geplant.
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ENDE