--- title: "Kanshō – Runtime, Migrationen und Deploy" version: "0.1" status: "Arbeitsstand" date: "2026-09-07" product_family: "Jinkendo" document_role: "Technical Chapter / Runtime / Deploy / Migrations" parent_document: "technische_zielarchitektur.md" --- # Kanshō – Runtime, Migrationen und Deploy Kanonisches Home für Container-Start, Schema-Evolution und Gitea-Pipelines. Mitai-Referenz: `MIGRATION_DEPLOY_DESIGN_PRINCIPLES.md`, `docker-compose.yml`, `docker-compose.dev-env.yml`, `.gitea/workflows/`. ## 1. Umgebungen Muster der Familie: zwei Umgebungen, zwei Branches. | Umgebung | Git-Branch | Rolle | |---|---|---| | Development | `develop` | Auto-Deploy nach Push | | Production | `main` | Auto-Deploy nach Merge | **Status: entschieden** als Betriebsmuster. Konkrete Domains, Host-Pfade und **Produktions-Ports** sind **offen** und werden nicht aus Mitai (`3002`/`8002`, `3099`/`8099`, `bodytrack/`) kopiert. Lokale Entwicklung (ohne Docker) verwendet eigene Ports, nicht die Vite-/FastAPI-Defaults und nicht die Ports anderer lokaler Repos: | Dienst | Port | Bindung | |---|---|---| | Frontend (Vite) | 5188 | `strictPort`, kein Ausweichen | | Backend (Uvicorn) | 8018 | explizit | Nicht verwenden: 5173, 5174, 4000, 4001, 8000. Hypothese für spätere Benennung: `kansho.jinkendo.de` / `dev.kansho.jinkendo.de`, analog zur Foundation-Tabelle. Nicht festgelegt. ## 2. Container Docker Compose mit mindestens: - Frontend (Nginx + gebündelte PWA in Prod; Vite-Dev optional lokal) - Backend (FastAPI) - PostgreSQL 16 Secrets und SMTP nur in Server-`.env`, nicht im Repository. Vorlage: `.env.example`. Watchtower oder gleichwertiges Image-Update: Mitai-Betrieb, für Kanshō **später prüfen**. ## 3. Schema-Migrationen **Status: entschieden** (Muster) 1. Nummerierte SQL-Dateien `backend/migrations/XXX_*.sql`. 2. Tracking-Tabelle `schema_migrations`. 3. Startup: Postgres ready → Migrationen → App-Prozess. 4. Idempotenz wo möglich (`IF NOT EXISTS`). 5. Kein automatisches Schema-Downgrade. Greenfield-Basis analog Mitai `schema.sql` ist zulässig. Änderungen danach nur über nummerierte Migrationen. Fail-fast beim Start, wenn Migrationen scheitern. Kein stilles Weiterlaufen mit Drift. ## 4. Gitea CI/CD Mitai-Pipeline als Vorlage: ```text push develop → deploy-dev.yml → compose build/up → Healthcheck push/PR nach Tests → test.yml (pytest, Frontend-Build) merge in main → deploy-prod.yml ``` **Status: bevorzugte Richtung.** Workflow-Dateien erst anlegen, wenn Code und Runner-Pfade existieren. Kanshō-Repo liegt bereits auf Gitea (`Lars/Kansho`). HTTPS-Push ist eingerichtet. ## 5. Was Deploy nicht übernimmt - Blue-Green oder Multi-Region - Automatisches Rollback der Datenbank - Mitai-Verzeichnisnamen auf dem Pi - Fachliche Datenberechnungen ## 6. Entscheidungsstand | Thema | Stand | Status | |---|---|---| | Compose + Postgres + nummerierte SQL-Migrationen | ja | entschieden | | develop → Dev, main → Prod | ja | entschieden | | Ports/Domains/Hostpfade | Prod offen; lokal Frontend 5188 / Backend 8018 | lokal festgelegt, Prod offen | | Gitea Workflows | Mitai-Muster | bevorzugte Richtung | | Auto-Rollback | nein | verworfen | | Urlaubs-Laptop ohne Docker/SQLite | Ist bis Transfer Welle 1 | dokumentiert 2026-09-07 | | Transfer vor Postgres | SQLite-Restore auf dem Heimrechner zuerst | entschieden als Reihenfolge | ## 7. Offene Fragen 1. Läuft Kanshō auf demselben Raspberry-Pi-Host wie Mitai, mit eigenen Compose-Projekten? 2. Gemeinsames oder separates Postgres? 3. Backup-Rhythmus und Restore-Übung vor erstem persönlichen Dialogdatenbestand. Die Urlaubs-SQLite-Restore auf dem Heimrechner (Welle 1) ist diese Übung für den bestehenden Datenbestand; Produktions-Backup für Postgres bleibt offen. ### 7.1 Lokales Backup für die Urlaubs-Testphase (2026-08-25) Kein Ersatz für Produktions-Backup, Docker oder Verschlüsselung. - Erzeugen: `.\scripts\backup-local.ps1 create` oder `python backend\local_backup.py create --out ` - Standardziel: `local-backups/` (gitignoriert) - Wiederherstellen: `.\scripts\backup-local.ps1 restore -Archive -Confirm`; bestehender Stand nur mit `--replace` nach automatischem Sicherheitsbackup - SQLite-Backup-API, Journalmedien, Manifest mit Checksummen. Keine `.env` oder Keys. Das Archiv kann persönliche unverschlüsselte Daten enthalten. ### 7.2 Transfer Laptop → Heim-Entwicklung und Server (2026-09-07) Die Urlaubsinstanz lief ohne Docker auf SQLite (`backend/data/kansho.sqlite`, Ports 5188/8018). Persönliche Dialog- und Journaldaten liegen nicht in Gitea. **Reihenfolge entschieden:** zuerst Kontinuität (Clone + SQLite-Restore + Smoke), danach Betriebsrahmen (Compose, Postgres 16, Gitea-Runner). Postgres bleibt Ziel; `backend/db.py` ist weiterhin SQLite. Ein direkter Sprung „Laptop-SQLite nach Prod-Postgres“ ohne Zwischen-Restore ist verworfen. Kanonisches Session-Handover: `environment_handover.md`. Aufträge: `../../work_orders/laptop_closeout.md`, `../../work_orders/home_environment_setup.md`. Laptop-Backup dieser Session: `local-backups/kansho-20260907-055703.zip` (nur lokal, gitignoriert). `.env` reist getrennt. Noch nicht im Repository: Dockerfiles, Compose, `.gitea/workflows/`, Postgres-Adapter. Mitai unter `C:\dev\mitai` bleibt Muster, nicht Quelle für Ports oder `bodytrack/`-Pfade. ## 8. Querverweise - Technisch: `product_frame_and_stack.md`, `security.md`, `environment_handover.md`, `mvp_implementation.md` §1 - Fachlich: Offline und Sync bleiben `memory_storage_and_offline.md`; Deploy löst Offline nicht. - Mitai: `MIGRATIONS.md`, `.gitea/workflows/`