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a3b9e66ed1
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aa86b25ecd
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@ -142,6 +142,36 @@ Der Zugriff ist rollenbasiert und nicht für reguläre Nutzer vorgesehen.
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Dieses Prinzip ist fachlich bereits entschieden; genaue UI, Berechtigungen und technische Implementierung werden später spezifiziert.
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## 2.8 Schutz vor Übervereinfachung
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Die Zielarchitektur folgt ausdrücklich **nicht** dem Prinzip, den internen Kern möglichst klein oder einfach zu halten.
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Ziel ist vielmehr:
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> **maximale Nutzereinfachheit bei ausreichender interner Intelligenz und Differenzierung.**
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Daraus folgt für den Konzeptdialog:
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- Fachliche Komplexität wird nicht allein deshalb entfernt, weil sie technisch unbequem ist.
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- Interne Modelle dürfen komplex sein, wenn sie zur langfristigen Produktfähigkeit erforderlich sind.
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- Die Benutzeroberfläche abstrahiert interne Komplexität.
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- Automatisierung und KI-gestützte Strukturierung sollen Verwaltungsaufwand vom Nutzer fernhalten.
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- Vor jeder größeren Vereinfachung ist ein Capability-Check durchzuführen.
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### Capability-Check vor Modellvereinfachungen
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Vor einer strukturellen Vereinfachung wird geprüft:
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1. Welche bereits beschlossenen Anforderungen benötigen die Struktur?
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2. Welche später vorgesehenen Fähigkeiten könnten betroffen sein?
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3. Welche Integrationen hängen davon ab?
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4. Welche Langzeitfunktionen wie Memory, Self Model, Threading, Provenance oder Konsolidierung würden eingeschränkt?
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5. Ist die Vereinfachung reversibel?
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6. Kann die wahrgenommene Komplexität stattdessen auf UX-Ebene reduziert werden?
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Erst wenn diese Prüfung keine relevanten Funktionsverluste zeigt, soll eine interne Vereinfachung vorgenommen werden.
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# 3. Vorgeschlagene Repository-Struktur
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```text
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@ -1163,6 +1193,9 @@ Die Entscheidung wird anhand konkreter Situationen geprüft.
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Bewusst problematische oder widersprüchliche Situationen werden getestet.
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Zusätzlich wird bei strukturellen Vereinfachungen ein **Capability-Check** durchgeführt, damit keine bereits vorgesehenen Kernfähigkeiten unbeabsichtigt verloren gehen.
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## Schritt 5 – Entscheidung
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Ergebnis wird klassifiziert als:
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@ -1142,6 +1142,52 @@ Kanshō übernimmt kein Vital-, Ernährungs- oder Gesundheitstracking.
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## 20.1 Einfachheit an der Oberfläche, Intelligenz im Kern
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Ein zentrales Architektur- und Produktprinzip lautet:
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> **Kanshō soll für den Nutzer einfach wirken, ohne deshalb intern einfach sein zu müssen.**
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Die fachliche und technische Modellierung darf nicht allein mit dem Ziel reduziert werden, möglichst wenige interne Objekte, Zustände oder Beziehungen zu besitzen.
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Vereinfachung ist nur dann sinnvoll, wenn dadurch keine wesentlichen Fähigkeiten verloren gehen.
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Insbesondere muss die interne Architektur ausreichend differenziert bleiben, um langfristig folgende Anforderungen erfüllen zu können:
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- mehrere parallele und sich entwickelnde Dialogfäden,
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- langfristige Erinnerung über Monate und Jahre,
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- kontextabhängige Wiederaufnahme früherer Themen,
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- Reflection Spaces mit überlappenden Lebensbereichen und Rollen,
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- dynamische Bildung und Konsolidierung von Strukturen,
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- zeitliche Entwicklung von Erkenntnissen und Selbstbeschreibungen,
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- Unterscheidung zwischen Beobachtung, Interpretation, Hypothese und bestätigter Erkenntnis,
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- nachvollziehbare Provenance und Confidence,
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- ein versionierbares Self Model,
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- ein langfristig lernendes Writing Profile,
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- Reflection Frontiers und noch ungeklärte Zusammenhänge,
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- Integration von mindnet, Obsidian, Kairo, Mitai und Shinkan,
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- kontextabhängige Auswahl relevanter Informationen,
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- rollenbasierte Diagnose- und Transparenzansichten,
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- spätere Erweiterbarkeit ohne grundlegenden Umbau des Kernmodells.
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Die normale Benutzeroberfläche soll diese interne Differenzierung weitgehend abstrahieren.
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Damit gilt:
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**Komplexität darf unter der Motorhaube existieren, wenn sie fachlich notwendig ist.
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Komplexität soll aber nicht ungefiltert an den Nutzer weitergereicht werden.**
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Eine interne Vereinfachung darf daher niemals ausschließlich mit dem Argument erfolgen, dass das zugrunde liegende Modell dadurch leichter implementierbar wird.
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Vor jeder wesentlichen Modellvereinfachung soll geprüft werden:
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1. Welche heutigen Fähigkeiten hängen von der betreffenden Struktur ab?
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2. Welche bereits vorgesehenen späteren Fähigkeiten würden dadurch erschwert oder unmöglich?
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3. Kann dieselbe Nutzervereinfachung auch durch UX, Automatisierung oder KI-gestützte Strukturierung erreicht werden?
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4. Ist die Entscheidung später ohne grundlegende Migration oder Redesign reversibel?
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# 21. Produktprinzipien
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Aus dem bisherigen Dialog lassen sich folgende Leitprinzipien ableiten.
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@ -1186,6 +1232,15 @@ Wichtige Inhalte sollen nicht ausschließlich in proprietären internen Datenstr
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Das System soll über Monate und Jahre eine nachvollziehbare persönliche Entwicklung unterstützen.
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## 21.11 Simple Experience, Rich Core
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Die Benutzererfahrung soll möglichst einfach, natürlich und wenig administrativ sein.
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Die interne fachliche und technische Architektur darf dagegen so differenziert sein, wie es zur Erfüllung der Produktvision notwendig ist.
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„Einfachheit“ ist primär ein UX-Ziel und kein Selbstzweck für die Kernarchitektur.
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# 22. Bewusste Nicht-Ziele
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@ -1272,6 +1327,8 @@ Die folgenden Punkte sind bewusst noch nicht entschieden.
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| Sichtbarkeit interner Struktur | normale Nutzer sehen nur relevante, kuratierte Strukturen | entschieden |
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| Admin-/Developer View | interne KI-Strukturen müssen für Test, Entwicklung und Administration inspizierbar sein | entschieden |
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| Zugriff Diagnoseansicht | nur für berechtigte Rollen, z. B. Hauptadmin / Entwickler | entschieden, Rollenmodell später zu spezifizieren |
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| Architekturprinzip | einfache UX bei maximal sinnvoller interner Intelligenz und Differenzierung | entschieden |
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| Vereinfachung | interne Modelle dürfen nicht so weit reduziert werden, dass bestehende oder geplante Kernfähigkeiten verloren gehen | entschieden |
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| Produktname Kanshō | Arbeitstitel | offen |
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