--- title: "01_SV_Progressionsaudit" source_workbook: "SV_Progressionsaudit_Anfaengerinnen_v0_1.xlsx" source_sheet: "01_SV_Progressionsaudit" migration_mode: "vollständiger Zellinhalt" --- # 01_SV_Progressionsaudit Quelle: `sources/raw/SV_Progressionsaudit_Anfaengerinnen_v0_1.xlsx` - Blatt `01_SV_Progressionsaudit`. > Diese Datei ist eine vollständige Markdown-Migration des Tabellenblatts. Sie ist keine inhaltliche Kurzfassung. Leere Zellen und Merge-Strukturen werden soweit möglich als leere Tabellenfelder erhalten. | SV-Progressionsaudit – Technikbestand für Anfängerinnen | | --- | | Die Reihenfolge aus der bereitgestellten Technik-Sammlung wird als erprobte Vorsortierung behandelt. Der Audit bewertet zunächst Lernkern, Voraussetzungen, mögliche Steigerung, Sicherheit und Einheitenfenster. Er ersetzt noch keine vollständigen Übungsbeschreibungen. | | Nr. | Ausgangssituation | Technik / Arbeitstitel | Vorläufige Familie | Tatsächlicher Lernkern | Voraussetzungen | Grundform für Anfängerinnen | Sinnvolle Progression | Druck-/Komplexitätssteigerung | Vollständige Handlungskette | Sicherheits- und Dosierungspunkt | Rolle männlicher Szenariopartner | Vorläufige Einheitenposition | Anfänger-Eignung | Auditstatus | Konkreter Prüfbedarf | Trainerentscheidung | Eigene Anmerkung | | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | | 1 | Ein Handgelenk, einhändig, gleichseitig | Ruckartig gegen die Daumenrichtung lösen | F1 Handgelenkgriffe | Erleben, dass ein einfacher Griff ohne Kraftvergleich lösbar ist; sofort wieder Bewegungsfreiheit herstellen. | Grundstand; freie Bewegungsrichtung; Partnerin lässt nach erfolgreicher Lösung los. | Kooperativer statischer Griff, bekannte Hand, langsame Bewegung, danach Schritt zurück/seitlich. | Partnerwechsel → andere Hand → aus leichtem Zug → mit Stimme/STOP → ohne Vorankündigung. | Griffkraft dosiert erhöhen; Bewegung hinzufügen; Startposition variieren. | Lösen → Abstand → Orientierung → Weggehen/Hilfe. | Hand-/Daumengelenke nicht verdrehen; keine ruckartige Gegenbewegung bei festgestelltem Gelenk. | Erst nach sicherer Grundform; definierte Griffstufe; kein Nachfassen ohne Auftrag. | E1 Einführung; E2–E4 kurze Wiederaufnahme | hoch | tragfähige frühe Kerntechnik | Zeitbedarf und konkrete Partnerkommandos festlegen. | | | | 2 | Ein Handgelenk, beidhändig gehalten | Herausdrehen mit Unterstützung der freien Hand und Ausfallschritt | F1 Handgelenkgriffe | Ungünstigere Kraftverhältnisse über Struktur, zweite Hand und Bewegung ausgleichen. | Technik 1; stabiler Stand; zweite Hand gezielt einsetzen. | Statischer Griff, klare Bewegungsrichtung, kooperativer Widerstand. | Andere Seite → Zugrichtung → Griff höher/tiefer → Anschluss an Distanz. | Moderater Zug; Griffkraft; kürzere Reaktionszeit. | Lösen → Körperachse stabilisieren → Abstand/Flucht. | Keine schmerzhafte Hebelwirkung auf Partnerhand; Schrittweg freihalten. | Später als Technik 1; Widerstand vorab vereinbaren. | E2 Einführung; E3–E5 Wiederaufnahme | hoch | tragfähige Aufbauvariante | Prüfen, ob Ausfallschritt immer funktional oder nur eine Variante ist. | | | | 3 | Ein Handgelenk diagonal gehalten | Schritt nach vorne auf den Angreifer zu | F1 Handgelenkgriffe | Nicht reflexhaft im Kraftzug rückwärts bleiben; Drucklinie und Distanz aktiv verändern. | Technik 1; defensive Haltung; Bewegung nach vorne sicher verstanden. | Bekanntes diagonales Griffbild; Partnerin hält kontrolliert und bleibt stehen. | Andere Seite → leichter Zug → Kombination mit Schwimmbewegung/Abstreifen. | Bewegter Start; Griffwechsel; Wahl zwischen Vorwärts- und Seitwärtsoption. | Drucklinie verändern → lösen → seitlich austreten → Flucht. | Kollision und Kopfkontakt vermeiden; Vorwärtsbewegung nicht als Universalregel vermitteln. | Nur kontrollierte Reaktion; kein unvorhersehbarer Gegenschlag. | E3 Einführung; E4–E6 Variation | mittel bis hoch | tragfähig, Begründung präzisieren | Funktion des Schritts und eigentliche Lösungsmechanik genauer beschreiben. | | | | 4 | Beide Handgelenke gehalten | Eine Hand über die andere schlagen/drehen; Abstreifen; optional Yoko Ura Ken Uchi | F1 Handgelenkgriffe | Aus symmetrischer Kontrolle eine Seite freimachen und Handlungsfähigkeit zurückgewinnen. | Techniken 1–2; Rotationsrichtung; sichere Schlagdistanz. | Ohne Konter, langsam und kooperativ; zuerst nur eine Hand befreien. | Rollenwechsel → Griffkraft erhöhen → nach Lösung sofort Distanz; Konter nur am Zielmedium. | Unbekannte Handposition; leichter Zug; männlicher Partner. | Eine Hand lösen → zweite sichern/abstreifen → Wirkung/Distanz → Flucht. | Kein Rückhandschlag ins Gesicht; Konter nur Pratze/markiertes Ziel. | Nach sicherer Grundform; Griffkraft und Nachfassen fest definiert. | E3 oder E4 Einführung; E5–E6 Wiederaufnahme | hoch | tragfähige Aufbauvariante | Konter als optionale zweite Stufe getrennt ausweisen. | | | | 5 | Schubsen von vorne oder Seite | Stabiler Stand | F0 Körperbasis | Gleichgewicht, Beweglichkeit und Handlungsbereitschaft bei äußerem Druck erhalten. | Keine; kann sehr früh eingeführt werden. | Leichter Druck mit offenen Händen; Füße beweglich; keine starre Position. | Richtung wechseln → überraschungsarm → mit Schritt/STOP → Anschluss an Griffbefreiung. | Druckrichtung, Intensität und Zeitpunkt variieren. | Stabilisieren → Hände verfügbar → Abstand/Winkel → handeln. | Kein Stoß gegen unvorbereitete Teilnehmerin; Fallraum frei. | Kann früh dosiert eingesetzt werden; keine Kraftprüfung. | E1 Einführung; durchgehend als Reaktivierung | sehr hoch | Grundlage | Bezeichnung 'stabiler beweglicher Stand' verwenden. | | | | 6 | Potenzieller Angriff steht bevor | Defensive Kampfeshaltung mit offenen Händen | F0 Körperbasis | Defensive Außenwirkung, Schutzbereitschaft und gute Ausgangsposition verbinden. | Stabiler beweglicher Stand. | Offene Hände, Ellbogen nah, Blick/Abstand, natürliche Sprache. | Mit STOP → Schritt/Winkel → Griffbefreiung → Schlagsschutz. | Partner nähert sich; unterschiedliche Distanzen; Entscheidungszeit verkürzen. | Position → Grenze → Schutz/Lösen → Flucht. | Nicht zur martialischen Pose machen; Schulter-/Handspannung vermeiden. | Als Szenariopartner nur Annäherung nach klarer Vorgabe. | E1 Einführung; alle Einheiten | sehr hoch | Grundlage | Begriff im Frauenkurs ggf. 'defensive Schutzhaltung'. | | | | 7 | Versuch zu greifen, schlagen oder würgen | Fassen durch Schwimmbewegung mit Vorwärtsbewegung verhindern | F2 Frühes körperliches Unterbrechen | Angriff früh stören, Kontaktlinie verlassen/öffnen und Initiative zur Flucht gewinnen. | Defensive Haltung; Stand; sichere Partnerdistanz. | Langsames Greifen mit einer Hand; Schwimmbewegung ohne Zielangriff. | Andere Hand → schnelleres Greifen → Kombination mit Handballen/Pratze → mehrere Angriffsbilder. | Reaktionszeit verkürzen; Bewegungsdruck; unbekanntes Greifmuster. | Unterbrechen → Wirkung/Abstand → seitlich/vorbei → Flucht. | Finger-/Schulterkontakt kontrollieren; Augen, Kehlkopf und Nase nur Zielmedium/Trockenform. | Geeignet nach Grundform; Angriffsweg und Geschwindigkeit vorab festlegen. | E3 oder E4 Einführung; E5–E10 wiederholen | hoch | zentrale Brückentechnik | Vorwärtsbewegung als Option, nicht als absolute Regel formulieren. | | | | 8 | Schläge zum Kopf | Schutzhaltung gegen Schläge zum Kopf | F3 Schlagsschutz | Kopf schützen, beweglich bleiben und unter Angriff weiterhandeln. | Defensive Haltung; Raumbewegung; klare Kontaktregeln. | Langsame Pratzen-/Softstickangriffe; Schutzposition und Bewegung. | Kreisbewegung → Winkelwechsel → Vorwärts-/Seitwärtsausstieg → Gegenwirkung am Zielmedium. | Frequenz erhöhen; mehrere Schlagrichtungen; begrenzte Dauer. | Schützen → bewegen → Raum öffnen → Flucht/Hilfe. | Nur weiche Zielmedien; keine harten Kopftreffer; Nacken/Ohren beachten. | Männlicher Partner erst nach sicherer Schutzform; Schlagintensität abgestuft. | E4 oder E5 Einführung; E6–E10 Progression | hoch | tragfähige Kerntechnik | Erfolgskriterium nicht 'aushalten', sondern schützen und herauskommen. | | | | 9 | Schläge zum Kopf | Angreifer versucht mit Pratzen/Softstöcken durchzukommen | F6 Belastungsübung | Schutzform unter wiederholtem Reiz aufrechterhalten und aktiv aus der Lage herausarbeiten. | Technik 8 stabil; Stopp-Signal; Kondition und Bewegungsraum. | Sehr kurze Intervalle, ein Angreifer, klarer Ausgang. | Dauer/Frequenz steigern → Richtungen variieren → klarer Fluchtpunkt. | Mehr Reize, aber nie gleichzeitig alle Parameter erhöhen. | Schützen → bewegen → Ausgang erreichen → Hilfe. | Kein Härte- oder Aushaltetest; Belastung individuell; Trefferwirkung minimieren. | Nur geschult und dosiert; Widerstandsstufe angekündigt. | E6 oder E8; optional E10 | mittel | Belastungsübung, keine neue Technik | Erfolg und Abbruchkriterien operationalisieren. | | | | 10 | Schläge zum Körper / mehrere Angreifer | Mit Widerstandsband zur Pratze vorarbeiten | F6 Belastungsübung | Unter Mehrfachreizen zielgerichtet weiterhandeln und einen Ausgang erreichen. | Schlagsschutz; Zielbewegung; hohe Gruppensicherheit. | Reduzierte Version mit einem Reiz und leichtem Widerstand. | Reize schrittweise ergänzen; klare Zielpratze; kurze Intervalle. | Nur eine Belastungsdimension pro Steigerung; keine chaotische freie Attacke. | Schützen → Ziel erreichen → Kontakt beenden → Flucht. | Sturzrisiko durch Band/Gürtel; keine Kopf-/Halsangriffe; Belastung individuell. | Nur erfahrene Szenariopartner; Trainer stoppt aktiv. | E8 oder E10 optional | bedingt | optional, hoher Steuerungsbedarf | Prüfen, ob Lernwert gegenüber einfacheren Belastungsformen ausreichend ist. | | | | 11 | Revers/Kleidung ein- oder beidhändig gehalten | Ablenkung/Ohrfeige auf den Haltearm | F4 Kleidung und enge Nähe | Hemmung überwinden, Haltearm beeinflussen und Grifföffnung vorbereiten. | Stand; Distanz; Wirkung am Zielmedium; klare Kontaktgrenzen. | Schlag nur auf Pratze/Unterarmziel, dann Griff lösen. | Ein-/beidhändig → Zug → Wandnähe → Kombination mit Drosselgrube. | Griffkraft und Zug; überraschungsarm; Partnerwechsel. | Wirkung → Griff lösen → Abstand → Flucht. | Keine Ohrfeige ins Gesicht; Unterarmkontakt dosieren. | Definierter Griff, keine freie Folgeattacke. | E5 Einführung; E6–E7 Wiederaufnahme | hoch | tragfähige Kerntechnik | Genauen Wirkmechanismus und Zielkontakt festlegen. | | | | 12 | Revers/Kleidung gehalten | Druck auf die Drosselgrube zum Lösen | F4 Kleidung und enge Nähe | Schmerz-/Druckwirkung als einfache Löseoption einsetzen und sofort aussteigen. | Technik 11 oder sichere Nahdistanz; genaue Zielkenntnis. | Zielpunkt zunächst zeigen; Druck am Partner stark dosiert oder über Schutz-/Zielmedium. | Ein-/beidhändig → Zug → Wandnähe → Anschluss an Distanz. | Druckdosierung; Griffkraft; Bewegung. | Wirkung → Loslassen nutzen → Abstand/Flucht. | Vorderer Hals empfindlich; keine unkontrollierte Maximalkraft im Partnertraining. | Nur geschult, klar vereinbarte Druckgrenze; sofortiges Lösen. | E5 oder E6; späterer Aufbau | mittel | tragfähig unter klarer Dosierung | Praktische Dosierungs- und Schutzregel dokumentieren. | | | | 13 | Revers/Kleidung gehalten | Drosselgrube plus Kontrolle und Bodenfixierung | F7 Kontrolle/Fixierung | Angreifer kontrollieren statt nur aussteigen. | Technik 12; Boden-/Kontrollkompetenz; rechtlich/taktische Zielklarheit. | Für Kernkurs nicht als Grundform vorgesehen. | Allenfalls Demonstration/Trainerfortbildung. | Hohe Komplexität und lange Kontaktzeit. | Nicht primärer Kursweg; Flucht hat Vorrang. | Halsdruck, Sturz und Fixierung mit erhöhtem Risiko. | Nicht für freien Einsatz durch Szenariopartner. | Nicht Kernkurs; optional Trainerwissen | niedrig | für Anfängerinnen nicht priorisieren | Nur aufnehmen, wenn klarer spezieller Zweck außerhalb Kernkurs besteht. | | | | 14 | Druck und Halten gegen eine Wand | Drosselgrube unter erschwerter Ausgangslage | F5 Wand/enge Lage | Bekannte Wirkungstechnik unter eingeschränktem Bewegungsraum anwenden. | Technik 12; Wandkontakt sicher; Schutzposition. | Leichter Wanddruck, statische Ausgangslage, klare Druckgrenze. | Winkel/Zug variieren → stärkerer Körperdruck → männlicher Partner. | Raum enger; Widerstand höher; aber kein freier Angriff. | Wirkung → Drucklinie verlassen → Abstand/Flucht. | Kopf-/Wirbelsäulenkontakt zur Wand vermeiden; Halsdruck dosieren. | Erst spät; Trainer kontrolliert Druck und Wandabstand. | E6 oder E8 | mittel | spätere Kontextvariation | Prüfen, ob vor oder nach mechanischer Wandbefreiung sinnvoller. | | | | 15 | Druck und Halten gegen eine Wand | Mechanische Wandbefreiung mit Beinabdruck und Rotation | F5 Wand/enge Lage | Wand als Stütze nutzen, Griff-/Armstruktur brechen und seitlich herauskommen. | Stand; Rotationsbewegung; sichere Schulterbeweglichkeit. | Sehr langsame Teilbewegungen: Beinposition, Armfädeln, Griff, Rotation. | Gesamtbewegung → andere Seite → leichter Druck → männlicher Partner. | Druck und Griffkraft erhöhen; Ausgangsseite variieren. | Lösen → seitlich austreten → Distanz/Flucht. | Schulter-/Ellbogenbelastung; kein Kopfanschlag; Wandfläche sichern. | Nur nach sicherer Teiltechnik; kein plötzliches Nachdrücken. | E6 oder E8 | mittel bis hoch | tragfähige spätere Technik | Bewegungsablauf in Teilziele zerlegen. | | | | 16 | Würgen – Einstieg | Kinn senken, Schultern anheben, Handlungsfenster öffnen | F8 Würgen | Schock und Panikreaktion reduzieren, Hals schützen und sofortige Handlung einleiten. | Defensive Haltung; informierte Zustimmung; klare Druck-/Abbruchregel. | Hände anlegen; kontrollierter frontaler Druck auf den vorderen Hals; sofort Kinn/Schultern und nächste Handlung. | Leichter Druck → kurze Haltephase → direkter Übergang in Befreiung → männlicher Partner. | Druck und Bewegung nur dosiert steigern; keine Zeit- oder Aushalteprüfung. | Hals schützen → Griff lösen/Wirkung → Distanz → Flucht/Hilfe. | Druck auf Kehlkopf/Atemweg ist medizinisch relevant; kein maximaler Druck, kein Bewusstlosigkeitstest, sofortiger Abbruch bei Symptomen. | Nur geschult; Intensität individuell; Alternative ohne Halsdruck anbieten. | E7 oder E8 vor Würgebefreiungen | mittel | realistischer, sensibler Einstieg | Konkrete Druckstufen, Dauer, Ausschlusskriterien und Nachbeobachtung festlegen. | | | | 17 | Beidhändiges Würgen von vorne | Befreiung ohne Schlagtechnik durch Schritt, Armstreckung und Rotation | F8 Würgen | Unter frontaler Halskontrolle Struktur, Rotation und unmittelbaren Ausstieg nutzen. | Technik 16; Ausfallschritt; Rotation; Schulterbeweglichkeit. | Griff ohne oder mit sehr leichtem Druck; langsame Gesamtbewegung. | Leichter Druck → Vor-/Rückwärtsdruck → Wandnähe → männlicher Partner. | Widerstand, Bewegung und Zeitdruck schrittweise. | Hals schützen → lösen → Angreifer passieren/Distanz → Flucht. | Handgelenk/Schulter des Partners; Halsdruck; Gleichgewicht. | Definierte Griffkraft; sofortiges Freigeben bei erfolgreicher Rotation. | E8 Einführung; E9/E10 Wiederaufnahme | mittel bis hoch | tragfähige spätere Kerntechnik | Prüfen, ob die Rotationsrichtung für beide Seiten gesondert trainiert wird. | | | | 18 | Beidhändiges Würgen von hinten | Befreiung ohne Schlagtechnik durch Schritt, Armstreckung und Rotation | F8 Würgen | Orientierungslosigkeit von hinten überwinden und über Struktur/Rotation aussteigen. | Technik 16–17; Schritt nach vorne; sichere Drehung. | Griff ohne Druck; klare Seite; langsame Bewegung. | Andere Seite → leichter Zug/Druck → unbekannte Seite → männlicher Partner. | Überraschungsgrad erst spät; Widerstand dosiert. | Hals schützen → lösen/drehen → Abstand → Flucht. | Kein Ruck am Hals; Stolperraum frei; Schulter/Handgelenk schützen. | Keine echte Überraschung in Anfängerphase; Angriff ankündigen. | E8 oder E9; E10 Integration | mittel | spätere Aufbauvariante | Rollen- und Startsignal sehr klar definieren. | | | | 19 | Rückenlage, Angreifer versucht zwischen die Beine zu kommen | Beine/Knie schließen und Hüftwinkel verändern | F9 Boden / sexualisierte Zwangslage | Zugang zum Körper erschweren, Distanz mit Beinen/Hüfte organisieren und aktiv bleiben. | Bodenorientierung; sichere Partnerarbeit; Einstieg sexualisierte Gewalt abgeschlossen. | Langsame Annäherung; klare Stopplinie; Hüftbewegung ohne Kraftkampf. | Annäherungsrichtung variieren → Griffversuch → männlicher Partner → kurze Belastungsintervalle. | Druck/Tempo schrittweise; keine freie Vergewaltigungssimulation. | Zugang verhindern → Distanz → aufstehen/wegbewegen → Hilfe. | Knie/Hüfte; kein Druck auf Brust/Hals; klare intime Kontaktgrenzen. | Nur geschult; Zustimmung je Durchgang; Beobachteroption gleichwertig. | E8 oder E9 nach Bodenbasis | mittel | sensible spätere Kernübung | Vorstufe 'sicher fallen/liegen, Distanz mit Füßen, geschütztes Aufstehen' fehlt in Liste. | | | | 20 | Rückenlage, Angreifer zwischen den Beinen | Hüfte drehen, Fuß an Hüfte, wegdrücken | F9 Boden / sexualisierte Zwangslage | Aus enger Bodenlage Struktur schaffen, Gewicht verschieben und Distanz herstellen. | Technik 19; Bodenbewegung; Fuß-/Hüftposition. | Kooperativer Partner ohne Oberkörperdruck; Bewegung in Teilschritten. | Mehr Gewicht → Armkontakt → Wegdrücken und geschütztes Aufstehen. | Druck/Griff variieren; männlicher Partner; begrenzte freie Wahl. | Distanz schaffen → Beine zwischen Körper → aufstehen → Flucht. | Knie/Hüfte/Rücken; kein unkontrolliertes Fallen; keine Intimkontakte. | Partnergewicht und Position exakt steuern. | E8 oder E9; E10 Integration | mittel | tragfähige Boden-Kerntechnik | Arm-Einklemmen als gesonderte Progression prüfen. | | | | 21 | Angreifer liegt zwischen den Beinen auf der Betroffenen | Letzter Ausweg: Genitalgriff/-zug, Simulation über Gürtel | F10 Äußerste Notfallhandlung | Hemmung gegenüber einer extremen, verletzenden Notfallhandlung abbauen und entschlossenes Handeln zur Fluchteröffnung erproben. | Techniken 19–20; klare sexualisierte Rahmung; vollständige Handlungskette; Zielmedium. | Nur über Gürtel/geeignetes Medium; keine reale Berührung; ruckartige Zugbewegung am Medium. | Aus begrenzter Bodenposition → Ziel finden → kräftig handeln → wegdrücken/aufstehen/fliehen. | Zeitdruck und männlicher Szenariopartner nur bei sicherer Mediumslösung. | Wirkung → Distanz/Bodenlage verbessern → geschützt aufstehen → Flucht/Hilfe/Nachsorge. | Keine Genitalberührung; keine freie Tatdarstellung; Kontaktflächen vorher explizit. | Nur geschulter Partner; ausdrückliche Zustimmung; Alternativrolle jederzeit. | E9 oder E10 als späteste Notfallstufe | bedingt bis mittel | relevante, hoch sensible Endstufe | Einstiegsbaustein sexualisierte Gewalt und genaue Szenariogrenzen vorab entwickeln. | | |