--- title: "18_Entwicklungsdoku" source_workbook: "Phase_B_10_Einheiten_E4_ausgewogen_abgeleitet_v2_1.xlsx" source_sheet: "18_Entwicklungsdoku" migration_mode: "vollständiger Zellinhalt" --- # 18_Entwicklungsdoku Quelle: `sources/raw/Phase_B_10_Einheiten_E4_ausgewogen_abgeleitet_v2_1.xlsx` - Blatt `18_Entwicklungsdoku`. > Diese Datei ist eine vollständige Markdown-Migration des Tabellenblatts. Sie ist keine inhaltliche Kurzfassung. Leere Zellen und Merge-Strukturen werden soweit möglich als leere Tabellenfelder erhalten. | Einheitenentwicklung – Entscheidungen, Übungskerne und Architekturfolgen | | --- | | Dieses Blatt hält die inhaltlichen Überlegungen hinter jeder überarbeiteten Einheit fest. Es soll verhindern, dass später aus kurzen Übungsbezeichnungen rekonstruiert werden muss, welcher Lernkern, welche Rollenlogik und welche bewussten Abgrenzungen gemeint waren. | | Einheit | Bearbeitungsstand | Version | Kernänderung | Bewusst erhalten | Architekturschuld-Check | Folgebeobachtung | Nächster Schritt | | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | | E1 | noch nicht in diesem Verfahren optimiert | v0.5 | — | Bestehender E1-Sessionbogen bleibt Referenz. | Noch nicht durchgeführt. | E1-Zeitdichte später prüfen. | Nach E3 bzw. bei Bedarf rückwirkend prüfen. | | E2 | 90-Minuten-Hauptphase v1.3 übernommen | v1.4 | E2 wurde auf vier Übungsslots plus Einführung und Abschluss umgestellt. Werkzeug 5 ist in die integrierte Erstanwendung eingebaut; stabile Anwendung wird nicht behauptet. | 25 Min. nonverbale Vorbereitung, 90 Min. Netto-Hauptphase, 10 Min. Pause, 25 Min. SV-Anschluss, 20 Min. Integration/Brücke. | Keine Kürzung der Reflexion; nur eine vollständige Erstanwendung; weitere Varianten wandern in E3. | E3 übernimmt eine verbindliche 35-Minuten-Stabilisierung mit neuem Kontext und realer Engpassauswahl. | Pilot E2 durchführen, Stabilisierungsnotiz erstellen und E3 mit anderer Teilnehmerin erproben. | | E3 | E3 konkretisiert und redundante STOP-Wiederholung entfernt | v1.5 | E3 wurde von fünf Mikrozeilen plus abstrakten Platzhaltern auf nachvollziehbare Lernbausteine umgestellt. Die Stabilisierung bleibt intern detailliert, wird im Hauptplan aber als ein Block geführt. | 35 Min. Stabilisierung; 20 Min. Bedrängnis; 15 Min. Auswertung; 10 Min. Pause; 45 Min. handlungsorientierte Bedrängnis; 30 Min. diagonaler Griff; 20 Min. Anwendung; 5 Min. Transfer. | STOP ist kein eigener E3-Block. Arbeitsplatz-/Häuslich-Doppelübung wird nicht ungeprüft übernommen. | E3 baut vom sozialen Druck über Raumdruck zum klaren körperlichen Zugriff auf. | Bedrängnis- und SV-Profile praktisch pilotieren; exakte diagonale Technik aus SV-Audit referenzieren. | | E4 | noch nicht optimiert | v0.5 | — | Sexualisierte Kontexte und Hilfeaktivierung. | Nicht geprüft. | Deeskalation darf nicht nochmals abstrakt eingeführt werden. | Später bearbeiten. | | E5 | noch nicht optimiert | v0.5 | — | Innenraum und erster längerer SV-Aufbau. | Nicht geprüft. | Anschluss an frühe Griffanwendung beobachten. | Später bearbeiten. | | E6 | noch nicht optimiert | v0.5 | — | Wand, enge Lage und Widerstand. | Nicht geprüft. | Keine unnötige Wiederholung früher Grundlagen. | Später bearbeiten. | | E7 | noch nicht optimiert | v0.5 | — | Häusliche Gewalt und Würgen-Einstieg. | Nicht geprüft. | Deeskalation darf keine Verantwortungsfalle erzeugen. | Später bearbeiten. | | E8 | noch nicht optimiert | v0.5 | — | Würgen und Bodenbasis. | Nicht geprüft. | Belastung und Voraussetzungen prüfen. | Später bearbeiten. | | E9 | noch nicht optimiert | v0.5 | — | Drittintervention und Bodenlage. | Nicht geprüft. | Deeskalation aus E2 nicht mit Drittintervention vermischen. | Später bearbeiten. | | E10 | noch nicht optimiert | v0.5 | — | Integration und Transfer. | Nicht geprüft. | Nur bekannte Inhalte integrieren. | Später bearbeiten. | ## E2 – dokumentierter Entwicklungsstand v0.6 | Ausgangsproblem | Die bisherige E2 wiederholte Stand und STOP künstlich, bezeichnete „Gespräch beeinflussen“ abstrakt und führte eine neue Griffvariante ohne ausreichenden Situationsbezug ein. | | --- | --- | | Erhaltene Überlegung 1 | „Flüchtiger und intensiver Blick“ sowie „Täter-/Opferrolle“ bilden gemeinsam einen Körpersprache-Baustein. Entscheidend ist die erlebbare Wirkung von Blick, Haltung, Spannung, Stimme und Raumverhalten. | | Erhaltene Überlegung 2 | Deeskalation baut thematisch auf Körpersprache auf. Im Frauenkurs ist weniger die Korrektur offensiv-dominanten Auftretens zentral, sondern das Finden einer klaren, nicht-provokativen und dennoch handlungsfähigen Wirkung. | | Erhaltene Überlegung 3 | Die bekannte Griffbefreiung soll nicht mechanisch wiederholt, sondern erstmals in einer realistischen Eskalationskette benötigt werden. | | Primärer Lernkern | Eine angespannte, noch kommunikationsfähige Situation mit Körpersprache und einer kurzen respektvollen Botschaft begrenzen, deren Wirkung prüfen und rechtzeitig zu Ausstieg, Befreiung oder Hilfe wechseln. | | Nicht-Ziel | Kein psychologisches Kommunikationsmodell, keine Manipulation, kein Überzeugen des Gegenübers, keine Erfolgsmessung daran, ob der Aggressor sich beruhigt, und kein allgemeines Konflikt- oder Verhandlungstraining. | | Konkrete Ausgangssituation | Öffentliche oder halböffentliche Alltagssituation mit einer einzelnen angespannten Person. Die Teilnehmerin möchte die Interaktion beenden und sichtbar weggehen. | | Rollenauftrag Gegenrolle | Zunächst nur verbal angespannt reagieren. Eine kurze respektvolle Begrenzung oder ein Ausstiegsangebot kann angenommen oder einmal verbal zurückgewiesen werden. Erst wenn die Teilnehmerin tatsächlich geht, einhändig am Handgelenk festhalten und sinngemäß sagen: „Wir sind noch nicht fertig.“ Danach keine Folgeattacke und kein Nachgreifen. | | Handlungsoptionen Teilnehmerin | Körpersprache klären; kurze respektvolle Aussage; Ausstieg anbieten; Wirkung prüfen; sichtbar gehen; bei Festhalten „Lassen Sie mich los“, bekannte Griffbefreiung, Distanz, sichere Stelle oder konkrete Hilfe. | | Beobachtungsauftrag | Wirkte die Körperhaltung klar, beschwichtigend oder herausfordernd? Wurde die Botschaft kurz gehalten? Wurde die Wirkung geprüft? Wann wurde das Ziel von Gespräch zu Ausstieg geändert? Blieb die Teilnehmerin nach dem Lösen erneut stehen oder setzte sie den Ausstieg fort? | | Lernschleife | Erster Durchgang mit freier Reaktion. Kurze Auswertung mit genau einem Veränderungspunkt. Zweiter Durchgang mit bewusst gewählter Körpersprache, kurzer Botschaft und sichtbarem Ausstieg. Eine weitere Runde nur, wenn die körperliche Anschlusslage noch nicht ausreichend erlebbar war. | | SV-Integration | Keine neue Technikfamilie. Die gleichseitige einhändige Griffbefreiung aus E1 wird situativ angewendet. Eine andere Griffseite oder stärkere Griffintensität ist nur eine mögliche spätere Variation und kein eigener E2-Lernkern. | | Distanz und Hilfe | Nach dem Lösen wird Abstand aktiv hergestellt. Hilfe kann durch Ansprechen einer konkreten Person, Aufsuchen von Personal oder einen sicheren Ort erfolgen. Hilfeaktivierung wird aus Sicht der selbst betroffenen Person trainiert, nicht als Drittintervention. | | Bewusst verworfene Alternative | Eine isolierte Wegblockade wurde nicht als eigener Baustein aufgenommen. Sie war zu wenig erlebbar und hätte E3 künstlich vorweggenommen. Auch eine 50-minütige isolierte Grifftechnikphase wurde verworfen. | | Architekturcheck zu E1 | E1 liefert Körpersprache-Grundlagen, Distanz und die einfache Griffbefreiung. E2 lehrt diese nicht erneut, sondern setzt sie erstmals in einer zusammenhängenden Situation ein. | | Architekturcheck zu E3 | E3 behält seinen Eigenwert, wenn dort räumliche und soziale Bedrängnis bereits Ausgangslage ist: länger anhaltender Raumverlust, mehrere Einflussfaktoren, mögliche Mehrpersonenlage und Handeln unter anhaltendem Druck. E2 bleibt bei einer einzelnen Person und einem eindeutigen Festhalten. | | Offene Punkte | Konkrete neutrale Alltagssituation auswählen; zwei bis drei zulässige deeskalierende Formulierungsfunktionen festlegen; Griffintensität und Freigaberegel definieren; verfügbare Hilfe im Szenarioraum bestimmen; 55-Minuten-Rollenspiel mit zehn Teilnehmerinnen zeitlich pilotieren. | ## Grundlage dieses Entwicklungsstands: Projektgespräch vom 25.06.2026, Phase_B_10_Einheiten_SV_frueh_Progressionsmatrix_v0_5.xlsx und SV_Progressionsaudit_Anfaengerinnen_v0_1.xlsx. ## E2 – Ergänzung v0.7: freiwillige Demonstrationskonfrontation | Didaktische Entscheidung | Der erste Deeskalationsdurchgang wird nicht zwingend vom Trainerteam vorgespielt. Eine freiwillige Teilnehmerin kann nach kurzer Einleitung und mit klarem Zielauftrag in eine kontrollierte, offene Situation gehen. Der leichte Überraschungs- und Aktivierungseffekt bleibt erhalten, ohne die Teilnehmerin unvorbereitet herauszugreifen. | | --- | --- | | Auftrag an die Freiwillige | „Versuche mit Körpersprache und wenigen Sätzen, die Eskalation zu unterbrechen. Beobachte, wie die andere Person reagiert. Wenn es nicht ruhiger oder sicherer wird, beende den Kontakt und versuche auszusteigen. Du kannst jederzeit stoppen.“ | | Warum nicht „Beruhige mich“? | Der Auftrag „Beruhige mich“ würde den Erfolg von der Reaktion des Trainers abhängig machen und könnte der Teilnehmerin implizit Verantwortung für dessen Aggression geben. Trainiert werden eine deeskalierende Handlung, Wirkungskontrolle und Zielwechsel – nicht die erfolgreiche Regulation des Aggressors. | | Auftrag an die Gegenrolle | Eine kontrolliert angespannte Person spielen, die auf konkrete Handlungen der Teilnehmerin nachvollziehbar reagiert. Die Rolle darf fordernd sein, soll aber keine persönliche Herabsetzung, sexualisierte Ansprache oder unbekannte körperliche Handlung verwenden. | | Zulässige Reaktionslogik | Kurze respektvolle Begrenzung, mehr Abstand oder Ausstiegsangebot können die Lautstärke oder Nähe leicht reduzieren. Gegenvorwurf, aggressives Näherkommen oder längere Ehrendiskussion können die gespielte Spannung erhöhen. Beim sichtbaren Ausstieg kann die Rolle einmalig festhalten – nur wenn diese Kontaktmöglichkeit vorher vereinbart wurde. Die Reaktionslogik ist kein Naturgesetz, sondern Teil der Inszenierung. | | Abbruch- und Sicherheitsrahmen | Freiwillige Meldung ohne Druck; Ziel und möglicher Verlauf vorab erklären; Kontaktgrenzen benennen; Stoppsignal vereinbaren; keine überraschende Folgeattacke; Trainer beendet sofort bei Überforderung; anschließend Rollen sichtbar verlassen. | | Auswertungsreihenfolge | Zuerst berichtet die Teilnehmerin: Was nahm sie wahr, welches Ziel verfolgte sie, wann änderte sich ihr Ziel? Danach beschreiben Beobachterinnen ausschließlich konkrete Handlungen. Erst anschließend werden mögliche Wirkungen diskutiert. Zum Schluss legt der Trainer offen, wie seine Rolle auf bestimmte Signale reagieren sollte. | | Bewertungsgegenstand | Bewertet werden nur beobachtbare Handlungsentscheidungen: Körperausrichtung, Distanz, Stimme, Kürze der Aussage, Wirkungsprüfung, Ausstieg, Griffbefreiung, Distanzgewinn und Hilfeaktivierung. Es gibt keine Personenbewertung und keine Benotung einer „Leistung“. | | Nicht zulässige Schlussfolgerung | Aus einer Verschärfung darf nicht geschlossen werden, die Teilnehmerin habe die Aggression verursacht. Die Gruppe darf nur besprechen, welche Handlungen in genau dieser gespielten Rollenlogik den eigenen Handlungsspielraum eher erweitert oder eingeschränkt haben. | | Übergang zur Gruppenpraxis | Nach der Demonstration werden wenige Handlungsfunktionen gebündelt. Die Teilnehmerinnen probieren sie zunächst in einer bekannten Grundform und danach mit begrenzter Ungewissheit. Erst in der zweiten Phase wird das vereinbarte Festhalten und die E1-Griffbefreiung integriert. | | Offene Ausarbeitung | Rollenkarte des Trainers mit Startlage, zulässigen Sätzen, Intensitätsgrenzen und Reaktionszweigen; Kurzbriefing für die Freiwillige; Beobachtungsauftrag für das Plenum; Debriefing-Leitfaden; Entscheidung, ob das erste Demonstrationsszenario bereits Festhalten enthält oder dies erst in der Gruppenpraxis erfolgt. | ## Transferhinweis: Die herangezogenen Standards stammen überwiegend aus trauma-informierter Praxis und simulationsbasiertem Lernen. Sie belegen nicht die Wirksamkeit genau dieses Gewaltschutzszenarios, stützen aber die Prinzipien Freiwilligkeit, Prebriefing, psychologische Sicherheit, klarer Lernauftrag und geplantes Debriefing. ## E2 – Ergänzung v0.8: Durchführungslogik nach der Pause | Entscheidung gegen freie Kleingruppen | Komplexe Deeskalationsrollenspiele werden nicht parallel in mehreren Kleingruppen durchgeführt. Die Gegenrolle benötigt eine kontrollierte Intensität und konsistente Reaktionslogik; andernfalls würden unterschiedliche improvisierte Aggressorinnenrollen das Lernziel überlagern und die Auswertung wenig vergleichbar machen. | | --- | --- | | Grundprinzip | Der Trainer bleibt in allen vollständigen Szenen Gegenrolle. Unterschiedliche freiwillige Teilnehmerinnen übernehmen nacheinander die eigene Rolle. Die Gruppe lernt durch Beobachtung, Einwechseln, erneutes Ausprobieren und die Offenlegung der Trainerreaktionen. | | Zeitlogik 35 Minuten | 5 Minuten Auftrag und Beobachtungsfokus; anschließend drei kurze Szenariorunden mit jeweils ungefähr 7 Minuten inklusive kurzer Selbstreflexion, Einwechseln oder Wiederholung; 5 Minuten gemeinsame Verdichtung; die letzten 4 Minuten bilden eine Übergangsszene, die beim einhändigen Handgelenkgriff durch den Trainer eingefroren wird. | | Szenariorunde A | Beispiel: öffentliche Missverständnis- oder Rempelsituation. Lernfokus: nicht sofort in Gegenvorwurf oder Rechtfertigung geraten; klare Körpersprache, kurze respektvolle Begrenzung und Distanz. | | Szenariorunde B | Beispiel: Person nimmt einen Blick oder eine Bemerkung als Herausforderung. Lernfokus: Streit nicht vertiefen, gesichtswahrenden Ausstieg anbieten und Wirkung prüfen. | | Szenariorunde C | Beispiel: Gegenüber akzeptiert das Gesprächsende verbal nicht. Lernfokus: Ausstieg sichtbar einleiten und nicht auf den letzten Vorwurf zurückkehren. Diese Runde bereitet die Übergangsszene vor, ohne bereits körperlich zu werden. | | Einwechselverfahren | Der Trainer stoppt eine Szene an einem relevanten Entscheidungspunkt. Eine weitere Freiwillige übernimmt dieselbe räumliche Position und probiert eine andere Handlung. Es wird nicht die erste Teilnehmerin korrigiert, sondern eine Alternative sichtbar gemacht. | | Übergangsszene | Eine freiwillige Teilnehmerin leitet den Ausstieg ein. Der Trainer sagt sinngemäß „Wir sind noch nicht fertig“ und hält sie einmalig gleichseitig am Handgelenk fest. Die Szene wird sofort eingefroren. Dieses Festhalten ist kein überraschender Test, sondern vorab als mögliche Kontaktform vereinbart. | | Zeitlogik 25 Minuten SV | 5 Minuten Freeze: Was hat sich qualitativ verändert?; 5 Minuten Demonstration der bekannten Befreiung aus genau dieser Lage; 15 Minuten Paarpraxis mit Rollenwechsel und der vollständigen Kette lösen → Abstand → Hilfeziel. Kein freies Rollenspiel in den Paaren. | | Rolle der übrigen Teilnehmerinnen | Beobachterinnen erhalten pro Runde nur einen Auftrag, etwa Körpersprache/Distanz, Kürze und Funktion der Aussage oder Zeitpunkt des Zielwechsels. Ein Teil der Gruppe kann an geeigneten Stopppunkten eingewechselt werden. | | Hilfeaktivierung | Im Raum wird vorab eine konkrete Ressource markiert: Trainerpartnerin, Tür, Tresen/Personal oder eine benannte Person. Nach dem Lösen muss die Teilnehmerin nicht weiterdiskutieren, sondern Abstand schaffen und diese Ressource ansteuern oder konkret ansprechen. | | Architekturwirkung | E2 trainiert weiterhin eine einzelne, übersichtliche Eskalationskette. E3 wird nicht vorweggenommen, weil dort anhaltende Nähe, eingeschränkte Bewegungsrichtungen, mehrere Einflussfaktoren und gegebenenfalls Mehrpersonenbedrängnis Ausgangslage sind. | | Offene Detailarbeit | Drei konkrete Szenariokarten mit Startsatz, Rollenmotivation, zulässiger Intensität und Abbruchpunkt; je ein Beobachtungsauftrag; genaue Einwechselzeichen; räumliche Position des Hilfeziels; Entscheidung, ob im technischen Paartraining nur die E1-Seite oder beide Seiten wiederholt werden. | ## Methodischer Transfer: Simulationsstandards stützen klare Lernziele, Facilitation, kontrollierte Rollen und geplantes Debriefing. Die hier vorgeschlagene 35/25-Minuten-Logik ist eine projektspezifische didaktische Entscheidung und kein direkt evidenzgeprüftes Standardformat. ## E2 – Ergänzung v0.9: Einflussfaktoren erfahrbar machen | Didaktische Lernfolge | Einstiegsszene → gemeinsame Analyse → wenige Faktoren isoliert erfahrbar machen → Kurzsimulationen → SV-Übergang. | | --- | --- | | Begrenzung der Einflussfaktoren | Maximal vier Bereiche: Stimme/Sprechweise; Wortwahl/Ausdruck; Position/Distanz; direkte Ansprache/Ausstiegsangebot. | | Stimme | Lautstärke, Tempo, Tonhöhe, Pausen und Ruhe; dieselben Worte können sehr unterschiedlich wirken. | | Wortwahl und Ausdruck | Respektvolle Begrenzung, Beschuldigung, Sarkasmus, Herablassung, Kränkung, Rechtfertigung und Provokation unterscheiden. | | Position und Distanz | Frontales Näherkommen, offene Seitposition, Abstand, Rückwärtsweichen und Ausgangsorientierung erfahrbar machen. | | Ansprache und Ausstiegsangebot | Direkte klare Ansprache, Respektformel, Streitbegrenzung und gesichtswahrenden Ausstieg als Funktionen vermitteln. | | Paarformat | Keine vollständigen Rollenspiele in Paaren. Pro Durchgang nur einen Faktor verändern und Wirkung auf sich selbst beschreiben. | | Geschlechtsbezogene Einordnung | Auch Frauen können verletzend, abwertend, kontrollierend oder konfrontativ kommunizieren. Beobachtet werden Verhaltensweisen, keine Geschlechtsstereotype. | | Überlastungsschutz | Keine lange Merkliste. Jede Teilnehmerin soll ein bis zwei brauchbare Optionen finden. Je Simulation nur ein Fokus. | | Übergang zu Simulationen | Zwei bis drei trainergeführte Kurzsimulationen verbinden die Faktoren. Letzte Szene endet beim Trainergriff. | | Architekturcheck | E2 bleibt bei Signalwirkung, begrenzter Deeskalation und Zielwechsel. E3 behält anhaltende Bedrängnis und Raumverlust. | | Offene Materialien | Variantenkarten für Wirkungslabor, Szenariokarten, Beobachtungsaufträge, Trainerreaktionslogik und Debriefing-Leitfaden. | ## E2 – Ergänzung v1.0: Deeskalations-Werkzeugbau nach der Einstiegsszene | Korrektur des bisherigen Verständnisses | Die 35 Minuten sind kein 35-minütiges Rollenspiel. Die Szene dauert nur ungefähr 3–5 Minuten. Der größere Lernwert entsteht in der moderierten gemeinsamen Entwicklung von Handlungsoptionen. | | --- | --- | | Funktion der Einstiegsszene | Die Szene erzeugt ein gemeinsames, konkretes Beobachtungsobjekt. Sie soll typische Dynamiken sichtbar machen, nicht bereits alle Lösungen demonstrieren. | | Arbeitsphase 1: Beobachten | Zuerst nur Sicht- und Hörbares sammeln: Stimme, Wortwahl, Abstand, Position, Bewegung, Körperspannung und Veränderungen im Verlauf. Interpretation und Bewertung folgen erst danach. | | Arbeitsphase 2: Eskalationstreiber | Typische Treiber können sein: Lautstärke und Tempo steigern, Unterbrechen, Näherkommen, Schuldzuweisung, Sarkasmus, Herablassung, Kränkung, Gegenvorwurf, Rechtfertigungsschleife, Gesichtsverlust und Ignorieren eines Ausstiegsangebots. | | Arbeitsphase 3: Denkfallen | Mögliche Denkfallen: Recht behalten wollen, sich vollständig erklären müssen, höflich bleiben müssen, keine Szene machen wollen, die andere Person unbedingt beruhigen müssen oder die Wirkung der eigenen Signale nicht neu bewerten. | | Arbeitsphase 4: Selbstschutz | Eigenschutz umfasst Abstand, freie Position, Ausgangsorientierung, keine unnötige Annäherung, Öffentlichkeit, konkrete Hilfe und die Erlaubnis, Deeskalation abzubrechen. Bei körperlichem Zugriff endet reine Deeskalation. | | Arbeitsphase 5: Ziele klären | Mögliche Ziele unterscheiden: beruhigen, begrenzen, unterbrechen, Öffentlichkeit herstellen, Hilfe aktivieren oder aussteigen. Nicht jede Lage hat das Ziel, den Konflikt zu klären. | | Arbeitsphase 6: Optionen entwickeln | Die Teilnehmerinnen sammeln zunächst selbst konkrete Optionen. Trainerfragen: Was könnte die Lage verlangsamen? Was könnte sie verschärfen? Was schützt die eigene Handlungsfähigkeit? Woran merkt ihr, dass Reden nicht mehr reicht? | | Ordnung der Optionen | Optionen nicht als starre Reihenfolge, sondern nach Funktion und Intensität ordnen: kleine frühe Handlung, klare Begrenzung, Unterbrechung/Ausstieg, Öffentlichkeit/Hilfe und bei körperlichem Zugriff Eigenschutz. | | Rolle des Trainers | Der Trainer moderiert, fragt nach und ergänzt nur fehlende Kernwerkzeuge. Er verhindert Überfrachtung, Patentlösungen und die implizite Verantwortung der Teilnehmerin für das Verhalten des Gegenübers. | | Begrenztes Ergebnis | Am Ende genügen vier bis sechs brauchbare Werkzeuge, z. B.: Stimme kontrollieren, Abstand/Position verbessern, kurz und respektvoll begrenzen, nicht in Kränkung/Rechtfertigung einsteigen, Ausstieg anbieten, Wirkung prüfen und gegebenenfalls gehen/Hilfe holen. | | Anschluss Wirkungslabor | Im Wirkungslabor werden nur zwei bis drei der erarbeiteten Werkzeuge isoliert getestet. Die Paarübung dient der Wirkungserfahrung, nicht der Erarbeitung eines zweiten parallelen Modells. | | Praxisnähe | Alle Optionen werden an der konkreten Einstiegsszene und an nahen Alltagssituationen gespiegelt. Keine abstrakte Kommunikationslehre und keine psychologische Tiefenanalyse. | | Architekturwirkung | E2 erhält einen klaren Eigenwert: Werkzeugentwicklung für beginnende Konflikteskalation. E3 bleibt die Einheit für anhaltende räumliche Bedrängnis und Handeln unter Raumverlust. | | Quellenbezug im Projekt | Kapitel 4 liefert Wahrnehmen → Einordnen → Ziel bestimmen → Handeln → Neubewerten und die Handlungsoptionen-Pyramide. Kapitel 6 liefert den Trainer-Werkzeugkasten. Kapitel 7 betont Beobachten, Muster, Hemmnisse, Optionen, Ordnung und Transfer. Kapitel 11 grenzt Deeskalation, Selbstschutz und Ausstieg in Konflikten ab. | ## E2 – Ergänzung v1.1: Übernahme der vollständigen 90-Minuten-Pilotfassung | Verbindliche Entscheidung | Der 90-Minuten-Schwerpunkt wird als zusammenhängender und kanonischer Lernbogen übernommen. Er wird nicht auf 50–55 Minuten reduziert. | | --- | --- | | Ersetzte Altbausteine | Frühere separate Planungen für Deeskalations-Werkzeugbau, Wirkungslabor, Kurzsimulationen und verbalen Ausstieg gehen im Schwerpunkt auf. | | Gesamtarchitektur E2 | 10 Min. Anschluss; 25 Min. nonverbale Wirkung; 90 Min. Schwerpunkt; 10 Min. Pause; 25 Min. SV-Anschluss; 15 Min. Zusammenführung; 5 Min. E3-Brücke. | | Kürzungslogik | Bei Zeitdruck werden zusätzliche Beiträge, dritte Varianten und optionale zweite Durchgänge gekürzt. Werkzeug 5, Sicherheitsrahmung und Transfer bleiben erhalten. | | Learning-Journey-Wirkung | E2 baut einen sprachlichen Werkzeugkern auf, stärkt Selbstbehauptung, Zielwechsel und Eigenschutz und schafft einen klaren Übergang zur SV. | | Anschluss E3 | E3 lehrt die Werkzeuge nicht erneut. Dort werden sie unter bereits eingeschränktem Raum, anhaltender Nähe und komplexerer Bedrängnis genutzt. | | Offene Restarbeit | Nur die umgebenden E2-Bausteine müssen noch final beschrieben werden: nonverbale Vorbereitung, SV-Übergang, Zusammenführung und E3-Anschluss. | ## E2 – Ergänzung v1.2: Einzelplanung der sieben Schwerpunkt-Slots und Pausenlogik | Korrektur | Der Schwerpunkt wird im E2-Plan nicht mehr als 90-Minuten-Platzhalter geführt. Alle sieben Slots erscheinen einzeln im Zeitplan. | | --- | --- | | Erste Lernhälfte | Slot 1 bis 4 umfassen 45 Minuten: Rahmung, Einstiegsszene, Auswertung und Wirkungslabor. | | Pausenposition | Die Pause liegt nach Slot 4. Damit endet die Phase Erleben–Analysieren–Differenzieren, bevor die Werkzeuge in vollständiger Anwendung verbunden werden. | | Zweite Lernhälfte | Slot 5 bis 7 umfassen 45 Minuten: Anwendungsszene, Gespräch beenden/Ausstieg und Zusammenführung/Transfer. | | Didaktischer Vorteil | Die Teilnehmerinnen gehen nicht direkt aus einer dichten Analyse- und Vergleichsphase in eine vollständige Anwendung. Die Pause schafft Distanz und erneute Handlungsbereitschaft. | | SV-Anschluss | Nach Slot 7 folgt der körperliche Anschluss. Werkzeug 5 wurde bereits ohne Berührung trainiert; danach wird der Ausstieg einmalig durch den Trainergriff verhindert. | | Zeitdisziplin | Die 90 Minuten werden mit 5/10/12/18 und 15/20/10 Minuten geplant. Kürzungen erfolgen nur nach den im Schwerpunktdokument festgelegten Regeln. | ## E2 – Ergänzung v1.3: Vollbeschreibung Slot 6, Slot 7 und SV-Anschluss | Fehlerursache | Bei der Übertragung in die Excel wurden Slot 6 und 7 trotz vollständiger Word-Ausarbeitung auf Übersichtszeilen komprimiert. Der SV-Teil war nur als plausible Anschlusslogik skizziert. | | --- | --- | | Korrektur Slot 6 | Vollständig übernommen: Ziel, Werkzeugfokus, Raumaufbau, Demonstration, Anwendung, Auswertung, Verankerung, Nicht-Fokus und Sicherheitsgrenzen. | | Korrektur Slot 7 | Vollständig übernommen: Merkmodell, Werkzeugkarten, persönliche Transferkarte, freiwilliges Teilen, erwartetes Ergebnis und Anschluss in E2. | | Korrektur SV | Neu vollständig ausgearbeitet: Rahmung, Trainergriff, Freeze, bekannte E1-Technik, Paarpraxis, Distanz/Hilfe, Beobachtung, Sicherheitsgrenzen und E3-Grenze. | | Dokumentationsprinzip | Eine Planungszeile darf eine vollständige Übungsbeschreibung nicht ersetzen. Bei kanonischen Kernbausteinen müssen Fokus, Übung, Verankerung und Grenzen in der Arbeitsmappe nachvollziehbar bleiben. | ## E2/E3 – Ergänzung v1.4: Zweiphasige Erarbeitung und Stabilisierung | Gesamturteil | Die neue Fassung ist als Pilotarchitektur tragfähig. Sie trennt ersten Kompetenzerwerb und spätere Stabilisierung realistisch. | | --- | --- | | Tiefe E2 | E2 erzeugt gemeinsames Modell, exemplarische Wirkungserfahrungen und eine erste vollständige Anwendung. Mehr wird nicht versprochen. | | Tiefe E3 | E3 beginnt mit Abruf und Transfer, diagnostiziert einen sichtbaren Engpass und vertieft genau diesen; danach folgt die qualitative Steigerung zu Raumdruck. | | Umsetzbarkeit | Die Zeiten sind bei zehn Teilnehmerinnen realistisch, wenn Zusatzvarianten und zweite Vollszenen konsequent in E3 beziehungsweise später verschoben werden. | | Architekturentscheidung | Die 35 Minuten werden nicht zusätzlich in E3 hineingepresst. Sie ersetzen 10 Minuten Rückbezug und den 25-minütigen, noch nicht entwickelten Stress-Platzhalter. | | Pausenlogik E2 | Pause nach 58 Minuten Hauptphasen-Nettozeit; sie trennt Analyse/Wirkungslabor von integrierter Anwendung. | | Pausenlogik E3 | Pause nach Stabilisierung, Bedrängnis und Kurzauswertung bei 75 Minuten; danach folgen Kontextvergleich, Handlungsprogression und SV. | | Evidenzgrenze | Verteiltes Üben, geplantes Debriefing und trauma-informierte Wahlmöglichkeiten stützen die Architektur indirekt. Direkte Wirksamkeitsnachweise für dieses konkrete Kursformat liegen nicht vor. | | Pilotdaten | Zu dokumentieren: tatsächliche Slotzeiten, Zahl aktiver Teilnehmerinnen, beobachteter Engpass, Abbruch/Überlastung, Transfer in Bedrängnis und notwendige Anpassungen. | ## E2/E3 – Korrektur v1.5: Konkretheit, STOP-Redundanz und SV-Progression | Befund E2-SV | Der vollständige 25-Minuten-Baustein war im Blatt 21 erhalten, wurde in der E2-Übersicht jedoch unzulässig auf eine abstrakte Prozesszeile reduziert. | | --- | --- | | Korrektur E2-SV | Das vollständige Profil mit Ziel, Voraussetzung, Minutenablauf, Verankerung, Nicht-Fokus und Trainerhinweisen steht wieder direkt im E2-Blatt. | | Befund E3 | Bedrängnis, Doppelkontext zuhause/Arbeitsplatz und SV-Variante waren im Hauptplan eher Überschriften als durchführbare Übungen. | | STOP-Entscheidung | Die eigenständige STOP!-Übung entfällt. Ihr ursprünglicher Kern ist in E1 angelegt; in E3 ist eine kurze Grenze nur eine mögliche Option neben Raumwechsel, Ausstieg und Hilfe. | | Bedrängnis-Entscheidung | E3 trennt Wahrnehmungsbasis und handlungsorientierte Anwendung. Die Anwendung verändert systematisch nur Bewegung, Grenze und Hilfe – ohne freien Aggressionsdruck. | | Kontextentscheidung | Bedrängnis zuhause/Arbeitsplatz wird aus E3 entfernt. Arbeitsplatz passt später zu E4, häuslicher Kontext zu E7 und benötigt jeweils eigene Überarbeitung. | | SV-Entscheidung | E3 führt diagonal einhändig ein; beide Handgelenke werden zurückgestellt. Damit bleibt die Komplexitätssteigerung kontrolliert. | | Offene Grenze | Die exakte technische Ausführung der diagonalen Befreiung darf nicht aus der Kursplanung erfunden werden und muss auf den auditierten SV-Standard verweisen. | ## E2/E3 – Architekturkorrektur v1.6 | Ausgangsbefund | v1.5 hatte E2-SV auf E1-Wiederholung reduziert, E3 auf 50 Minuten SV erweitert und mehrere nicht ausreichend belegte Füllbausteine eingesetzt. | | --- | --- | | Historische Klärung | E3 als Bedrängnis-/Raumdruckeinheit und E4 als erster sexualisierter Hauptkontext sind bewusste Phase-B-Entscheidungen des späteren v0.5-Stands nach dem SV-Audit. | | E2-Korrektur | SV-Aufbau II führt wieder den beidhändigen Griff an einem Handgelenk ein. Die E1-Grundform ist Voraussetzung, nicht Lernziel. | | E3-Korrektur | 35-Min.-Stabilisierung bleibt; U07 bleibt Wahrnehmungsbasis; zwei getrennte neue Handlungsstufen schließen Raum-, Hilfe- und Stress-Gaps; kein eigener STOP-Block. | | SV-Korrektur E3 | SV-Zeit wird auf 30 Minuten zurückgeführt. Vorläufige Auswahl: beide Handgelenke von vorne, ohne Konter; technische Praxisvalidierung offen. | | Kontextkorrektur | U06 zuhause/Arbeitsplatz entfällt aus E3. Arbeitsplatz wird im E4-Umfeld, häuslicher Kontext in E7 getrennt geprüft. | | Anti-Drift-Regel | Neue Detailübungen dürfen nur einen belegten Gap schließen. Bestandsübungen bleiben mit ihrem auditierten Kern sichtbar und werden nicht rückwirkend umgedeutet. | | Pilotauftrag | E2-Technik 2, E3-Bedrängnis II/III und E3-Technik 4 praktisch zeitprüfen; aktive Wiederholungen, Belastung, beobachtbare Lernleistung und Sicherheitsabweichungen dokumentieren. | ## E3 – Lernpfadkorrektur v1.7 | Ausgangsbefund | U07/U06 wurden zeitweise zu Handlungstrainings oder E2-Vertiefungen umgedeutet. Dadurch gingen Übungskern und Lehrpfad auseinander. | | --- | --- | | Vertiefungsblock | Der 35-Minuten-Block bleibt als eigenständige Stabilisierung der E2-Werkzeuge bestehen. | | U07 | Bleibt reine körperlich-räumliche Erfahrung ohne Handlungsauftrag und ohne Erfolgsbewertung. | | U06 | Folgt U07 als Verdichtung um Mehrpersonenlage, Sprache, Abwertung und Kontext; ebenfalls keine Handlungspflicht. | | Erkenntnissicherung | Ohnmacht/Ausgeliefertsein wird nicht als Endpunkt belassen. Reaktionen werden normalisiert; frühe Signale, Grenzen der Deeskalation und legitimer Zielwechsel werden gesichert. | | Sexualisierte Gewalt | Nach Pause und fachlicher Rahmung folgt sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz als vorhandenes Ankerrollenspiel. | | SV | Der neue Technikblock wird aus E3 herausgenommen und nach E4 verschoben, um Überladung zu vermeiden. | | Anti-Drift | Bei jeder Einheit werden künftig Lernmodus, Ausgangskompetenz, neue Kompetenz/Erfahrung, beobachtbarer Nachweis und Nicht-Anspruch dokumentiert. | ## E1–E3 – Implementierungsabgleich vorhandener Lernpfade v1.8 | Befund | Die Lernpfade waren in Kompetenzmatrix, Fokusliste, Abhängigkeitsmodell und Gap-Analyse vorhanden. Drift entstand bei der Detailübertragung in die Einheiten. | | --- | --- | | E1 | Risikobilder werden ausdrücklich mit situativen Faktoren, Ausgängen und Hilfspersonen verbunden. Vollständiger Sicherheitsplan bleibt später. | | E2 | Ausstieg und konkrete Unterstützung bleiben Bestandteil der Handlungskette; Hilfe-/Notrufdrill wird nicht vorweggenommen. | | E3 | Allgemeine Einführung sexualisierte Gewalt auf 25 Minuten erweitert; U07/U06 bleiben Erfahrung, nicht Handlungstraining. | | Gegenwehr | Evidenzbotschaft ergänzt: Widerstand ist mit höherer Chance verbunden, eine Vollendung zu verhindern; keine Pflicht und keine Schuldzuweisung. | | Gap-Korrektur | GAP-2 wird aus E3 entfernt und ab E6 verortet. Der vermeintliche allgemeine Bedrängnis-Gap bleibt aufgehoben. | | Anti-Drift | Neue Blätter 24 und 25 prüfen konkrete Implementierung und den Lernpfad sexualisierte Gewalt E1–E10. | | Offen | Materialprüfung E1, 25-Min.-Einführung E3, Arbeitsplatzrollenspiel, Hilfe-/Delegationsdrill E4 und spätere G7/G8-Teilaufgaben. | ## E4 – Korrektur der SV-Übergewichtung v2.1 | Befund | E4 v2.0 hatte die spätere Kompetenzmatrix zu einseitig gelesen und mit 90 Minuten SV den ursprünglichen Hilfe-/Drittinterventionspfad verdrängt. | | --- | --- | | Korrektur | E4 wird als gleichwertige Verbindung von öffentlichem Kontexttransfer, konkreter Hilfe/Drittintervention und körperlichem Strategiewechsel aufgebaut. | | Rollenspiel | Sexuelle Belästigung unterwegs erhält 35 Minuten plus 15 Minuten Auswertung/Wiedererprobung. Arbeitsplatz wird nicht wiederholt. | | Hilfe | 25 Minuten Grundform: konkrete Person adressieren und einfachen Auftrag geben. Vollständige Notruf-/Übergabekette bleibt E9. | | SV | 25 Minuten Griffansatz/Kontaktunterbrechung und 25 Minuten bekannte Griffprinzipien unter moderatem Zug; keine neue Griffsammlung. | | Integration | 20 Minuten verbinden Grenze/Abbruch, Zugriff, Ausstieg und adressierte Hilfe. | | E5-Brücke | E4 bereitet Enge/Wand vor, ohne E5-Inhalte vorwegzunehmen. | | Versionsschutz | E1–E3 wurden nicht verändert. |