--- title: "20_E2_Schwerpunkt_90Min" source_workbook: "Phase_B_10_Einheiten_E4_ausgewogen_abgeleitet_v2_1.xlsx" source_sheet: "20_E2_Schwerpunkt_90Min" migration_mode: "vollständiger Zellinhalt" --- # 20_E2_Schwerpunkt_90Min Quelle: `sources/raw/Phase_B_10_Einheiten_E4_ausgewogen_abgeleitet_v2_1.xlsx` - Blatt `20_E2_Schwerpunkt_90Min`. > Diese Datei ist eine vollständige Markdown-Migration des Tabellenblatts. Sie ist keine inhaltliche Kurzfassung. Leere Zellen und Merge-Strukturen werden soweit möglich als leere Tabellenfelder erhalten. | E2 – Hauptphase v1.3: 90-Minuten-Erarbeitung verbaler Handlungsfähigkeit | | --- | | Kanonische Integration der Pilotfassung: fünf Werkzeuge verstehen, exemplarisch erproben und einmal vollständig anwenden. Die Pause liegt nach Slot 3 und zählt nicht zur Netto-Lernzeit. | | Element | Planzeit | Position E2 | Werkzeugfokus | Eskalationsfalle | Zu üben | Zu verankern | Nicht-Fokus | Erwartetes Ergebnis | Zeitregel | | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | | Einführung | 7 Min. | 00:35–00:42 | Vorbereitung Werkzeug 1 | Lösungen zu früh suchen | Beobachtungsrichtung öffnen | Handlungsfähigkeit statt perfekte Kommunikation | Lösungssätze vorgeben | Gruppe kennt Beobachtungsauftrag | nicht kürzen | | Slot 1 | 10 Min. | 00:42–00:52 | vor allem 1, 3, 4 | Rechtfertigung, Beschwichtigung, unklarer Abschluss | natürlich auf sozialen Druck reagieren | Druck und Verhandlungsspielraum werden sichtbar | Bedrohung/körperliche Nähe | gemeinsames, nicht bewertetes Erlebnis | stoppen, sobald Muster sichtbar | | Slot 2 | 18 Min. | 00:52–01:10 | Werkzeug 1; Fallen 2–5 | Druck zu spät erkennen | Beobachtung, Wirkung und Motive ordnen | fünf Werkzeugrichtungen aus der Szene ableiten | Personenbewertung | Werkzeuge nachvollziehbar benannt | Reflexion nicht kürzen | | Slot 3 | 23 Min. | 01:10–01:33 | Werkzeuge 2–4 | Spiegeln, Rechtfertigen, indirekte Grenze | Antwortqualitäten exemplarisch vergleichen und eine Veränderung erproben | eigenes Tempo; keine neuen Gründe; klare Aussage | vollständige Szene oder stabile Beherrschung | erste Wirkungserfahrung und eigener Versuch | Zusatzvarianten nach E3 verschieben | | Slot 4 | 25 Min. | 01:43–02:08 | Werkzeuge 1–5 integriert | unter weiterem Druck in alte Muster zurückfallen | Grenze halten, Gespräch beenden, Bewegung/Abstand/Unterstützung verbinden | erste vollständige Handlungskette | Prüfung, körperliches Blockieren, zweite Vollszene | eine Erstanwendung und sichtbarer Engpass | nur eine vollständige Szene | | Abschluss | 7 Min. | 02:08–02:15 | alle fünf Werkzeuge | Tippfülle statt Merkmodell | Werkzeuge/Fallen erinnern und persönlichen Transferpunkt wählen | keine starre Treppe; Ausstieg darf sofort passen | erneute Grundsatzdiskussion | innerer Anker und Stabilisierungsbrücke | stiller Transfer bleibt erhalten | ## Verbindliche Durchführungslogik | Element | Durchführung | Material | Trainerhinweise | | --- | --- | --- | --- | | Einführung | Kurze alltagsnahe Rahmung; drei Beobachtungsfragen: Wodurch entsteht Druck? Wann beginnt Rechtfertigung/Beschwichtigung? Wann wird die Grenze klarer oder unklarer? | Flipchart/Whiteboard | Keine längere Theorie und keine Werkzeuge vorwegnehmen. | | Slot 1 | Verein/ehrenamtliche Aufgabe: Teilnehmerin möchte gehen, Gegenrolle bittet um kurzes Bleiben und erhöht plausibel den sozialen Druck. 2–4 Minuten Szene, anschließend nur kurze Erstreaktion. | Zwei Rollenkarten; Trainerorientierung Druckentwicklung | Keine schweren Abhängigkeiten, Drohungen oder sexualisierten Inhalte. | | Slot 2 | Offene Auswertung über drei sichtbare Bereiche: Was war zu sehen? Was löste es aus? Was könnte dahinterstecken? Lösungsideen nur im Ideenspeicher sichern; danach fünf Werkzeuge verdichten. | Dreifeld-Flipchart, Ideenspeicher, Werkzeugkarten | Matrix intern nutzen, nicht als Fragebogen abarbeiten. | | Slot 3 | Demonstrationen zu lange Rechtfertigung versus knappe Antwort, indirekte versus klare Grenze und übernommene versus selbst gesteuerte Schärfe. Eine freiwillige Teilnehmerin verändert gezielt nur ein Merkmal. | Druckimpulse, Antwortvarianten, optionale Veränderungskarten | Zuerst Eigenwahrnehmung; weitere aktive Versuche nach E3 verschieben. | | Slot 4 | Kurze Demonstration Satz versus tatsächlicher Ausstieg; anschließend eine vollständige Szene mit maximal einem letzten verbalen Haken. Freier Weg und sichtbares Ziel. Auswertung aus drei Perspektiven. | Rollenkarten, Fünf-Werkzeuge-Beobachtung, 3–5 m Laufweg, Zielbereich | Kein Blockieren, Berühren, Verfolgen oder Benoten. | | Abschluss | Fünf Werkzeugkarten und Fallen erinnern; stille Transferkarte; freiwillige Brückenbeobachtung bis E3; Stabilisierung ankündigen. | Werkzeugkarten, Transferkarte, Stabilisierungsnotiz | Plenumsteilung freiwillig; kein Wiederholungsvortrag. |